Mit ‘privatverschuldung’ getaggte Artikel
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Donnerstag, 03. März 2011
Im Jahr 2010 ist die Anzahl der Privatinsolvenzen in den USA um 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Somit sind einer Studie des American Bankruptcy Institute (US-Insolvenzforschungs-Zentrum) zufolge 1,53 Millionen Amerikaner betroffen. Obwohl diese Zahl deutlich unter den erwarteten 1,6 Millionen Privatinsolvenzen liegt, werden aufgrund der hohen Privatverschuldung für 2011 nochmals mehr Anträge prognostiziert.
Quelle: Pressemeldung American Bankruptcy Institute (US-Insolvenzforschungs-Zentrum)
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Tags: amerika, auslandsinkasso, Inkasso Ausland, insolvenz, privatverschuldung, profaktura, usa
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Dienstag, 19. Oktober 2010
Berlin, 19. Oktober 2010 – Die Zahlungsmoral in Deutschland hat sich verbessert. In der traditionellen Herbstumfrage unter den 560 Mitgliedsfirmen des Bundesverbandes Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU), Berlin, melden jetzt 80 Prozent der Teilnehmer, dass Kunden Rechnungen genauso gut oder besser bezahlen als noch in diesem Frühjahr.
Grund sind die gute Konjunktur und die sinkende Arbeitslosigkeit. Aber: Gleichzeitig steigen die Insolvenzen. Bis zu 34.000 Unternehmen werden voraussichtlich in diesem Jahr zahlungsunfähig (2009: 32.687), und die Verbraucherinsolvenzen klettern sogar auf einen neuen Rekord mit rund 110.000 Verfahren (2009: 101.102). „Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit waren für viele der Tropfen, der das Schuldenfass erst jetzt zum Überlaufen brachte“, erläuterte BDIU-Präsident Wolfgang Spitz am Dienstag in Berlin. „Wirtschaft und Verbraucher haben den Konjunktureinbruch noch nicht ausgleichen können.“
Quelle: Pressemeldung BDIU (Bundesverband Deutscher Inkasso Unternehmen), Berlin
Die Ergebnisse der Herbstumfrage können Sie hier auf der Internetseite des BDIU downloaden.
Tags: bdiu bundesverband inkasso, berlin, inkassobüro, inkassounternehmen, insolvenz, privatverschuldung, schulden, wirtschaft
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Dienstag, 18. Mai 2010
Konsumenten haben im ersten Quartal 2010 insbesondere Kleinkredite mit einem Volumen von unter 1.000 Euro aufgenommen. Nur noch jeder fünfte Ratenkredit belief sich auf Summen größer 10.000 Euro. Einer aktuellen Auswertung der SCHUFA zufolge hat sich der Anteil der Kleinkredite von rund 28 Prozent im vierten Quartal 2009 auf 41 Prozent erhöht. (1. Quartal 2009: rund 35 Prozent). „Ein ähnlicher Effekt war bereits zum Jahreswechsel 2008 auf 2009 zu beobachten, so dass die Vermutung nahe liegt, dass sich immer mehr Verbraucher ihre Weihnachtswünsche, wie zum Beispiel PCs, Handys oder Unterhaltungselektronik, im Januar erfüllen“, so Rainer Neumann, Vorstandsvorsitzender der SCHUFA Holding AG.
Die Anzahl der abgeschlossenen Ratenkreditverträge ging dagegen leicht zurück. Im Vergleich zum ersten Quartal 2009 haben Banken drei Prozent weniger Konsumentenkredite vergeben. „Wir sehen hier einen Zusammenhang mit der Umweltprämie für PKW, aber auch mit besonders günstigen Angeboten des Handels im Frühjahr 2009. Diese Sondereffekte lagen in den ersten drei Monaten 2010 nicht vor“, erläutert Neumann.
Aber auch ohne Sondereffekte wird deutlich: Der Konsumentenkredit und hierbei insbesondere der Ratenkredit hat sich nach fünfzigjähriger Verbreitung bei Verbrauchern schon lange etabliert. Mehr als jeder dritte Verbraucherhaushalt finanziert heute seinen privaten Konsum (38 Prozent) mittels Kredit. Insbesondere der Ratenkredit ist fester Bestandteil des privaten Konsums und wird von Verbrauchern gewünscht und erwartet: Beispielsweise beim Kauf im Elektromarkt, bei der Bestellung im Versandhandel oder bei der Nachfrage in der Bankfiliale. Der Ratenkredit wird allerdings nur von etwa jedem zweiten Deutschen überhaupt als Kredit wahrgenommen, wie eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der SCHUFA zeigt: Nur 52 Prozent bezeichnen einen Kauf, bei dem der Kaufpreis in Raten abbezahlt wird, als Kredit. So verstehen die Befragten in erster Linie unter einem Kredit „wenn man zur Bank geht und sich dort Geld leiht“.
Quelle: SCHUFA
Tags: finanzierung, kredite, privatverschuldung, schufa, verbraucher
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Freitag, 14. Mai 2010
Im Februar 2010 meldeten die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 2.558 Unternehmensinsolvenzen. Das waren 6,9% mehr als im Februar 2009. Die Verbraucherinsolvenzen lagen im Februar 2010 mit 8.632 Fällen um 15,9% höher als im Vorjahresmonat. Insgesamt wurden, zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen, 13.487 Insolvenzen registriert. Das bedeutet ein Anstieg von 11,3% gegenüber Februar 2009.
Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für den Februar 2010 auf 3,0 Milliarden Euro gegenüber 2,5 Milliarden Euro im Februar 2009.
In den Monaten Januar und Februar 2010 wurden 5.105 Insolvenzen von Unternehmen (+ 5,5% gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum) und 16.897 Insolvenzen von Verbrauchern (+ 10,1%) gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte 26.507 Insolvenzen, das waren 6,9% mehr als im Januar und Februar 2009.
Quelle: destatis
Tags: bonität, bürgel, firmenpleite, inkasso, insolvenz, privatverschuldung, wirtschaft
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Donnerstag, 17. Dezember 2009
COBURG - Rund 100 000 Personen treten Schätzungen zufolge in diesem Jahr den Gang in die Verbraucherinsolvenz an. Zwar bietet es Schuldnern über die Restschuldbefreiung ein probates Mittel, wieder Herr über die eigenen wirtschaftlichen Verhältnisse zu werden. Umgekehrt macht das Insolvenzverfahren Gläubigern die Einzelvollstreckung unmöglich.
In vielen Fällen bleiben Lieferanten und Dienstleister nach getaner Arbeit endgültig auf ihren Forderungen sitzen und kommen selbst in eine bedrohliche Lage. Auf rund 50 Milliarden Euro werden insolvenzbedingte Schäden 2009 geschätzt. Die BID Unternehmensgruppe legt deshalb ein besonderes Augenmerk darauf, wie trotz schwebender Verbraucherinsolvenzverfahren per Einzelvollstreckung Forderungen realisiert werden können.
So kippt das Insolvenzverfahren
In der Praxis geht es darum, einen Tatbestand offenzulegen, der zur Versagung des Verbraucherinsolvenzverfahrens oder wenigstens der Restschuldbefreiung führt. Ansatzpunkte dafür bieten die zahlreichen Mitwirkungspflichten des Schuldners, vor allem in Bezug auf die wahrheitsgemäße und vollständige Offenbarung seiner wirtschaftlichen Verhältnisse sowie zur Ausübung einer angemessenen Erwerbstätigkeit. Bereits fehlende Bemühungen um Aufnahme einer angemessenen Erwerbstätigkeit spielen da eine große Rolle, da sie zur Aufhebung der Stundung der Verfahrenskosten und damit in der Regel zur Aufhebung des Verfahrens führen.
Im Einzelnen hängt es an Geschick und Fachkompetenz des Sachbearbeiters, in Gesprächen mit Schuldnern, Gläubigern und den am Insolvenzverfahren beteiligten Organen Sachverhalte zu ermitteln, die den Weg zurück in die individuelle Zwangsvollstreckung bahnen. Zeitgleich mit der drastischen Zunahme der Verbraucherinsolvenzverfahren ergingen dazu in den letzten Jahren einige BGH-Urteile. Um diese und viele weitere Tatbestände ging es jüngst bei einem BID Inhouse Training mit der Referentin Karin Scheungrab (Diplom-Rechtspflegerin), die bundesweit für Aktualität, Detailtiefe und Praxisnähe ihrer Schulungen bekannt ist.
Tags: inkasso, insolvenz, privatverschuldung, scheungrab, verbraucher, vollstreckung
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Freitag, 29. Mai 2009
In der Branchenumfrage des Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU) erwarten 78 Prozent der Inkassounternehmen eine weitere Verschlechterung des Zahlungsverhaltens bis Ende 2010.
Aktuell berichten bereits 43 Prozent der Befragten, dass sich die Rechnungstreue gewerblicher und privater Schuldner seit Herbst 2008 verschlechtert hat. Die vollen Auswirkungen der Rezession auf das Zahlungsverhalten seien voraussichtlich erst im zweiten Halbjahr 2009 zu spüren, wenn mehr Insolvenzen und höhere Arbeitslosigkeit zu einer Verknappung der finanziellen Mittel bei Verbrauchern und Unternehmen führen würden.
Krise ist beim Privatschuldner angekommen
Denn die häufigsten Gründe, warum private Schuldner in Rückstand geraten oder Forderungen nicht begleichen, sind laut Frühjahrsumfrage Überschuldung (84 Prozent der Inkassounternehmen bestätigen das) und Arbeitslosigkeit (76 Prozent; Mehrfachnennungen waren möglich). Einen momentanen Liquiditätsengpass vor dem Hintergrund der Krise nennen 58 Prozent. 52 Prozent haben außerdem beobachtet, dass Weiterlesen…
Tags: bdiu bundesverband inkasso, berlin, finanzkrise, insolvenz, privatverschuldung, schulden, zahlungsverzug
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Dienstag, 03. Februar 2009
WIESBADEN - Die private Verund Überschuldung in Deutschland ist noch stabil. Zu diesem Ergebnis kommt die SCHUFA in ihrem Schulden-Kompass 2008. In Deutschland bezieht die Kredit gebende Wirtschaft laut Schufa mehr Kriterien in die Entscheidung zur Kreditvergabe ein als in den USA. Die Kreditentscheidungen seien dadurch verlässlicher. “Vertrauen ist der entscheidende Faktor bei der Kreditvergabe. In Deutschland tragen Informationssysteme mit verlässlichen Bonitätsinformationen zum Vertrauen zwischen Kreditgebern und Kreditnehmern bei. Mit Blick in die Zukunft ist es wichtig, dass dieses Vertrauen in die Systeme beibehalten und weiter gestärkt wird”, so der SCHUFA-Vorstandsvorsitzende Rainer Neumann.
Eine Schufa-Prognose bis Ende 2009 zeigt eine Stagnation auf dem Niveau der Vorjahre. Während in der Vergangenheit der Anstieg des Privatverschuldungsindex (PVI) gebremst wurde, ist mit der aktuellen Prognose eine solche Entwicklung nicht zu erwarten. Bei acht Bundesländern wird von Ende 2008 bis Ende 2009 eine Zunahme des PVI und damit eine Zunahme der kritischen Anzeichen prognostiziert.
Quelle Text und Grafik: Schufa
Tags: bonität, bonitätsprüfung, privatverschuldung, schufa, schulden
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