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Verjährung von Forderungen droht zum 31.12.2016

Ein Großteil der Ansprüche aus Lieferungen und Leistungen unterliegen der dreijährigen Regelverjährungsfrist. Diese beginnt am Ende des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist.
Neben Sonderregelungen für Verjährungsfristen im Kauf-, Miet- und Werkvertragsrecht gibt es wichtige Ausnahmen von der dreijährigen Regelverjährung im Handelsrecht.

Um die drohende Verjährung zu hemmen und auch bereits gedanklich abgeschriebene Forderungen dennoch zu realisieren, stehen wir gerne mit unserem gesamten Know-How im Forderungsmanagement sowie Inkasso zur Verfügung.

Die BID Unternehmensgruppe mit Sitz in Coburg, Oberfranken ist seit 1985 überaus erfolgreich im Forderungsmanagement als Inkassounternehmen tätig und bietet ein geschlossenes System zum Schutz vor Forderungsausfällen – u.a. in den Teilbereichen Inkasso national, Inkasso international sowie Bonitätsprüfungen / Wirtschaftsinformationen.

Verjährung von Forderungen droht zum 31.12.2015

Ein Großteil der Ansprüche aus Lieferungen und Leistungen unterliegen der dreijährigen Regelverjährungsfrist. Diese beginnt am Ende des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist.
Neben Sonderregelungen für Verjährungsfristen im Kauf-, Miet- und Werkvertragsrecht gibt es wichtige Ausnahmen von der dreijährigen Regelverjährung im Handelsrecht.

Um die drohende Verjährung zu hemmen und auch bereits gedanklich abgeschriebene Forderungen dennoch zu realisieren, stehen wir gerne mit unserem gesamten Know-How im Forderungsmanagement sowie Inkasso zur Verfügung.

Die BID Unternehmensgruppe mit Sitz in Coburg, Oberfranken ist seit 1985 überaus erfolgreich im Forderungsmanagement als Inkassounternehmen tätig und bietet ein geschlossenes System zum Schutz vor Forderungsausfällen – u.a. in den Teilbereichen Inkasso national, Inkasso international sowie Bonitätsprüfungen / Wirtschaftsinformationen.

Verjährung von Forderungen droht zum 31.12.2014

Ein Großteil der Ansprüche aus Lieferungen und Leistungen unterliegen der dreijährigen Regelverjährungsfrist. Diese beginnt am Ende des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist.
Neben Sonderregelungen für Verjährungsfristen im Kauf-, Miet- und Werkvertragsrecht gibt es wichtige Ausnahmen von der dreijährigen Regelverjährung im Handelsrecht.

Um die drohende Verjährung zu hemmen und auch bereits gedanklich abgeschriebene Forderungen dennoch zu realisieren, stehen wir gerne mit unserem gesamten Know-How im Forderungsmanagement sowie Inkasso zur Verfügung.

Die BID Unternehmensgruppe mit Sitz in Coburg, Oberfranken ist seit 1985 überaus erfolgreich im Forderungsmanagement als Inkassounternehmen tätig und bietet ein geschlossenes System zum Schutz vor Forderungsausfällen – u.a. in den Teilbereichen Inkasso national, Inkasso international sowie Bonitätsprüfungen / Wirtschaftsinformationen.

Verjährung von Forderungen droht zum 31.12.2013

Ein Großteil der Ansprüche aus Lieferungen und Leistungen unterliegen der dreijährigen Regelverjährungsfrist. Diese beginnt am Ende des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist.
Neben Sonderregelungen für Verjährungsfristen im Kauf-, Miet- und Werkvertragsrecht gibt es wichtige Ausnahmen von der dreijährigen Regelverjährung im Handelsrecht.

Um die drohende Verjährung zu hemmen und auch bereits gedanklich abgeschriebene Forderungen dennoch zu realisieren, stehen wir gerne mit unserem gesamten Know-How im Forderungsmanagement sowie Inkasso zur Verfügung.

Die BID Unternehmensgruppe mit Sitz in Coburg, Oberfranken ist seit über 25 Jahren überaus erfolgreich im Forderungsmanagement als Inkassounternehmen tätig und bietet ein geschlossenes System zum Schutz vor Forderungsausfällen – u.a. in den Teilbereichen Inkasso national, Inkasso international sowie Bonitätsprüfungen / Wirtschaftsinformationen.

BID Inhouse Schulung: Reform der Sachaufklärung und neues PfüB Formular

COBURG – Drei Monate nach Inkrafttreten des Gesetzes zur Reform der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung schult die BID Unternehmensgruppe ihre Mitarbeiter erneut auf höchstem Niveau.

Wir berichteten bereits mit unseren News vom 22.02.2013 von der konkreten Umsetzung des Gesetzes zur Reform der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung in der BID Unternehmensgruppe, welche maßgeblich von hauseigenen Juristen, Betriebswirten und IT-Spezialisten begleitet wurde.

Die Schulung der Mitarbeiter erfolgte bereits zur Einführung des Gesetzes zur Reform der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung und fortwährend in der praktischen Umsetzung in Form des sich seit Jahren bewährenden Systems der Inhouse Schulungen. Um weiterhin einen regen Erfahrungsaustausch führen zu können und neue, zielführende Impulse zu erhalten, engagierte die BID Unternehmensgruppe die bundesweit renommierte Spezialistin Frau Dipl. Rechtspfl. (FH) Karin Scheungrab (KS-Seminare, Leipzig).

Frau Dipl. Rechtspfl. (FH) Karin Scheungrab bei der BID Inhouse Schulung

Frau Dipl. Rechtspfl. (FH) Karin Scheungrab bei der BID Inhouse Schulung

An zwei Tagen referierte Frau Dipl. Rechtspfl. (FH) Karin Scheungrab in der von den Mitarbeitern bereits seit Jahren sehr gelobten engagierten und kurzweiligen Art und Weise. Die Inhalte ihrer Vorträge waren durch vorherige Abstimmung zwischen unternehmensintern Zuständigen und Referentin konkret auf die Anwendung und Bedürfnisse in der BID Unternehmensgruppe zugeschnitten. Ein weiteres wichtiges Anliegen, welches mit dieser Inhouse Schulung verbunden war, nämlich der rege Austausch der praktischen Erfahrungen, wurde vollumfänglich erfüllt. Fazit bleibt die mit der Einführung und den neu geschaffenen Instrumenten, u.a. der Drittauskünfte, gewonnene neue Schnelligkeit und Flexibilität im Bereich der Zwangsvollstreckung – ganz im Sinne der BID Unternehmensgruppe und deren Auftraggeber.

Ein weiteres Schwerpunktthema der Inhouse Schulung war der Einsatz der neuen Formulare für den Antrag auf Erlass eines Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses. Auf Grund der hier leider noch sehr uneinheitlichen Handhabung durch die jeweiligen Amtsgerichte, Vollstreckungsgerichte, konnte aus dem reichhaltigen Erfahrungsschatz von Frau Scheungrab geschöpft werden, um so hinsichtlich dieses wichtigen Instrumentariums eine noch reibungslosere Ablaufabwicklung in der Zukunft zu gewährleisten.

Das Schulungskonzept der BID Unternehmensgruppe ist mehrstufig und dynamisch aufgebaut. Gegenstand der bereits vor einigen Jahren etablierten Inhouse Schulungen sind sowohl grundlegende Fähigkeiten im außergerichtlichen und gerichtlichen Inkasso als auch Detailkenntnisse, die aufgrund aktueller rechtlicher, gesellschaftlicher oder faktischer Entwicklungen die täglichen Abläufe beeinflussen und dementsprechend erforderlich werden.

Verjährung von Forderungen droht zum 31.12.2012

Ein Großteil der Ansprüche aus Lieferungen und Leistungen unterliegen der dreijährigen Regelverjährungsfrist. Diese beginnt am Ende des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist.
Neben Sonderregelungen für Verjährungsfristen im Kauf-, Miet- und Werkvertragsrecht gibt es wichtige Ausnahmen von der dreijährigen Regelverjährung im Handelsrecht.

Um die drohende Verjährung zu hemmen und auch bereits gedanklich abgeschriebene Forderungen dennoch zu realisieren, stehen wir gerne mit unserem gesamten Know-How im Forderungsmanagement sowie Inkasso zur Verfügung.

Die BID Unternehmensgruppe mit Sitz in Coburg, Oberfranken ist seit über 25 Jahren überaus erfolgreich im Forderungsmanagement als Inkassounternehmen tätig und bietet ein geschlossenes System zum Schutz vor Forderungsausfällen – u.a. in den Teilbereichen Inkasso national, Inkasso international sowie Bonitätsprüfungen / Wirtschaftsinformationen.

Firmeninsolvenzen 1. Halbjahr 2012: Rückgang um 1,4 Prozent – Neugründungen, Gewerbe und Einzelunternehmen am stärksten betroffen

Im ersten Halbjahr 2012 hat sich die europäische Schuldenkrise nicht auf die Zahl der Firmeninsolvenzen in Deutschland ausgewirkt. In diesem Zeitraum meldeten in Deutschland 15.082 Unternehmen Insolvenz an – 1,4 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2011. Indes rechnet die Hamburger Wirtschaftsauskunftei Bürgel in ihrer aktuellen Studie „Firmeninsolvenzen 1. Halbjahr 2012“ für die zweite Jahreshälfte mit einer Trendumkehr: „Die hiesige Wirtschaft schwächt sich aktuell ab, was in eine steigende Zahl an Firmeninsolvenzen münden wird.

Kernergebnisse der Studie:

  • 15.082 Firmenpleiten bundesweit im ersten Halbjahr (minus 1,4 Prozent)
  • BÜRGEL rechnet mit Trendumkehr in zweiter Jahreshälfte: steigende Fallzahlen bei den Insolvenzen auf 31.000 im Gesamtjahr
  • Zunehmend betroffen: Neugründungen (bis zwei Jahre alt) verantworten gegenüber Referenzhalbjahr 1,6 Prozent mehr Pleiten; bei Jungunternehmen (drei bis vier Jahre alt) plus 0,5 Prozent
  • Schlusslicht nach Bundesländern: Am meisten Firmeninsolvenzen in Nordrhein-Westfalen (5.697 Fälle absolut bzw. 87 Pleiten je 10.000 Unternehmen)
  • Am wenigsten Pleiten in Baden-Württemberg (27 je 10.000 Unternehmen)
  • In vier Ländern steigen die Fallzahlen: Schleswig-Holstein (plus 6,6 Prozent), Bayern (plus 4,4 Prozent), Hessen (plus 1,7 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (plus 0,3 Prozent)
  • Stärkster Insolvenzrückgang in Mecklenburg-Vorpommern (minus 13,4 Prozent)
  • Gewerbetreibende und Einzelunternehmen werden am häufigsten zahlungsunfähig (Anteil an Insolvenzstatistik: 42 Prozent)
  • Rechtsform Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) verursacht um 75 Prozent mehr Überschuldungen als im Referenzhalbjahr 2011

Jungunternehmen besonders betroffen

Für das Gesamtjahr 2012 geht Bürgel momentan von bis zu 31.000 Firmeninsolvenzen aus. Besonders prekär ist die Lage von Jungunternehmen. Bei den bis zu zwei Jahre alten Firmen (Anteil an Insolvenzstatistik: 26,5 Prozent) steigen die Fallzahlen im ersten
Halbjahr 2012 um 1,6 Prozent auf 3.993 Pleiten gegenüber der Referenzjahreshälfte 2011. Bei Unternehmen, die bereits drei bis vier Jahre am Markt sind (Anteil an Insolvenzstatistik: 12,3 Prozent), fällt der Anstieg um 0,5 Prozent geringer aus.

Nordrhein-Westfalen ist im absoluten und relativen Ländervergleich (5.697 Firmenpleiten absolut bzw. 87 Fälle je 10.000 Unternehmen) am stärksten von Unternehmenspleiten betroffen. Weit über dem Bundesdurchschnitt von 47 Fällen je 10.000 Firmen rangieren vor allem auch Sachsen-Anhalt (58 je 10.000 Firmen) und Schleswig-Holstein (54). Am wenigsten Firmeninsolvenzen gab es in Baden-Württemberg mit 27 Pleiten je 10.000 Unternehmen, gefolgt von Bayern (31), Hessen und Mecklenburg-Vorpommern (je 35).

In vier Bundesländern steigen die Fallzahlen im Vorjahrsvergleich an – in Schleswig-Holstein sogar um 6,6 Prozent. Aber auch Bayern (plus 4,4 Prozent), Hessen (plus 1,7 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (plus 0,3 Prozent) haben im ersten Halbjahr mit mehr Firmeninsolvenzen zu kämpfen. Den stärksten Rückgang meldet Mecklenburg-Vorpommern mit 13,4 Prozent weniger Firmeninsolvenzen, gefolgt von Rheinland-Pfalz (minus 9,6 Prozent) und Niedersachsen (9,0 Prozent).

42 Prozent aller Firmenpleiten im ersten Halbjahr gehen auf das Konto von Gewerbetreibenden und Einzelunternehmen. 38,6 Prozent der Firmenpleiten betreffen die GmbHs. Mit großem Abstand auf dem dritten Platz folgt die Rechtsform der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) mit einem Anteil von 5,3 Prozent. Allerdings steigen die Fallzahlen bei dieser Rechtsform um 75 Prozent massiv an.

Ursachen

Die wichtigsten Ursachen für Unternehmensinsolvenzen sind erstens das Ausbleiben neuer oder die Stornierung oder die Verschiebung bereits erteilter Aufträge. Zweitens sorgen Dominoeffekte dafür, dass zahlungsunfähige Firmen weitere Unternehmen mit in die Pleite reißen. Drittens erhöhen oft innerbetriebliche Fehler, etwa im Management, sowie fehlendes Eigenkapital das Insolvenzrisiko.

Quelle: Pressemeldung BÜRGEL, Hamburg
Vollständige Pressemeldung: Firmeninsolvenzen 1. Halbjahr 2012
Vollständige Studie: Bürgel-Studie: Firmeninsolvenzen 1. Halbjahr 2012

Bürgel Wirtschaftsinformationen ist eines der führenden Unternehmen für Wirtschafts- und Bonitätsinformationen und seit 1905 mit dem Bürgel-Büro Coburg auch in Oberfranken vertreten.
Als Verbundpartner der BID Bayerischer Inkasso Dienst Unternehmensgruppe sind u.a. die Bürgel Wirtschaftsauskünfte neben dem klassischen sowie dem Inkasso größerer Auftragsmengen ein wichtiger Baustein für das BID-Komplettpaket im Risiko- und Forderungsmanagement.

Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2012: 4,7 Prozent Rückgang bei den Privatinsolvenzen

Die Situation bei den Privatinsolvenzen in Deutschland hat sich auch im 1. Halbjahr 2012 weiter verbessert. In den ersten sechs Monaten des Jahres meldeten 65.581 Bundesbürger Privatinsolvenz an. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das einem Rückgang von 4,7 Prozent (1. Halbjahr 2011: 68.818 Privatinsolvenzen). Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle „Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2012“ (Stand: 3.9.2012) der Wirtschaftsauskunftei Bürgel.

Kernergebnisse der Studie:

  • Rückgang der Privatinsolvenzen im 1. Halbjahr 2012 in Deutschland um 4,7 Prozent auf 65.581 Fälle
  • Für das Gesamtjahr 2012 geht BÜRGEL von bis zu 132.000 Privatinsolvenzen aus
  • Zunahme der Insolvenzzahlen in der Altersgruppe bis 25 Jahre um 29,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
  • Absolut am meisten Privatpleiten in Nordrhein-Westfalen (15.324 Privatinsolvenzen)
  • Relativ am meisten Insolvenzen in Bremen (162 Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohner)
  • Am wenigsten Überschuldungen in Bayern (58 Insolvenzen je 100.000 Einwohner)
  • Bundesdurchschnitt liegt bei 80 Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohner
  • Rückläufige Fallzahlen im Halbjahresvergleich in allen Bundesländern
  • Stärkster Rückgang in Bremen (minus 17,1 Prozent)
  • 46- bis 59-Jährige am häufigsten von der Zahlungsunfähigkeit betroffen (Anteil: 31,9 Prozent)
  • 57,9 Prozent aller Privatinsolvenzen gehen auf das Konto von Männern



Für das Gesamtjahr 2012 rechnet Bürgel mit bis zu 132.000 Privatinsolvenzen in Deutschland. „Aktuell gehen wir davon aus, dass die Privatinsolvenzen in Deutschland das zweite Jahr in Folge zurückgehen werden“ erläutert Bürgel Geschäftsführer Dr. Norbert Sellin die aktuellen Zahlen. „Die Eurokrise hat noch keinen Einfluss auf Weiterlesen…

Weniger Firmeninsolvenzen 2011

Hamburg / Coburg – 30.294 Unternehmen meldeten 2011 in Deutschland ihre Zahlungsunfähigkeit. Nach der aktuellen Studie “Firmeninsolvenzen 2011″ der Wirtschaftsauskunftei Bürgel sind das 6,2 Prozent weniger als noch 2010.

Kernpunkte der Studie:

  • Absolute regionale Verteilung: Jede vierte Firmenpleite vollzieht sich 2011 statistisch in Nordrhein-Westfalen (6.786 Fälle)
  • Relative Verteilung im Bundesdurchschnitt: 88 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen
  • Am wenigsten Insolvenzen in Bayern (64 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen)
  • Weniger Firmeninsolvenzen in 15 von 16 Bundesländern gegenüber 2010 – nur in Nordrhein-Westfalen Anstieg um 3,6 Prozent
  • Stärkster Rückgang gegenüber 2010: Sachsen-Anhalt (minus 15,4 Prozent)
  • 26,6 Prozent aller 2011 insolventen Unternehmen (das entspricht 8.058 Firmen) sind Jungunternehmen, die bis zwei Jahre am Markt aktiv waren
  • 2011 steigt die Pleitequote der Jungunternehmen im Vorjahresvergleich um 34,5 Prozent
  • Bei Firmen, die länger als 50 Jahre am Markt aktiv sind, sinken die Insolvenzfallzahlen 2011 im Vorjahresvergleich um 35,4 Prozent
  • Besonders Gewerbebetriebe (Anteil an den bundesweiten Pleiten: 44 Prozent) und GmbHs (34,8 Prozent) melden 2011 Insolvenz an
  • 50,5 Prozent aller Insolvenzen im Jahr 2011 gehen aufs Konto von Dienstleistungsunternehmen

Quelle: Pressemeldung BÜRGEL, Hamburg
Vollständige Studie: Bürgel-Studie: Firmeninsolvenzen Gesamtjahr 2011

Bürgel Wirtschaftsinformationen ist eines der führenden Unternehmen für Wirtschafts- und Bonitätsinformationen und seit 1905 mit dem Bürgel-Büro Coburg auch in Oberfranken vertreten.
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Schuldenbarometer 1. bis 3. Quartal 2011

1,5 Prozent weniger Privatinsolvenzen – Rückgang bleibt hinter Erwartungen zurück

Hamburg / Coburg – Die Zahl der Privatinsolvenzen ist in Deutschland von Januar bis September 2011 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 1,5 Prozent auf 103.118 Fälle gesunken. „Vor allem wegen der positiven Konjunkturentwicklung und der Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt hat sich die Situation bei den Privatinsolvenzen leicht entspannt“, kommentiert Dr. Norbert Sellin, Geschäftsführer der Wirtschaftsauskunftei Bürgel. Aber gerade aufgrund dieser positiven Signale haben die Hamburger mit weniger Privatpleiten gerechnet als tatsächlich gemessen, resümiert das aktuelle „Schuldenbarometer 1. bis 3. Quartal 2011“ von Bürgel. Für das Gesamtjahr 2011 geht die Wirtschaftsauskunftei von Fallzahlen unter dem Niveau des Rekordjahres 2010 aus und rechnet mit 137.000 bis 139.000 Privatinsolvenzen bis zum Jahresende.

Besonders auffällig in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres sind folgende Entwicklungen: Erstens steigen die Insolvenzfallzahlen bei den jungen Erwachsenen von 18 bis 25 Jahren gegenüber den ersten drei Quartalen 2010 um plus 3,2 Prozent (im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Jahres 2009 sogar 38,8 Prozent), in der Altersgruppe ab 60 Jahren sogar um plus 8,6 Prozent. Ein detaillierter Blick auf die Geschlechter nach Alter zeigt zweitens, dass bei den 18- bis 25-Jährigen vor allem junge Frauen Probleme mit Überschuldung haben. In diesem Alterssegment steigen die Zahlen im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2010 um 5,8 Prozent – bei den Männern im selben Alter um lediglich 0,1 Prozent. Auch bei der Altersgruppe 60-Plus (plus 8,6 Prozent mehr Fälle) gehen drittens zunehmend mehr Privatinsolvenzen aufs Konto von Frauen – mit einem zweistelligen Zuwachs von 14 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010. Bei den gleichaltrigen Männern rangiert die Zunahme lediglich bei plus 5,2 Prozent. Viertens verbuchen Frauen in den ersten drei Quartalen 2011 gegenüber dem Referenzzeitraum 2010 plus 0,5 Prozent mehr Privatinsolvenzen. Bei den Männern gehen die Fallzahlen hingegen um minus 2,9 Prozent zurück. Allerdings bleibt der Trend, dass in Deutschland mehr Männer (Anteil: 58 Prozent) als Frauen Privatinsolvenz anmelden, auch in den ersten drei Quartalen 2011 bestehen.

Regional betrachtet verteilen sich die bundesweiten Privatinsolvenzen in den ersten drei Quartalen vor allem auf die Bundesländer Nordrhein-Westfalen (24.091 Fälle), Niedersachsen (13.019) und Bayern (11.566). In der Detailanalyse bezogen auf die Einwohndichte schneiden die nördlichen Bundesländer schlechter ab. Am meisten Fälle meldet Bremen mit 227 Pleiten je 100.000 Einwohner, gefolgt von Hamburg (174), Niedersachsen (164) und Schleswig-Holstein (163). Der Bundesdurchschnitt bewegt sich bei 126 Fällen je 100.000 Einwohner. Am wenigsten Privatpleiten melden Bayern und Baden-Württemberg – mit 92 bzw. 94 Fällen je 100.000 Einwohner.

Während zwölf Länder gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010 rückläufige Fallzahlen messen, verzeichnet Hamburg den stärksten und einzigen zweistelligen Anstieg mit einem Plus von 11,7 Prozent. Aber auch in Nordrhein-Westfalen (plus 5,9 Prozent), Berlin (plus 5,7 Prozent) und Thüringen (plus 2,9 Prozent) spitzt sich die Schuldnersituation zu. Erfolge können hingegen vor allem Sachsen (minus 9,8 Prozent), Baden-Württemberg (minus 8,9 Prozent) und Rheinland-Pfalz (minus 6,3 Prozent) für sich verbuchen.

Hauptursachen für Privatinsolvenz sind Arbeitslosigkeit, Scheidung, Trennung, Krankheit, gescheiterte Immobilienfinanzierung oder Selbstständigkeit sowie ein zur Einkommenssituation unpassendes Konsumverhalten. Privatüberschuldung betrifft laut Bürgel-Untersuchung vor allem das jüngste Alterssegment als größte Risikogruppe.

Quelle: Pressemeldung BÜRGEL, Hamburg
Vollständige Studie: Bürgel-Studie: Schuldenbarometer 1. bis 3. Quartal 2011

Bürgel Wirtschaftsinformationen ist eines der führenden Unternehmen für Wirtschafts- und Bonitätsinformationen und seit 1905 mit dem Bürgel-Büro Coburg auch in Oberfranken vertreten.
Als Verbundpartner der BID Bayerischer Inkasso Dienst Unternehmensgruppe sind u.a. die Bürgel Wirtschaftsauskünfte & Bonitätsprüfungen neben dem klassischen sowie dem Inkasso größerer Auftragsmengen ein wichtiger Baustein für das BID-Komplettpaket im Risiko- und Forderungsmanagement.