Risiko- und Forderungsmanagement seit 1985 | Inkasso Inland | Inkasso Ausland

Deutsch  English



BID-Coburg.de

BID     Bürgel     Procash     Profaktura



Ein starker Partner



Mit ‘eidesstattliche versicherung’ getaggte Artikel

Studie: Zahlungsfähigkeit deutscher Unternehmen

8,8 Prozent der Firmen in Deutschland haben ein hohes Zahlungsausfallrisiko

  • 286.184 Firmen (8,8 Prozent) mit überdurchschnittlich hohem Zahlungsausfallrisiko (Bonitätsindex 4,5 bis 6,0) – Stand: 16. Februar 2015
  • Bundesdurchschnitt – statistische Ausfallquote (bereits ausgefallen oder binnen der nächsten 12 Monate): 4,9 Prozent; Bonitätsmittelwert: 2,7; Median: 2,4;
  • Schlusslicht Sachsen-Anhalt – Ausfallquote: 7,3 Prozent; Bonitätsmittelwert: 2,9; Median: 2,4
  • Primus Bayern – Ausfallquote: 3,7 Prozent; Bonitätsindex: 2,2; Median: 2,2
  • Logistik als die am stärksten bedrohte Branche – Ausfallquote: 7,2 Prozent; Bonitätsindex: 2,9
  • Beste Branche: verarbeitendes Gewerbe – Ausfallquote: 3,2 Prozent; Bonitätsindex: 2,5
  • Am stärksten bedrohte Rechtsform UG – Ausfallquote: 7,6 Prozent; Bonitätsindex: 3,5
  • Beste Rechtform nach Bonitätsindex: AG (2,4)
  • Rechtform mit niedrigster Ausfallquote: GmbH & Co. KG (1,6 Prozent)
  • Schlechteste Werte bei Umsatzklasse unter 100.000 Euro – Ausfallquote: 4,7 Prozent; Bonitätsindex: 2,7

Überblick Unternehmensbonität: Durchschnittliche Bonitäts-Schulnote von 2,7 / statistische Ausfallquote von 4,9 Prozent

Deutschland erfreut sich derzeit eines soliden Wirtschaftswachstums. Dennoch: Wie finanzstark und zahlungsfähig, wie robust und widerstandsfähig sind hiesige Firmen tatsächlich aufgestellt? 
Um diese Fragen zu beantworten, hat die Wirtschaftsauskunftei Bürgel 3.242.801 Unternehmen in Deutschland hinsichtlich ihrer Bonität (Zahlungsfähigkeit) untersucht.

Die Ausgangslage: Die wirtschaftlichen Voraussetzungen in Deutschland

Die wirtschaftlichen Voraussetzungen für Unternehmen könnten aktuell kaum besser sein – einerseits: Das Bruttoinlandsprodukt zog im Schlussquartal 2014 gegenüber den vorausgehenden drei Monaten um 0,7 Prozent an – angetrieben von der Konsumlaune der Verbraucher in Deutschland. Zudem hat Deutschland 2014 mit einem Rekordwert den größten Exportüberschuss aller Staaten erwirtschaftet.

Andererseits sind viele Unternehmen aufgrund von schlecht oder nicht zahlenden Vertragspartnern derzeit von Zahlungsausfällen bedroht: 2014 mussten 24.549 Firmen in Deutschland eine Insolvenz anmelden.

Zwar entspricht diese Insolvenzzahl dem niedrigsten Stand seit dem Jahr 1999. Aber die Folgen von Insolvenzen wirken sich volkswirtschaftlich stets dramatisch aus: “Durch Forderungsausfälle entstehen Schäden in Milliardenhöhe. Mitarbeiter verlieren ihre Arbeit. Und durch Dominoeffekte können auch weitere Unternehmen in finanzielle Schieflage geraten”, erläutert Dr. Norbert Sellin, Geschäftsführer der Wirtschaftsauskunftei Bürgel.

Bonitätsindex als zentraler Indikator der Analyse

Der zentrale Indikator der Analyse “Zahlungsfähigkeit deutscher Unternehmen” ist der Bürgel Bonitätsindex. Dieser Frühwarnindikator dient zur Beurteilung der Bonität und der Ausfallwahrscheinlichkeit von Unternehmen. 
Um das Ausfallrisiko von Firmen zu bewerten, prognostiziert der von Bürgel statistisch ermittelte Bonitätsindex die Ausfallwahrscheinlichkeit von Unternehmen binnen der nächsten zwölf Monate. Der Bonitätsindex basiert auf einer Vielzahl von Informationen, die Aufschluss über die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens geben. Dazu gewichtet die Wirtschaftsauskunftei u.a. Angaben zu den Bilanzen, Mitarbeiter- und Umsatzzahlen sowie zur Unternehmenstätigkeit. Außerdem fließen Informationen zur Rechtsform des Unternehmens und vorhandene gerichtliche Negativmerkmale ein. Daraus berechnet Bürgel eine Gesamtnote, die die statistische Ausfallwahrscheinlichkeit wiedergibt. Eine 1,0 entspricht hierbei einer sehr guten Zahlungsfähigkeit bzw. einer sehr niedrigen Krisenanfälligkeit; eine 6,0 steht für den (sehr wahrscheinlichen) Zahlungsausfall und die damit verbundene Einstellung der Geschäftstätigkeit. Somit dokumentiert dieses Schulnotensystem die Bonität von Unternehmen und macht deren Zahlungsfähigkeit vergleichbar.

8,8 Prozent der Unternehmen gefährdet

Laut der aktuellen Auswertung “Zahlungsfähigkeit deutscher Unternehmen” bergen 286.184 Firmen in Deutschland derzeit ein sehr hohes Zahlungsausfallrisiko (Stichtag: 16. Februar 2015) oder sind bereits mit ihren Zahlungen ausgefallen. Anders ausgedrückt sind 8,8 Prozent der insgesamt 3.242.801 von Bürgel für die Studie auf Zahlungsfähigkeit untersuchten Unternehmen gefährdet, denn: Die betroffenen Unternehmen verfügen über einen Bonitätsindex der Schulnote 4,5 bis 6,0. Das bedeutet, dass diese Firmen – von der Kapitalgesellschaft bis hin zum Freiberufler – ihren Zahlungsverpflichtungen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht nachkommen können. Allerdings bedeutet der statistische Wert explizit nicht, dass die betroffenen Unternehmen alle Insolvenz anmelden müssen. Er sagt lediglich aus, dass die Betroffenen über eine ausgeprägt schwache Bonität verfügen und damit besonders insolvenzgefährdet sind. 
Der Großteil (48,2 Prozent) der Unternehmen liegt allerdings in der Risikoklasse 2,0 bis 2,4 und weist in Deutschland aktuell ein unterdurchschnittliches Ausfallrisiko aus. 21 Prozent der Firmen in Deutschland bergen ein durchschnittliches Ausfallrisiko.

Weiterlesen…

Schuldenbarometer 2014: 5,3 Prozent weniger Privatinsolvenzen / Werte bei älteren Bundesbürgern steigen hingegen zweistellig

  • Vierter Rückgang in Folge (minus 5,3 Prozent): 115.269 Privatinsolvenzen in 2014 in Deutschland
  • Bundesweit am meisten Privatinsolvenzen in Nordrhein-Westfalen (28.390 Fälle)
  • Größte Insolvenzdichte in Bremen mit 244 Fällen je 100.000 Einwohner
  • Am wenigsten Insolvenzen in Baden-Württemberg mit 100 Fällen je 100.000 Einwohner
  • Bundesdurchschnitt relativ: 143 Pleiten je 100.000 Einwohner (Vorjahr: 151)
  • Zunahme der Fallzahlen in nur einem Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern mit plus 1,9 Prozent
  • Stärkste Abnahme in Sachsen-Anhalt mit minus 16,9 Prozent
  • Männer beantragen häufiger Privatinsolvenz (absolut 68.392 Pleiten bzw. 173 Fälle je 100.000 Bürger) gegenüber Frauen (absolut 46.877 Fälle bzw. 114 weibliche Pleitiers je 100.000 Bürger)
  • Zahlen in allen Altersgruppen bis 60 Jahre rückläufig
  • Altersgruppe “61 Jahre und älter” zum zweiten Mal in Folge mit einer Zunahme (2014: plus 13,9 Prozent; 2013: plus 8,4 Prozent): 9,3 Prozent aller Privatpleiten 2014 von Über-60-Jährigen (absolut: 10.683 Bundesbürger)
  • Prognose 2015: 110.000 bis 115.000 Privatinsolvenzen

Überblick: Zum vierten Mal in Folge weniger Insolvenzen / Senioren von positiver Entwicklung zunehmend ausgeklammert

Die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland geht weiter zurück. Im Jahr 2014 mussten 115.269 Bundesbürger – Privatpersonen und ehemalige Selbstständige – eine private Insolvenz anmelden. Dieser Wert entspricht einem Rückgang um 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie “Schuldenbarometer 2014″ der Wirtschaftsauskunftei Bürgel. “Wir beobachten zum vierten Mal in Folge einen Rückgang bei den Privatinsolvenzen und den niedrigsten Stand seit 2005″, kommentiert Dr. Norbert Sellin die Zahlen. Der Bürgel Geschäftsführer begründet den erneuten Rückgang mit der positiven Konjunktur und der weiterhin niedrigen Arbeitslosenquote. Hintergrund: Insbesondere Arbeitslosigkeit gilt als Hauptursache für Privatinsolvenz; wenn die Beschäftigtenzahlen steigen, sinkt die Quote der Privatinsolvenzen.

Weiterlesen…

Firmeninsolvenzen sinken in Deutschland um 8,2 Prozent – Anstieg für 2015 prognostiziert

Die Zahl der Firmeninsolvenzen ist in Deutschland weiterhin rückläufig. Im Jahr 2014 mussten 24.549 Unternehmen Insolvenz anmelden. Das entspricht einem Rückgang um 8,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. “Wir beobachten bei den Firmeninsolvenzen den fünften Rückgang in Folge und den niedrigsten Stand seit dem Jahr 1999″, kommentiert Bürgel Geschäftsführer Dr. Norbert Sellin die aktuellen Zahlen. Im Vergleich zum Jahr 2004 sank die Zahl um 37,3 Prozent. Vor zehn Jahren meldeten 39.123 Unternehmen eine Insolvenz an.

Weiterlesen…

1. Halbjahr 2014: Firmeninsolvenzen sinken um 7,6 Prozent

1. Überblick: Firmeninsolvenzen sinken um 7,6 Prozent

Die Zahl der Firmeninsolvenzen in Deutschland ist auch im 1. Halbjahr 2014 gesunken. Insgesamt mussten in den ersten sechs Monaten des Jahres 12.268 Unternehmen Insolvenz anmelden. Das entspricht einem Rückgang von 7,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. “2014 gehen wir von bis zu 25.000 Firmeninsolvenzen aus”, prognostiziert Bürgel Geschäftsführer Dr. Norbert Sellin. In Deutschland wäre das der fünfte Rückgang der Firmeninsolvenzen in Folge. Zum Vergleich: Im Jahr 2004 gab es noch knapp 39.000 Firmeninsolvenzen.

Die Hauptursache für den weiteren Rückgang ist die anhaltend gute Konjunktur in Deutschland. Diese wird in 2014 wesentlich von der Binnennachfrage getragen. Die Unternehmen profitieren dabei von den Ausgaben der privaten Konsumenten. Ein stabiler Arbeitsmarkt und leichte Einkommenszuwächse, verbunden mit einer niedrigen Inflation, fördern den Aufschwung des privaten Konsums. “Zudem haben die Unternehmen durch günstige Finanzierungen gute Rahmenbedingungen”, so Dr. Sellin. “Darüber hinaus beobachten wir aufgrund der sinkenden Zahlen weniger Anschlussinsolvenzen, d.h. weniger zahlungsfähige Unternehmen reißen andere Firmen mit in die Insolvenz.”

Weiterlesen…

Schuldenbarometer 2013: Privatinsolvenzen sinken um 6,1 Prozent – dritter Rückgang in Folge

Überblick: Privatinsolvenzen sinken um 6,1 Prozent – dritter Rückgang in Folge / ältere Bundesbürger häufiger betroffen

Im Jahr 2013 meldeten 121.784 Bundesbürger1 Privatinsolvenz an. Das entspricht einem Rückgang um 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Schuldenbarometer 2013“ der Wirtschaftsauskunftei Bürgel. „Die Verbraucherinsolvenzen sinken in Deutschland das dritte Jahr in Folge. In den letzten sieben Jahren gab es nur 2008 weniger Privatinsolvenzen in Deutschland“, fasst Bürgel Geschäftsführer Dr. Norbert Sellin die Studienergebnisse zusammen. „Grund für die Verbesserung ist vorrangig die robuste Binnenkonjunktur, die sich positiv auf die Beschäftigungsquote und die Lohnzuwächse auswirkt. Arbeitslosigkeit gilt weiterhin als Ursache Nummer eins für die Zahlungsunfähigkeit von Privatpersonen. Daher gilt: In Zeiten steigender oder hoher Beschäftigung müssen weniger Menschen Privatinsolvenz anmelden“, ergänzt Dr. Sellin.

Weiterlesen…

Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2013: Zahl der Privatinsolvenzen sinkt um 3,9 Prozent

1. Überblick: Privatinsolvenzen sinken um 3,9 Prozent

Im ersten Halbjahr 2013 sank in Deutschland die Zahl der Privatinsolvenzen auf 63.006 zahlungsunfähige Bundesbürger. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum entspricht das einem Rückgang um 3,9 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie “Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2013″ der Wirtschaftsauskunftei Bürgel.

Demnach hat sich die Situation der Privatinsolvenzen in Deutschland nach den schwachen ersten drei Monaten in diesem Jahr etwas entspannt. “Grund für die Verbesserung ist vor allem die robuste Binnenkonjunktur, die sich positiv auf die Beschäftigungsquote und die Lohnzuwächse auswirkt”, kommentiert Bürgel Geschäftsführer Dr. Norbert Sellin die aktuellen Zahlen. Für das Gesamtjahr 2013 geht Bürgel davon aus, dass es in Deutschland zu 126.000 bis 128.000 Privatinsolvenzen kommen wird. “Deutete die Situation nach dem ersten Quartal 2013 auf Jahressicht noch auf steigende Zahlen hin, hat sich die Lage jetzt etwas entspannt. Wir erwarten rund 2.000 bis 4.000 Insolvenzen weniger als im Jahr 2012″, resümiert Sellin.

Kernergebnisse

  • Rückgang um 3,9 Prozent: 63.006 Privatinsolvenzen im ersten Halbjahr 2013
  • Prognose Gesamtjahr: 126.000 bis 128.000 Privatpleiten
  • Prognose Folgejahre: 125.000 bis 135.000 Fälle
  • Länderspitzenreiter bei absoluten Zahlen: 15.108 Insolvenzen in Nordrhein-Westfalen
  • Höchster Anteil bei relativen Zahlen: Bremen mit 129 Fällen je 100.000 Einwohner
  • Am wenigsten Pleiten in Bayern: 58 Fälle je 100.000 Bürger
  • Bundesdurchschnitt: 78 Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohner
  • Stärkster Anstieg: Hamburg-Statistik klettert um 5,1 Prozent auf 1.870 Fälle
  • Deutlichster Rückgang: Thüringen mit minus 9,8 Prozent

Weiterlesen…

Schuldenbarometer 2012: Zahl der Privatinsolvenzen sinkt um 4,6 Prozent

129.743 deutsche Bundesbürger meldeten 2012 Privatinsolvenz an. Das entspricht einem Rückgang um 4,6 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Schuldenbarometer 2012“ der Wirtschaftsauskunftei BÜRGEL.

„Seit 2008 sinken die Fallzahlen erstmals wieder unter die 130.000er-Marke. Wir führen den Rückgang auf die weiterhin positive Lage am Arbeitsmarkt zurück“, erläutert BÜRGEL Geschäftsführer Dr. Norbert Sellin. Dennoch befürchtet er eine Trendumkehr: „Wir beobachten seit Oktober 2012 wieder steigende Zahlen bei den Weiterlesen…

Gesetz zur Reform der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung

Das Gesetz zur Reform der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung und dessen Umsetzung in der BID Unternehmensgruppe

Lang andauernde Zwangsvollstreckungsverfahren, unzureichende EDV-technische Ausstattung der Gerichtsvollzieher, über Jahre gewachsene Abläufe ohne grundlegende gesetzliche Anpassungen, wenig flexible Verfahrensbeschleunigungsmöglichkeiten, so lauteten die bisherigen Kernaussagen zur Zwangsvollstreckung in dem Geltungsbereich der ZPO (Zivilprozessordnung) in der Bundesrepublik Deutschland.

Mit dem 01.01.2013 begann hier im Bereich der Zwangsvollstreckung ein neues Zeitalter: Das Gesetz zur Reform der Sachaufklärung!

Man kann sowohl für den öffentlichen Sektor als auch für die weiteren beteiligten Stellen von einer großen Herausforderung, mit ebenso großen Chancen und Risiken, sprechen.

Die BID Unternehmensgruppe, als Weiterlesen…

Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2012: 4,7 Prozent Rückgang bei den Privatinsolvenzen

Die Situation bei den Privatinsolvenzen in Deutschland hat sich auch im 1. Halbjahr 2012 weiter verbessert. In den ersten sechs Monaten des Jahres meldeten 65.581 Bundesbürger Privatinsolvenz an. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das einem Rückgang von 4,7 Prozent (1. Halbjahr 2011: 68.818 Privatinsolvenzen). Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle „Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2012“ (Stand: 3.9.2012) der Wirtschaftsauskunftei Bürgel.

Kernergebnisse der Studie:

  • Rückgang der Privatinsolvenzen im 1. Halbjahr 2012 in Deutschland um 4,7 Prozent auf 65.581 Fälle
  • Für das Gesamtjahr 2012 geht BÜRGEL von bis zu 132.000 Privatinsolvenzen aus
  • Zunahme der Insolvenzzahlen in der Altersgruppe bis 25 Jahre um 29,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
  • Absolut am meisten Privatpleiten in Nordrhein-Westfalen (15.324 Privatinsolvenzen)
  • Relativ am meisten Insolvenzen in Bremen (162 Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohner)
  • Am wenigsten Überschuldungen in Bayern (58 Insolvenzen je 100.000 Einwohner)
  • Bundesdurchschnitt liegt bei 80 Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohner
  • Rückläufige Fallzahlen im Halbjahresvergleich in allen Bundesländern
  • Stärkster Rückgang in Bremen (minus 17,1 Prozent)
  • 46- bis 59-Jährige am häufigsten von der Zahlungsunfähigkeit betroffen (Anteil: 31,9 Prozent)
  • 57,9 Prozent aller Privatinsolvenzen gehen auf das Konto von Männern



Für das Gesamtjahr 2012 rechnet Bürgel mit bis zu 132.000 Privatinsolvenzen in Deutschland. „Aktuell gehen wir davon aus, dass die Privatinsolvenzen in Deutschland das zweite Jahr in Folge zurückgehen werden“ erläutert Bürgel Geschäftsführer Dr. Norbert Sellin die aktuellen Zahlen. „Die Eurokrise hat noch keinen Einfluss auf Weiterlesen…

Schuldenbarometer 2011: Zahl der Privatinsolvenzen sinkt um 2,2 Prozent

2011 meldeten in Deutschland 136.033 Bundesbürger Privatinsolvenz an. Das sind 2,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle „Schuldenbarometer 2011“ der Hamburger Wirtschaftsauskunftei Bürgel. Nur in den Jahren 2007 und 2010 gab es in Deutschland mehr Verbraucherinsolvenzen. In den letzten zehn Jahren mussten insgesamt mehr als eine Million Privatpersonen Insolvenz anmelden.

„Obwohl wir dank einer verbesserten Situation auf dem Arbeitsmarkt und einer entsprechend günstigen Konjunkturlage in Deutschland bei den Privatinsolvenzen einen leichten zahlenmäßigen Rückgang verzeichnen, verharren die Werte weiterhin auf einem zu hohen Niveau“, kommentiert Bürgel Geschäftsführer Dr. Norbert Sellin. „Aufgrund einer sehr niedrigen Arbeitslosenquote mit dem tiefsten Stand seit Weiterlesen…