{"id":906,"date":"2010-07-21T17:28:19","date_gmt":"2010-07-21T15:28:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/?p=906"},"modified":"2010-11-11T21:06:33","modified_gmt":"2010-11-11T19:06:33","slug":"halbjahresbilanz-zahl-der-firmenpleiten-steigt-um-45-prozent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/2010\/07\/21\/halbjahresbilanz-zahl-der-firmenpleiten-steigt-um-45-prozent\/","title":{"rendered":"Halbjahresbilanz: Zahl der Firmenpleiten steigt um 4,5 Prozent"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hamburg \/ Coburg &#8211; Im ersten Halbjahr 2010 wurden 17.178 Unternehmen zahlungsunf\u00e4hig. Damit steigen die Insolvenzfallzahlen um 4,48 Prozent gegen\u00fcber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (16.441). Dennoch f\u00e4llt die Pleitestatistik f\u00fcr das laufende Jahr moderater aus als bef\u00fcrchtet: Die Wirtschaftsauskunftei B\u00fcrgel mit Zentrale in Hamburg geht in ihrer aktuellen Studie f\u00fcr 2010 von einem leichten Anstieg um drei bis vier Prozent aus und prognostiziert bis zu 35.000 F\u00e4lle. <\/strong><\/p>\n<p><a rel=\"lightbox\" href=\"http:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/firmeninsolvenzen_1hj_2010.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/firmeninsolvenzen_1hj_2010-235x300.jpg\" alt=\"Verteilung der Firmeninsolvenzen im ersten Halbjahr 2010\" title=\"Verteilung der Firmeninsolvenzen im ersten Halbjahr 2010\" width=\"235\" height=\"300\" class=\"alignright rahmenright\" \/><\/a>Spitzenreiter bei den Firmeninsolvenzen auf L\u00e4nderebene ist im ersten Halbjahr bei den absoluten Zahlen Nordrhein-Westfalen (3.305 F\u00e4lle). Auf den folgenden Pl\u00e4tzen rangieren Bayern mit 2.258 Pleiten, Baden-W\u00fcrttemberg (1.863) und Niedersachsen (1.781).<br \/>\n(&#8230;)<\/p>\n<p>Den schlechtesten Wert verzeichnet &#8211; weit abgeschlagen &#8211; Bremen mit 80 Insolvenzen je 10.000 Firmen. Aber auch in Sachsen-Anhalt (67 F\u00e4lle je 10.000 Unternehmen), Schleswig-Holstein (62) und in Berlin (59) zeigen sich erh\u00f6hte Werte.<!--more--><\/p>\n<p>Den st\u00e4rksten Anstieg bei den Insolvenzzahlen um 25,3 Prozent auf 1.316 F\u00e4lle meldet im ersten Halbjahr 2010 Hessen. Aber auch in Bayern (plus 22,66 Prozent; 1. Halbjahr 2010: 2.258) und Niedersachsen (plus 21,65 Prozent; 1. Halbjahr 2010: 1.781) ereignen sich zunehmend viele Pleiten. Unterdessen ist die Insolvenzstatistik im Saarland mit minus 29,79 Prozent r\u00fcckl\u00e4ufig &#8211; ebenso in Nordrhein-Westfalen (minus 22,36 Prozent), Th\u00fcringen (minus 17,99 Prozent) und Hamburg (minus 8,20 Prozent).<\/p>\n<p>Am st\u00e4rksten ber\u00fchren die Firmeninsolvenzen im ersten Halbjahr 6.977 Gewerbebetriebe. Das entspricht einem Anteil von 41 Prozent an allen im Untersuchungszeitraum gemeldeten Firmeninsolvenzen. 35 Prozent aller Pleiten gehen unterdessen auf das Konto der Rechtsform GmbH. Hier wurden im Untersuchungszeitraum 5.982 Unternehmen zahlungsunf\u00e4hig. Hinsichtlich des Firmenalters mussten vor allem Unternehmen, die erst bis zu zwei Jahre am Markt agieren, beachtlich Federn lassen &#8211; mit einem Anteil von 18 Prozent an der Insolvenzstatistik. Am glimpflichsten kamen indes die Firmen davon, die bereits mehr als 50 Jahre existieren.<\/p>\n<p>Auch wenn die Fallzahlen geringer als erwartet und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen g\u00fcnstig ausfallen &#8211; Stichwort: stark gestiegene Exportleistung (Statistisches Bundesamt) und prognostiziertes Wirtschaftswachstum von 1,4 Prozent (IWF) -, ist die Entwicklung im ersten Halbjahr f\u00fcr die deutsche Wirtschaft nicht zu untersch\u00e4tzen: Die vier Hauptursachen f\u00fcr das nach wie vor hohe Ma\u00df an Firmenpleiten sind erstens das Ausbleiben neuer bzw. die Stornierung oder die Verschiebung bereits erteilter Auftr\u00e4ge. Zweitens sorgen Dominoeffekte daf\u00fcr, dass zahlungsunf\u00e4hige Firmen weitere Unternehmen mit in die Insolvenz rei\u00dfen.<\/p>\n<p>Drittens ist die restriktive Kreditvergabe der Banken mitverantwortlich an dem Pleitetrend auf weiterhin hohem Niveau. Viertens haben viele Unternehmen auch innerbetriebliche Fehler begangen: bei der F\u00fchrung, durch fehlende Kontrollen und die mangelnde strukturelle Anpassung sowie veraltete Technologien.<\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.buergel.de\/presse\/pressemitteilungen\/461-buergel-studie-firmeninsolvenzen-im-1-halbjahr-2010.html\">Pressemeldung B\u00dcRGEL, Hamburg<\/a><\/em><\/p>\n<p><strong> B\u00fcrgel Wirtschaftsinformationen ist eines der f\u00fchrenden Unternehmen f\u00fcr Wirtschafts- und Bonit\u00e4tsinformationen und seit 1905 mit dem B\u00fcrgel-B\u00fcro Coburg auch in Oberfranken vertreten.<br \/>\nAls Verbundpartner der BID Bayerischer Inkasso Dienst Unternehmensgruppe sind u.a. die B\u00fcrgel Wirtschaftsausk\u00fcnfte neben dem klassischen sowie dem Inkasso gr\u00f6\u00dferer Auftragsmengen ein wichtiger Baustein f\u00fcr das BID-Komplettpaket im Forderungs- und Risikomanagement. <\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg \/ Coburg &#8211; Im ersten Halbjahr 2010 wurden 17.178 Unternehmen zahlungsunf\u00e4hig. 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