{"id":343,"date":"2009-10-01T05:20:55","date_gmt":"2009-10-01T03:20:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/?p=343"},"modified":"2010-11-11T21:21:08","modified_gmt":"2010-11-11T19:21:08","slug":"binnenmarkt-machts-moeglich-indonesiens-wirtschaft-waechst-trotz-krise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/2009\/10\/01\/binnenmarkt-machts-moeglich-indonesiens-wirtschaft-waechst-trotz-krise\/","title":{"rendered":"Binnenmarkt macht&#8217;s m\u00f6glich: Indonesiens Wirtschaft w\u00e4chst trotz Krise"},"content":{"rendered":"<p><strong>W\u00e4hrend die Tigerstaaten S\u00fcdostasiens wie Singapur, Malaysia und Thailand, ausgel\u00f6st von der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise mit einer ausgepr\u00e4gten Rezession zu k\u00e4mpfen haben, behauptet sich Indonesien gegen den Abw\u00e4rtstrend. Motor des Wachstums ist die Binnenkonjunktur.<\/strong><\/p>\n<p>Noch bis vor kurzem sah es so aus, als h\u00e4tte der Inselstaat zwischen indischem und pazifischem Ozean die Chancen der Globalisierung verpasst. Doch mit einer vergleichsweise bescheidenen Exportquote von 27 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (511,8 Mrd. USD) und einer ebenso mageren Au\u00dfenhandelsbilanz von 7,8 Mrd. USD erwirtschaftete Indonesien 2008 trotz Wirtschafts- und Finanzkrise ein BIP-Wachstum von 6,1 Prozent. Das Wachstum soll sich Prognosen zufolge, wenn auch nur um gut vier Prozent, 2009 fortsetzen und 2010 wieder die H\u00fcrde von sechs Prozent \u00fcberschreiten. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die positive Entwicklung sind vielf\u00e4ltig. Vor allem aber expandiert die Binnennachfrage, die fast 60 Prozent des BIP ausmacht, kr\u00e4ftig. Sie wird durch sinkende Preise f\u00fcr Nahrungsmittel und Energie sowie das Ende Februar 2009 verabschiedete Konjunkturprogramm in H\u00f6he von rund 6,9 Mrd. USD stimuliert. Dieses beinhaltet neben Steuersenkungen f\u00fcr Unternehmen und Haushalte Transferzahlungen sowie Lohnerh\u00f6hungen f\u00fcr Staatsangestellte.<\/p>\n<p><a rel=\"lightbox\" href=\"http:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/indonesien.jpg\" title=\"Indonesiens Wirtschaft w\u00e4chst vor allem aufgrund der starken Binnennachfrage.\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/indonesien-300x177.jpg\" alt=\"Boomtown Jakarta: Indonesiens Wirtschaft w\u00e4chst vor allem aufgrund der starken Binnennachfrage.\" width=\"300\" height=\"177\" class=\"rahmenright alignright size-medium wp-image-34\" \/><\/a>In der Wirtschaftskrise 1997\/98 wurde eine Vielzahl von Investitionen im Bereich Infrastruktur zur\u00fcckgestellt. Dies, eine steigende Bev\u00f6lkerungszahl und die in den letzten Jahren anziehenden Wachstumsraten der indonesischen Wirtschaft erh\u00f6hen den Bedarf an Infrastruktur, insbesondere bei Energie (\u00d6l-\/Gasf\u00f6rderung, Pipelines, Elektrizit\u00e4t), Telekommunikation, Transport (Schiene, See- und Flugh\u00e4fen), Wasserversorgung und Mautstra\u00dfen, ohne dass die Engp\u00e4sse bisher nennenswert abgebaut werden konnten. Daraus ergeben sich zahlreiche Chancen f\u00fcr den deutsch-indonesischen Handel, dessen Volumen sich 2007 bereits um gut neun Prozent gegen\u00fcber 2006 auf 4,7 Mrd. Euro erh\u00f6hte. Vor allem Investitionsg\u00fcter werden verst\u00e4rkt importiert. Potenzielle Investoren beklagen zwar unver\u00e4ndert zu lange Genehmigungszeiten f\u00fcr die Zulassung von Unternehmen, Korruption und die Unsicherheit bei der Durchsetzung von Rechtsanspr\u00fcchen. Dennoch stieg die Realisierung ausl\u00e4ndischer Investitionen 2008 gegen\u00fcber dem Vorjahr um 43,8 Prozent auf 14,87 Mrd. USD.<\/p>\n<p class=\"small\"><em>Quelle: Ausw\u00e4rtiges Amt, destatis, F.A.Z. Institut<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend die Tigerstaaten S\u00fcdostasiens wie Singapur, Malaysia und Thailand, ausgel\u00f6st von der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise mit einer ausgepr\u00e4gten Rezession zu k\u00e4mpfen haben, behauptet sich Indonesien gegen den Abw\u00e4rtstrend. Motor des Wachstums ist die Binnenkonjunktur. 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