{"id":3402,"date":"2020-03-27T11:52:26","date_gmt":"2020-03-27T10:52:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/?p=3402"},"modified":"2020-03-27T11:52:26","modified_gmt":"2020-03-27T10:52:26","slug":"schuldenbarometer-2019-privatinsolvenzen-sinken-um-24-prozent-anstieg-durch-corona-pandemie-in-2020-erwartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/2020\/03\/27\/schuldenbarometer-2019-privatinsolvenzen-sinken-um-24-prozent-anstieg-durch-corona-pandemie-in-2020-erwartet\/","title":{"rendered":"Schuldenbarometer 2019: Privatinsolvenzen sinken um 2,4 Prozent &#8211; Anstieg durch Corona-Pandemie in 2020 erwartet"},"content":{"rendered":"<h4>1. Einleitung:<\/h4>\n<p>2019 haben erneut weniger Privatpersonen eine Insolvenz angemeldet. Die Privatpleiten verringerten sich im letzten Jahr um 2,4 Prozent und damit zum neunten Mal in Folge. Insgesamt gab es im letzten Jahr in Deutschland 86.838 Privatinsolvenzen und damit so wenig wie seit 2004 nicht mehr. Im Vergleich zum Insolvenzrekordjahr 2010, als 139.110 Privatpersonen innerhalb eines Jahres eine Insolvenz anmelden mussten, sind die Fallzahlen um 37,5 Prozent gesunken.<br \/>\nSo lauten die zentralen Ergebnisse aus dem &#8222;Schuldenbarometer 2019&#8220; des Informationsdienstleisters CRIFB\u00dcRGEL.<\/p>\n<p>&#8222;Der R\u00fcckgang bei Privatinsolvenzen im Jahr 2019 ist vor allem auf die solide Besch\u00e4ftigungs- und Einkommensentwicklung bei den Privatpersonen zur\u00fcckzuf\u00fchren&#8220;, sagt CRIFB\u00dcRGEL Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Christian Bock.<\/p>\n<p>2020 wird es aber zu einer Trendumkehr bei den Privatinsolvenzen kommen.<\/p>\n<p>&#8222;Das Coronavirus wird die Wirtschaft schwer belasten wobei die Auswirkungen heute noch gar nicht absch\u00e4tzbar sind. Wir m\u00fcssen jedoch davon ausgehen, dass es in der Folge auch wieder mehr Privatinsolvenzen in Deutschland geben wird&#8220;, so Bock.<\/p>\n<p>Auch am Arbeitsmarkt wird es durch die Krise zu massiven Einschnitten kommen. &#8222;Arbeitslosigkeit und die damit verbundene Einkommensverschlechterung ist der Haupttreiber f\u00fcr eine Privatinsolvenz. Wenn die Arbeitslosigkeit ansteigt, wird es wieder mehr Insolvenzen in Deutschland geben, da die Personen bei weiterhin hohen Kosten \u00fcber weniger Geld verf\u00fcgen&#8220;, erkl\u00e4rt Bock. Aber nicht nur Arbeitslosigkeit, sondern auch der starke Anstieg von Kurzarbeit wird die Zahl der Privatinsolvenzen erh\u00f6hen. &#8222;Die Menschen in Deutschland werden weniger Geld in der Tasche haben, um ihren Verpflichtungen wie Kreditzahlungen, Mieten oder Finanzierungen nachzukommen. Auf Dauer f\u00fchrt weniger Einkommen erst in die \u00dcberschuldung und dann in die Privatinsolvenzen&#8220;, sagt Bock.<\/p>\n<p>Bereits jetzt gelten circa 6,8 Millionen B\u00fcrger als \u00fcberschuldet. F\u00fcr viele dieser Personen sorgt ein Schock auf der Einkommensseite f\u00fcr ein erh\u00f6htes Risiko einer Privatinsolvenz.<\/p>\n<p>Derzeit geht CRIFB\u00dcRGEL in diesem Jahr von einem Anstieg von mindestens 10 Prozent bei den Privatinsolvenzen aus. Da in den Insolvenzstatistiken vor allem die Vergangenheit abgebildet wird, sie gewisserma\u00dfen ein Blick in den R\u00fcckspiegel sind, werden die wirtschaftlichen Folgen durch die Corona-Krise erst im 2. Halbjahr 2020 und dann verst\u00e4rkt 2021 einen Einfluss auf die Insolvenzzahlen haben.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gibt es sechs Hauptursachen, die die Betroffenen in eine finanziell prek\u00e4re Lage f\u00fchren und damit eine Privatinsolvenz ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. Zu den Gr\u00fcnden geh\u00f6ren Arbeitslosigkeit und reduzierte Arbeit, Einkommensarmut, gescheiterte Selbstst\u00e4ndigkeit, unwirtschaftliche Haushaltsf\u00fchrung, Ver\u00e4nderungen in der famili\u00e4ren Situation wie Scheidung beziehungsweise Trennung und Krankheit.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/01-privatinsolvenzen-deutschland-jahresvergleich-chart_9.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" class=\"rahmen\" \/><\/p>\n<h4>2. Regionale Analyse: Norddeutschland ist die Insolvenzhochburg<\/h4>\n<p>Wie schon in den Vorjahren zeichnete sich auch 2019 ein deutliches Nord-S\u00fcd-Gef\u00e4lle ab. Mit 158 F\u00e4llen pro 100.000 Einwohner hat Bremen die h\u00f6chste Quote an Privatinsolvenzen zu vermelden. Es folgen Niedersachsen (147 Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohner) sowie Schleswig-Holstein und das Saarland (je 140). Der Bundesdurchschnitt lag 2019 bei 105 Privatpleiten je 100.000 Einwohner. Deutlich dar\u00fcber liegen auch die Bundesl\u00e4nder Sachsen-Anhalt (139), Hamburg (137) und Mecklenburg-Vorpommern (127). Am wenigsten Privatinsolvenzen gab es 2019 in Bayern (67 je 100.000), Baden-W\u00fcrttemberg (71) und Th\u00fcringen (90).<\/p>\n<p>Hinsichtlich der absoluten Privatinsolvenzzahlen stehen mit Nordrhein-Westfalen (20.989), Niedersachsen (11.715) und Bayern (8.738) zugleich die bev\u00f6lkerungsreichsten Bundesl\u00e4nder an der Spitze der Insolvenzstatistik.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/02-privatinsolvenzen-pro-bundesland-2019-100000-einwohner-chart.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" class=\"rahmen\" \/><\/p>\n<h4>3. Prozentuale Ver\u00e4nderungen: St\u00e4rkster Anstieg in Sachsen<\/h4>\n<p>In sechs Bundesl\u00e4ndern sind die Privatinsolvenzen angestiegen &#8211; allen voran in Sachsen mit einem Plus von 5,8 Prozent. Aber auch Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt (jeweils plus 3,4 Prozent) sowie Berlin (plus 2,5 Prozent) meldeten mehr Privatinsolvenzen. Deutlich weniger Privatinsolvenzen gab es 2019 in Bayern (minus 7,1 Prozent), Th\u00fcringen (minus 6,4 Prozent), Nordrhein-Westfalen (minus 6,0 Prozent), im Saarland (minus 5,2 Prozent) und in Bremen (minus 4,4 Prozent).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/03-privatinsolvenzen-pro-bundesland-2019-absolut-jahresvergleich-chart.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" class=\"rahmen\" \/><\/p>\n<h4>4. Privatinsolvenzen nach Geschlecht: Privatpleiten bleiben M\u00e4nnerdom\u00e4ne<\/h4>\n<p>Der Trend der letzten Jahre, dass in Deutschland eher M\u00e4nner eine Privatinsolvenz anmelden mussten als Frauen, setzte sich auch 2019 fort. 59,1 Prozent (51.313) der Privatinsolvenzen wurden von M\u00e4nnern angemeldet. Auch im relativen Vergleich der Geschlechter sind die M\u00e4nner f\u00fchrend. Auf 100.000 M\u00e4nner entfielen 126 Privatinsolvenzen. Demgegen\u00fcber stehen 85 Privatpleiten je 100.000 weibliche Einwohner.<\/p>\n<p>Der Hauptgrund daf\u00fcr, dass mehr M\u00e4nner eine Privatinsolvenz anmelden als Frauen, liegt darin, dass der Mann im Fall einer &#8222;Familieninsolvenz&#8220; weiterhin als Hauptverdiener und damit Haushaltsverantwortlicher gilt. Dieser kommt im Falle einer \u00dcberschuldung innerhalb der Familie f\u00fcr diese auf und meldet eine Privatinsolvenz an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/04-privatinsolvenzen-2019-geschlecht-jahresvergleich-chart.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" class=\"rahmen\" \/><\/p>\n<h4>5. Privatinsolvenzen nach Altersgruppen: \u00c4ltere Bundesb\u00fcrger st\u00e4rker von einer Privatinsolvenz betroffen<\/h4>\n<p>Das Schuldenbarometer 2019 best\u00e4tigt einen weiteren Trend der letzten Jahre. So gehen die Privatinsolvenzen in den j\u00fcngeren Altersgruppen weiter zur\u00fcck. Bei den 18-20-J\u00e4hrigen mussten 365 B\u00fcrger und damit 3,9 Prozent weniger eine Privatinsolvenz anmelden. Gleiches gilt f\u00fcr die Gruppe der 21-30-J\u00e4hrigen. Hier sank die Fallzahl um 6,0 Prozent auf 13.339 Privatinsolvenzen.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig ist hingegen die Entwicklung in den beiden \u00e4ltesten Altersgruppen (61 Jahre und \u00e4lter). So stiegen die Privatpleiten bei den \u00e4lteren Bundesb\u00fcrgern um 0,9 Prozent auf 9.478 F\u00e4lle. Die Ursachen f\u00fcr eine Privatinsolvenz im Alter resultieren aus dem problematischen Arbeitsmarkt in der Vergangenheit und dem Wandel der Erwerbsformen. Dazu z\u00e4hlt beispielsweise die Zunahme von Niedriglohnbesch\u00e4ftigung und in der Folge eine entsprechend geringe Altersrente. Dass die Renten nicht ausreichen, beruht in vielen F\u00e4llen auch auf einer Erwerbsbilanz mit Unterbrechungen. Das Risiko einer Privatinsolvenz im Alter wird zudem durch hohe Kosten im Krankheitsfall erh\u00f6ht. Zu den Betroffenen von Privatinsolvenzen in der Altersgruppe &#8222;61 Jahre und \u00e4lter&#8220; z\u00e4hlen auch ehemals Selbstst\u00e4ndige, da bei ihnen die Altersvorsorge aufgrund der fehlenden Pflicht h\u00e4ufig auf der Strecke bleibt. Diese Entwicklungen in Verbindung mit dem demografischen Wandel werden dazu f\u00fchren, dass k\u00fcnftig eine immer gr\u00f6\u00dfer werdende Bev\u00f6lkerungsgruppe vor finanziellen Problemen im Alter stehen wird.<\/p>\n<p>\u00dcberraschend angestiegen sind auch die Privatinsolvenzen in der Altersgruppe der 51 bis 60-J\u00e4hrigen. Auch in dieser Gruppe stiegen die Fallzahlen um 1,7 Prozent auf 18.348 Privatinsolvenzen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/05-privatinsolvenzen-2019-alter-jahresvergleich-chart.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" class=\"rahmen\" \/><\/p>\n<h4>6. Hintergrund: \u00dcberschuldung und Verschuldung<\/h4>\n<p>Verschuldung beschreibt generell das Vorhandensein von Schulden, nicht jedoch, ob Verbindlichkeiten der Verbraucher tats\u00e4chlich auch zur\u00fcckgezahlt werden k\u00f6nnen. Demnach ist bereits ein Verbraucher, der sich Geld leiht oder einen Kredit aufnehmen muss, verschuldet.<\/p>\n<p>F\u00fcr einen Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung ist &#8222;Schuldenaufnahme&#8220; bzw. &#8222;Verschuldung&#8220; l\u00e4ngst zur Normalit\u00e4t geworden, um Immobilien und Konsumg\u00fcter langfristig per Kredit zu finanzieren. Aber auch Nullprozent-Finanzierungen oder Kreditkartenk\u00e4ufe im Rahmen des allt\u00e4glichen Konsums erh\u00f6hen die Ausgaben der Konsumenten. Das ist so lange unproblematisch, wie Verbraucher ihre Zahlungsverpflichtungen sowie die f\u00e4lligen Ausgaben zur Sicherung des Lebensunterhalts bestreiten k\u00f6nnen. Falls das Einkommen nicht dazu ausreicht, Schulden fristgerecht \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum zu tilgen (nach Abzug der Lebenshaltungskosten und trotz Reduzierung des Lebensstandards), gilt der Betroffene als \u00fcberschuldet. Die wichtigsten Negativmerkmale von \u00dcberschuldung sind bei Privatpersonen die Nichtabgabe der Verm\u00f6gensauskunft (fr\u00fcher Haftanordnung und Eidesstattliche Versicherung), Gl\u00e4ubigerbefriedigung ausgeschlossen und Privatinsolvenzen.<\/p>\n<p>Die Schulden von Privatpersonen, die sich auf die eigene Existenzgrundlage beziehen, nennt man Prim\u00e4rschulden. Darunter fallen u.a. Miet- und Energieschulden sowie Schulden bei Telefongesellschaften. Als Sekund\u00e4rschulden werden die \u00fcbrigen Schulden bezeichnet &#8211; etwa ein privates Darlehen oder eine Finanzierung. Bestimmte Sekund\u00e4rschulden sind im Gegensatz zu den Prim\u00e4rschulden problematisch, wenn die Kosten f\u00fcr den Lebensunterhalt steigen: So setzen Nullprozent-Finanzierungen einen gef\u00e4hrlichen Konsumanreiz, indem sie die Ausgaben der Betroffenen erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Privatpersonen haben vor allem Schulden bei Kreditinstituten, Versandh\u00e4ndlern, Versicherungen, Beh\u00f6rden, Vermietern, Energieversorgern und Telefongesellschaften.<\/p>\n<p>Es ist ein Mythos, dass Privatpersonen erst hoch verschuldet sein m\u00fcssen, um in die Privatinsolvenz zu rutschen. \u00dcber alle Altersgruppen hinweg liegt die Durchschnittsschuldenh\u00f6he der Betroffenen bei rund 29.000 Euro. Bei den unter 30-J\u00e4hrigen ist der Wert jedoch weitaus geringer. Hier liegt die durchschnittliche Schuldensumme bei knapp unter 12.000 Euro. Mit steigendem Alter steigen auch die Schulden auf durchschnittlich bis zu 46.000 Euro bei den Bundesb\u00fcrgern in der Altersgruppe 61 Jahre und \u00e4lter.<\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic;\">Quelle: CRIF B\u00fcrgel GmbH<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Einleitung: 2019 haben erneut weniger Privatpersonen eine Insolvenz angemeldet. Die Privatpleiten verringerten sich im letzten Jahr um 2,4 Prozent und damit zum neunten Mal in Folge. Insgesamt gab es im letzten Jahr in Deutschland 86.838 Privatinsolvenzen und damit so wenig wie seit 2004 nicht mehr. Im Vergleich zum Insolvenzrekordjahr 2010, als 139.110 Privatpersonen innerhalb &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[203,22],"tags":[247,46,196,125,334,138,134,169,33,8,135,132,240,321,22],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3402"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3402"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3402\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3409,"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3402\/revisions\/3409"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3402"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3402"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3402"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}