{"id":1752,"date":"2011-05-31T13:40:52","date_gmt":"2011-05-31T12:40:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/?p=1752"},"modified":"2011-09-15T09:29:26","modified_gmt":"2011-09-15T08:29:26","slug":"1-quartal-2011-87-prozent-weniger-firmeninsolvenzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/2011\/05\/31\/1-quartal-2011-87-prozent-weniger-firmeninsolvenzen\/","title":{"rendered":"1. Quartal 2011: 8,7 Prozent weniger Firmeninsolvenzen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hamburg \/ Coburg &#8211; Die deutsche Wirtschaft verzeichnet auch im ersten Quartal 2011 sinkende Zahlen bei den Firmeninsolvenzen auf insgesamt 7.423 F\u00e4lle. Gegen\u00fcber dem Referenzquartal 2010 meldeten 8,7 Prozent weniger Unternehmen ihre Zahlungsunf\u00e4higkeit an. Entsprechend rechnet die Hamburger Wirtschaftsauskunftei B\u00fcrgel f\u00fcr 2011 mit bis zu 30.000 Firmenpleiten \u2013 ein Niveau, das dem vor der Finanzkrise entspricht. <\/strong><\/p>\n<p>Die deutsche Wirtschaft verzeichnet auch im ersten Quartal 2011 sinkende Zahlen bei den Firmeninsolvenzen auf insgesamt 7.423 F\u00e4lle. Gegen\u00fcber dem Referenzquartal 2010 meldeten 8,7 Prozent weniger Unternehmen ihre Zahlungsunf\u00e4higkeit an. Entsprechend rechnet die Hamburger Wirtschaftsauskunftei B\u00fcrgel f\u00fcr 2011 mit bis zu 30.000 Firmenpleiten \u2013 ein Niveau, das dem vor der Finanzkrise entspricht.<br \/>\n<a rel=\"lightbox\" href=\"http:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/insobundesland.jpg\" title=\"Insolvenzverfahren nach Bundesland 1. Quartal\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/insobundesland.jpg\" alt=\"Insolvenzverfahren nach Bundesland 1. Quartal\" width=\"243\" height=\"300\" class=\"alignright rahmenright\" \/><\/a> \u201eDie Wirtschaft in Deutschland hat sich in den letzten Monaten kontinuierlich nach <!--more-->oben entwickelt\u201c, sagt B\u00fcrgel Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Norbert Sellin. Das bewiesen die positiven Werte sowohl bei den sinkenden Firmeninsolvenzzahlen, als auch bei der Inlandsnachfrage. \u201eVor allem die deutlich steigenden deutschen Exporte mit plus vier Prozent gegen\u00fcber dem ersten Quartal 2010 stimmen die hiesige Wirtschaft positiv\u201c, skizziert Sellin. Ein gro\u00dfes \u00f6konomisches Risiko birgt die m\u00f6gliche Zahlungsunf\u00e4higkeit europ\u00e4ischer Staaten und die Auswirkung auf den Euro. Weiterhin k\u00f6nnten die anziehenden Rohstoffpreise den Wirtschaftsmotor zum Stottern bringen.<\/p>\n<p>Die Unternehmensinsolvenzen im ersten Quartal 2011 verteilen sich am st\u00e4rksten auf die Bundesl\u00e4nder Nordrhein-Westfalen mit 1.527  Pleiten, Bayern (911) und Niedersachsen (821). Relativ betrachtet schwanken die Quoten jedoch deutlich: Bayern mit 16 Firmeninsolvenzen je 10.000 Unternehmen und Baden-W\u00fcrttemberg (18) melden die geringsten Werte, gefolgt von Hessen (21 Pleiten) und Rheinland-Pfalz (22). W\u00e4hrend der Bundesdurchschnitt bei 23 F\u00e4llen je 10.000 Unternehmen rangiert, schneidet Bremen mit 50 Insolvenzen am schlechtesten ab. Ebenfalls hohe Werte verzeichnen Sachsen-Anhalt (42) und Sachsen (34).<\/p>\n<p>Dennoch sind die Fallzahlen in 13 Bundesl\u00e4ndern r\u00fcckl\u00e4ufig. Am besten schl\u00e4gt sich im ersten Quartal Sachsen-Anhalt  mit einem R\u00fcckgang um 17,1 Prozent. Ebenfalls deutlich weniger Insolvenzen melden Hessen (minus 16,4 Prozent), Berlin (minus 16,0 Prozent) und Rheinland-Pfalz (minus 14,5 Prozent). Einzig das Saarland mit einem deutlichen Plus von 31,9 Prozent, Brandenburg (plus 2,1 Prozent) und Bremen mit einer leichten Zunahme um 0,9 Prozent m\u00fcssen bei den Firmenpleiten einen Zuwachs verkraften.<\/p>\n<p>Den gr\u00f6\u00dften Anteil an Firmeninsolvenzen von 45,8 Prozent im Untersuchungszeitraum verursachen bundesweit 3.400 Gewerbetreibende und Einzelunternehmen. Ebenfalls schlecht schneiden hier die GmbHs mit einem Anteil von 36,3 Prozent ab. Im Vergleich zum ersten Quartal 2010 sind die Insolvenzzahlen allerdings bei allen Rechtsformen r\u00fcckl\u00e4ufig \u2013 allen voran die GmbH &#038; Co. KG mit minus 20,9 Prozent.<br \/>\n<a rel=\"lightbox\" href=\"http:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/insorechtsform.jpg\" title=\"Insolvenzen nach Rechtsform 1. Quartal 2011\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/insorechtsform.jpg\" alt=\"Insolvenzen nach Rechtsform 1. Quartal 2011\" width=\"560\" height=\"200\" class=\"rahmenleft\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach Unternehmensalter war ein Viertel (25,3 Prozent) der Firmenpleitiers im ersten Quartal 2011 nicht l\u00e4nger als zwei Jahre am Markt t\u00e4tig. Das h\u00e4ngt damit zusammen, dass es gerade Jungenunternehmen oft an Eigenkapital fehlt, um Krisen zu \u00fcberstehen. Zudem gestaltet sich der Zugang zum Kapitalmarkt f\u00fcr sie schwieriger und kostenintensiver. Allerdings sinkt der Anteil bei den Jungunternehmen gegen\u00fcber dem Referenzquartal 2010 um 11,3 Prozent. <\/p>\n<p>Mit 24,5 Prozent entf\u00e4llt der zweith\u00f6chste Anteil aller Insolvenzen auf Unternehmen, die zwischen 11 und 20 Jahre am Markt aktiv sind. Am wenigsten gef\u00e4hrdet sind hingegen Firmen, die bereits mehr als 50 Jahre bestehen. Deren Anteil bei den Pleitiers nach Alter betr\u00e4gt lediglich 2,7 Prozent.<\/p>\n<p>Die Ursachen f\u00fcr Firmeninsolvenzen sind vielf\u00e4ltig: Einfl\u00fcsse haben erstens das Ausbleiben neuer Auftr\u00e4ge oder die Stornierung oder die Verschiebung bereits erteilter Auftr\u00e4ge. Zweitens sorgen Dominoeffekte daf\u00fcr, dass zahlungsunf\u00e4hige Firmen weitere Unternehmen mit in die Insolvenz ziehen. Drittens bedroht die nach wie vor restriktive Kreditvergabe der Banken Firmenexistenzen \u2013 vor allem bei kleinen und Jungunternehmen. Viertens sind oft innerbetriebliche Fehler sowie fehlendes Eigenkapital f\u00fcr ein erh\u00f6htes Insolvenzrisiko verantwortlich.<\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.buergel.de\/presse\/pressemitteilungen\/514-firmeninsolvenzen-quartal-1-2011.html\">Pressemeldung B\u00dcRGEL, Hamburg<\/a><\/em><br \/>\n<em>Vollst\u00e4ndige Studie: <a href=\"http:\/\/www.buergel.de\/presse\/studien-analysen\/513-firmeninsolvenzen-quartal-1-2011.html\">B\u00fcrgel-Studie: Firmeninsolvenzen 1. Quartal 2011<\/a><\/em><\/p>\n<p><strong> B\u00fcrgel Wirtschaftsinformationen ist eines der f\u00fchrenden Unternehmen f\u00fcr Wirtschafts- und Bonit\u00e4tsinformationen und seit 1905 mit dem B\u00fcrgel-B\u00fcro Coburg auch in Oberfranken vertreten.<br \/>\nAls Verbundpartner der BID Bayerischer Inkasso Dienst Unternehmensgruppe sind u.a. die B\u00fcrgel Wirtschaftsausk\u00fcnfte neben dem klassischen sowie dem Inkasso gr\u00f6\u00dferer Auftragsmengen ein wichtiger Baustein f\u00fcr das BID-Komplettpaket im Forderungs- und Risikomanagement. <\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg \/ Coburg &#8211; Die deutsche Wirtschaft verzeichnet auch im ersten Quartal 2011 sinkende Zahlen bei den Firmeninsolvenzen auf insgesamt 7.423 F\u00e4lle. Gegen\u00fcber dem Referenzquartal 2010 meldeten 8,7 Prozent weniger Unternehmen ihre Zahlungsunf\u00e4higkeit an. Entsprechend rechnet die Hamburger Wirtschaftsauskunftei B\u00fcrgel f\u00fcr 2011 mit bis zu 30.000 Firmenpleiten \u2013 ein Niveau, das dem vor der Finanzkrise &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[203,194,22],"tags":[127,196,125,150,134,33,8,126],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1752"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1752"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1752\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1898,"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1752\/revisions\/1898"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1752"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1752"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1752"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}