{"id":1622,"date":"2011-02-18T07:53:06","date_gmt":"2011-02-18T06:53:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/?p=1622"},"modified":"2011-09-15T09:30:07","modified_gmt":"2011-09-15T08:30:07","slug":"bdiu-inkasso-zu-verbessern-bringt-mehreinnahmen-fuer-klamme-kommunen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/2011\/02\/18\/bdiu-inkasso-zu-verbessern-bringt-mehreinnahmen-fuer-klamme-kommunen\/","title":{"rendered":"BDIU: Inkasso zu verbessern bringt Mehreinnahmen f\u00fcr klamme Kommunen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Berlin, 17. Februar 2011 \u2013 \u201eDie Kommunen sollten ihr Forderungsmanagement verbessern und, wo rechtlich m\u00f6glich, mit Inkassounternehmen zusammenarbeiten\u201c, fordert der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU), Berlin. \u201eDadurch lassen sich deutliche Mehreinnahmen erzielen\u201c, erkl\u00e4rt Wolfgang Spitz, Pr\u00e4sident des BDIU.<\/strong><\/p>\n<p>Am Montag hatte der Deutsche St\u00e4dtetag bekannt gegeben, dass die Kommunen 2010 mit einem Minus von 9,8 Milliarden Euro das gr\u00f6\u00dfte Defizit seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland erwirtschaftet haben. Und auch f\u00fcr das laufende Jahr rechnen die Kommunen mit weiteren Fehleinnahmen in H\u00f6he von 9,6 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>\u201eDabei haben die meisten K\u00e4mmerer noch l\u00e4ngst nicht alle Einnahmepotenziale ausgesch\u00f6pft&#8220;, sagt Spitz. \u201eNach unseren Berechnungen betragen die Au\u00dfenst\u00e4nde der St\u00e4dte und Gemeinden aktuell \u00fcber 13 Milliarden Euro. Durch ein effizientes Forderungsmanagement lie\u00dfe sich dieser Betrag deutlich <!--more-->reduzieren.&#8220; Der Verbandspr\u00e4sident sieht die Kommunen jetzt in der Pflicht: \u201eVielerorts m\u00fcssen die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in diesem Jahr h\u00f6here kommunalen Abgaben bef\u00fcrchten \u2013 bei gleichzeitiger Leistungsk\u00fcrzung. Daher geh\u00f6ren die hohen kommunalen Au\u00dfenst\u00e4nde jetzt auf die Tagesordnung. Sie zu reduzieren ist im Interesse aller B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger.&#8220;<\/p>\n<p>Private Inkasso\u00adunternehmen k\u00f6nnten laut Spitz die kommunalen K\u00e4mmerer wirkungsvoll unterst\u00fctzen, zum Beispiel bei der Adressermittlung, bei der technischen Abwicklung wie dem Versand von Geb\u00fchrenbescheiden oder der Kontrolle von Geldeing\u00e4ngen, bei der Langzeit\u00fcberwachung offener Forderungen und der Bewertung von Forderungs\u00adbest\u00e4nden. \u201eRechtlich ist das m\u00f6glich, da Inkassounternehmen hier im Wege der Verwaltungshilfe f\u00fcr die St\u00e4dte und Gemeinden t\u00e4tig werden k\u00f6nnen&#8220;, erl\u00e4utert Spitz. Es gebe bereits viele entsprechende Initiativen. So will jetzt der Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf Inkasso\u00adunternehmen mit dem Realisieren \u00fcberf\u00e4lliger Forderungen beauftragen. Weitere Bezirke der Hauptstadt pr\u00fcfen \u00e4hnliche Schritte. Spitz ist \u00fcberzeugt: \u201eDas Auslagern von Inkassovorg\u00e4ngen hilft den Kommunen, dass sie ihre wichtigen Aufgaben f\u00fcr das Gemeinwohl auch weiterhin erf\u00fcllen k\u00f6nnen.&#8220; <\/p>\n<p>rt Spitz. Es gebe zahlreiche gute Beispiele von Kommunen, die durch ein effektiveres Forderungsmanagement ihre Einnahmen verbessert h\u00e4tten, etwa die hessische Landes\u00adhauptstadt Wiesbaden. Dabei k\u00f6nnten auch private Inkasso\u00adunternehmen die kommunalen K\u00e4mmerer wirkungsvoll unterst\u00fctzen, zum Beispiel bei der Adressermittlung, bei der technischen Abwicklung wie dem Rechnungsversand oder der Kontrolle von Geldeing\u00e4ngen, bei der Langzeit\u00fcberwachung offener Rechnungen und der Bewertung von Forderungs\u00adbest\u00e4nden. \u201eRechtlich ist das m\u00f6glich, da Inkassounternehmen hier im Wege der Verwaltungshilfe f\u00fcr die St\u00e4dte und Gemeinden t\u00e4tig werden k\u00f6nnen&#8220;, erl\u00e4utert Spitz. \u201eWir brauchen mehr Mut, bestehende M\u00f6glichkeiten richtig zu nutzen. Das ist die beste Unterst\u00fctzung f\u00fcr den kr\u00e4ftigen Aufschwung und hilft den Kommunen, ihre wichtigen Aufgaben f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger vor Ort auch weiterhin zu erf\u00fcllen.&#8220;<\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.inkasso.de\/presse\/pressemeldungen\/index.html\">Pressemeldung BDIU (Bundesverband Deutscher Inkasso Unternehmen, Berlin)<\/a><\/em><\/p>\n<h4>\u00dcber den BDIU<\/h4>\n<p>Im Bundesverband Inkasso (BDIU e.V.) sind 552 Inkassounternehmen organisiert. Sie decken etwa 90 Prozent des deutschen Marktes ab. Die BDIU-Unternehmen sind beauftragt, Forderungen in H\u00f6he von zurzeit \u00fcber 24 Milliarden Euro einzuziehen. Pro Jahr f\u00fchren sie 5 Milliarden Euro dem Wirtschaftskreislauf wieder zur\u00fcck. Der BDIU ist der gr\u00f6\u00dfte Inkassoverband in Europa und Gr\u00fcndungsmitglied im europ\u00e4ischen Inkassodachverband FENCA (Federation of European National Collection Associations).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, 17. Februar 2011 \u2013 \u201eDie Kommunen sollten ihr Forderungsmanagement verbessern und, wo rechtlich m\u00f6glich, mit Inkassounternehmen zusammenarbeiten\u201c, fordert der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU), Berlin. \u201eDadurch lassen sich deutliche Mehreinnahmen erzielen\u201c, erkl\u00e4rt Wolfgang Spitz, Pr\u00e4sident des BDIU. Am Montag hatte der Deutsche St\u00e4dtetag bekannt gegeben, dass die Kommunen 2010 mit einem Minus von 9,8 &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,22],"tags":[59,129,125,204,169,33,205,206,207],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1622"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1622"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1622\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1899,"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1622\/revisions\/1899"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1622"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1622"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1622"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}