{"id":1392,"date":"2010-11-22T15:27:45","date_gmt":"2010-11-22T13:27:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/?p=1392"},"modified":"2011-09-01T09:54:30","modified_gmt":"2011-09-01T08:54:30","slug":"inkassoverband-fordert-besseres-forderungsmanagement-der-kommunen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bid-coburg.de\/news\/2010\/11\/22\/inkassoverband-fordert-besseres-forderungsmanagement-der-kommunen\/","title":{"rendered":"Inkassoverband fordert besseres Forderungsmanagement der Kommunen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Berlin, 18. November 2010 &#8211; In der aktuellen Debatte \u00fcber die Finanzlage der Kommunen fordert der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU), Berlin, die St\u00e4dte und Gemeinden dazu auf, ihr Forderungsmanagement zu professionalisieren. Dadurch lie\u00dfen sich deutliche Mehr\u00adeinnahmen erzielen. \u201eBevor jetzt &#8211; mitten im Aufschwung &#8211; \u00fcber Steuer- und Abgabenerh\u00f6hungen f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger diskutiert wird, sollten die Kommunen ihre bestehen\u00adden Einnahmepotenziale aussch\u00f6pfen&#8220;, sagt Wolfgang Spitz, Pr\u00e4sident des BDIU.<\/strong><\/p>\n<p>Hintergrund sind die hohen Au\u00dfenst\u00e4nde der Kommunen. Diese liegen bei aktuell \u00fcber 13 Milliarden Euro. Dabei handelt es sich zum \u00fcberwiegenden Teil um niedergeschlagene Forderun\u00adgen, die jedoch in vielen F\u00e4llen weiterhin realisierbar sind. Als Beispiel nennt Spitz Unterhaltsvorschusszahlungen an M\u00fctter, deren Kindsv\u00e4ter ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Hier gehen St\u00e4dte und Gemeinden in Vorleistung. Die aus\u00adstehenden Betr\u00e4ge fordern sie bei den s\u00e4umigen V\u00e4tern wieder ein. Viele dieser Forderungen bleiben derzeit allerdings unbearbeitet.<\/p>\n<p>\u201eDie Kommunen sollten ihr Forderungsmanagement effizienter gestalten, gegebenenfalls mit Unterst\u00fctzung externer Dienst\u00adleister&#8220;, fordert Spitz. Es gebe zahlreiche gute Beispiele von Kommunen, die durch ein effektiveres Forderungsmanagement ihre Einnahmen verbessert h\u00e4tten, etwa die hessische Landes\u00adhauptstadt Wiesbaden. Dabei k\u00f6nnten auch private Inkasso\u00adunternehmen die kommunalen K\u00e4mmerer wirkungsvoll unterst\u00fctzen, zum Beispiel bei der Adressermittlung, bei der technischen Abwicklung wie dem Rechnungsversand oder der Kontrolle von Geldeing\u00e4ngen, bei der Langzeit\u00fcberwachung offener Rechnungen und der Bewertung von Forderungs\u00adbest\u00e4nden. \u201eRechtlich ist das m\u00f6glich, da Inkassounternehmen hier im Wege der Verwaltungshilfe f\u00fcr die St\u00e4dte und Gemeinden t\u00e4tig werden k\u00f6nnen&#8220;, erl\u00e4utert Spitz. \u201eWir brauchen mehr Mut, bestehende M\u00f6glichkeiten richtig zu nutzen. Das ist die beste Unterst\u00fctzung f\u00fcr den kr\u00e4ftigen Aufschwung und hilft den Kommunen, ihre wichtigen Aufgaben f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger vor Ort auch weiterhin zu erf\u00fcllen.&#8220;<\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.inkasso.de\/presse\/pressemeldungen\/index.html\">Pressemeldung BDIU (Bundesverband Deutscher Inkasso Unternehmen, Berlin)<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, 18. November 2010 &#8211; In der aktuellen Debatte \u00fcber die Finanzlage der Kommunen fordert der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU), Berlin, die St\u00e4dte und Gemeinden dazu auf, ihr Forderungsmanagement zu professionalisieren. 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