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Montag, 07. November 2011
Großprojekt kurz vor Fertigstellung - Glas-Fassadenverkleidung markiert Schlussakt
COBURG – Das neue Verwaltungsgebäude am Standort der BID-Firmenzentrale in Coburg sieht seiner Fertigstellung entgegen. Dass das Großprojekt mit rund 2000 Quadratmetern Bürofläche nun noch vor dem Winter bezugsfertig wird, ist dem außergewöhnlichen fachlichen und persönlichen Einsatz der Architekten Lutz Wallenstein und Matthias Hanstein vom Coburger Architekturbüro ARCHI VIVA und deren Team zu verdanken. Hierfür gebührt ihnen Lob und Anerkennung.
Der Neubau war wegen des rasanten Anstiegs der Beschäftigtenzahl auf über 200 innerhalb weniger Jahre erforderlich geworden. Nun bietet der inzwischen vollständig eingerichtete Neubau mit talseitig drei und hangseitig zwei Geschossen theoretisch Raum für weitere 160 Beschäftigte. Laut BID-Vorstandschef Heinz Bittermann ist aber der weitere Personalaufbau abhängig vom weiteren Firmenwachstum, die neuen Räume sollen zunächst die beengte Raumsituation in den bestehenden Gebäuden entschärfen.
Mit Rücksicht auf Energieverbrauch und Schalldämmung erhält das neu entstehende Bürogebäude nach Auskunft des Architekten eine hochgedämmte Außenhülle mit speziellen Jalousien, die eine Nachtauslüftung ermöglichen. Herzstück der Klimatisierung ist eine Wärmepumpe, die ihrerseits durch Geothermie mit Energie versorgt wird: In 54 “Energiepfähle”, die in das Erdreich eingelassen und mit je 90 Zentimetern Durchmesser der Statik des Gebäudes dienen, sind Zu- und Abflussleitungen integriert, in denen sich ein Kühlmittel befindet. Es kann Restwärme tief aus dem Erdreich aufnehmen und, in den Wärmetauscher zurückgepumpt, durch Verdichtung enorm viel Heizwärme erzeugen. Umgekehrt kann zuviel Hitze im Gebäude, wie sie etwa in den Server-Räumen entsteht, wieder über das Klimasystem und schließlich die Abflussleitungen ins Erdreich abgegeben werden.
Für komfortable Bedingungen am Arbeitsplatz sorgt ein Tageslicht-gelenktes Beleuchtungssystem, Schiebeläden in der Fassade leiten das Tageslicht bedarfsgerecht in die Büros. Die Raumtemperatur regulieren Kühl-Heiz-Decken, die dank spezieller Beschichtungen akustisch wirksam sind und ihre Energie von der Wärmepumpe beziehen. Im unteren, talseitigen Geschoss entsteht ein Casino mit Frischetheke und großzügigem Pausenbereich, der Platz für etwa 150 Menschen bietet. Die futuristisch anmutenden Glasverkleidungen an der Aussenfassade, die in den nächsten Tagen vollständig angebracht sein werden, markieren den Schlussakt der Bauarbeiten, bevor der Umzug beginnen kann.

Tags: coburg, erweiterung, Handwerk, inkassounternehmen, neubau, wachstum
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Montag, 31. Oktober 2011
Vorstandsberufungen zum 01.11.2011:
Zur Unterstützung der Wachstumsstrategie der BID Unternehmensgruppe, die mit zwischenzeitlich über 200 Mitarbeitern zu den großen in der Inkassobranche gehört, hat der Aufsichtsrat der BID Bayerischer Inkasso Dienst AG mit Wirkung zum 01.11.2011 zwei weitere Vorstände berufen.
Den Bereich Recht und Personal übernimmt der Volljurist Frank Fenske, den Bereich Finanzen und Organisation der Bankkaufmann Markus Kolbinger.
Der Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen:
Heinz Bittermann, Vorstandsvorsitzender
Frank Fenske, Vorstand für die Bereiche Recht und Personal
Markus Kolbinger, Vorstand für die Bereiche Finanzen und Organisation
Coburg, den 28.10.2011
Die BID Gruppe bietet ein Komplettsystem zum Risiko- und Forderungsmanagement an: Wirtschaftsauskünfte und Bonitätsprüfungen von Unternehmen und Privatpersonen sowie klassisches und papierloses Inkasso. Mit einer ausgefeilten Strategie und Produktpalette hat es die Firmengruppe unter die Top Ten der größten Dienstleister ihrer Art in Deutschland geschafft. Eine Ursache dafür ist laut BID-Gründer Heinz Bittermann der BID-interne Nachwuchs, qualifiziert und entwickelt wird aus den eigenen Reihen. Zum Unternehmensverbund gehören BID Bayerischer Inkasso Dienst, Bürgel Wirtschaftsinformationen, ProCash Collection Services sowie Profaktura Auslandsinkasso mit einem weiteren Standort im westfälischen Geilenkirchen.
Tags: frank fenske, heinz bittermann, inkassounternehmen, markus kolbinger, vorstand, wachstum, zukunft
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Dienstag, 25. Oktober 2011
Zum 01.01.2012 suchen wir Verstärkung für unsere IT-Abteilung in Vollzeit.
–> Stellenportal der BID Unternehmensgruppe
Tags: arbeitsplätze, bayern, coburg, datenaustausch, E-Commerce, edv, inkassobüro, inkassoprozess, it, oberfranken, schnittstellen, wachstum
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Montag, 05. September 2011
COBURG – 13 Auszubildende starten bei der Coburger BID Unternehmensgruppe im September ins Berufsleben. „Die Karrierechancen sind bei uns außergewöhnlich gut “, begrüßte Ausbildungsleiter Marco Groeger die Neulinge, die sich bereits in den ersten Tagen selbstständig in Fachthemen aus dem Forderungsmanagement einarbeiten und simulierte Praxiseinsätze absolvieren müssen.
In den vergangenen Jahren hatte die BID Gruppe, die konsequent auf Wachstum setzt, regelmäßig mehr als zehn junge Leute in ihr Team aufgenommen. Dass die deutlich zweistellige Ausbildungsquote dennoch konstant bleibt, liegt am außergewöhnlichen Wachstum der vergangenen Jahre. Seit 2001 hat sich die Beschäftigtenzahl mehr als verdreifacht, über 180 Mitarbeiter sind allein am Hauptsitz in Coburg tätig. Derzeit zählt die gesamte Gruppe rund 200 Beschäftigte.
Die Berufsanfänger finden in diesem Jahr einen neuen, großzügigen Schulungsbereich vor, der im ehemaligen Bistro entstanden und mit einer Vielzahl an High-Tech-Geräten ausgestattet ist. Möglich wurde dieser Raumgewinn durch den Ausbau der Coburger Firmenzentrale um ein weiteres Verwaltungsgebäude mit rund 2000 Quadratmetern Bürofläche, was faktisch einer Verdopplung der bisherigen Raumkapazitäten entspricht. Dort wird ein Teil der neuen Auszubildenden nach dem ersten, mehrwöchigen Schulungsabschnitt bereits einen regulären Arbeitsplatz beziehen.
Die BID Gruppe bietet ein Komplettsystem zum Risiko- und Forderungsmanagement an: Wirtschaftsauskünfte und Bonitätsprüfungen von Unternehmen und Privatpersonen sowie klassisches und papierloses Inkasso. Mit einer ausgefeilten Strategie und Produktpalette hat es die Firmengruppe unter die Top Ten der größten Dienstleister ihrer Art in Deutschland geschafft. Eine Ursache dafür ist laut BID-Gründer Heinz Bittermann der BID-interne Nachwuchs, qualifiziert und entwickelt wird aus den eigenen Reihen. Zum Unternehmensverbund gehören BID Bayerischer Inkasso Dienst, Bürgel Wirtschaftsinformationen, ProCash Collection Services sowie Profaktura Auslandsinkasso mit einem weiteren Standort im westfälischen Geilenkirchen.
Tags: arbeitsplätze, ausbildung, auszubildende, bayern, BID-Intern, coburg, inkasso, marco groeger, wachstum
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Freitag, 29. April 2011
COBURG – Mit dem nun gefeierten Richtfest und der für August geplanten Fertigstellung des neuen BID-Verwaltungsgebäudes geht das Großprojekt am Standort der BID-Firmenzentrale in die letzte Runde.
Mit beträchtlichem Aufwand an Mensch, Material und auch Kapital entsteht am Coburger Weichengereuth ein Gebäudekomplex mit rund 2000 Quadratmetern Bürofläche, was faktisch einer Verdopplung der bisherigen Raumkapazitäten entspricht. Bereits im November letzten Jahres war im hinteren, südlichen Teil des BID-Firmengeländes eine dreistöckige Parkgarage fertig gestellt worden, in der 132 Fahrzeuge Platz finden.
Erst vor vier Jahren war die Firmenzentrale um einen Neubau mit 800 Quadratmetern Bürofläche erweitert worden. Seither stieg die Zahl der BID-Angestellten von 85 auf nun 185. Jetzt bietet der Neubau mit einer Nutzfläche von rund 2.050 Quadratmetern, talseitig drei und hangseitig zwei Geschossen theoretisch Raum für weitere 160 Beschäftigte. Laut BID-Chef Heinz Bittermann ist ein so drastischer Personalaufbau kurzfristig aber nicht beabsichtigt. „Wir bauen für die Zukunft“, so Bittermann. Ein weiteres Firmenwachstum werde sich deshalb im Personalaufbau widerspiegeln.
Mit Rücksicht auf Energieverbrauch und Schalldämmung erhält das neu entstehende Bürogebäude nach Auskunft des Architekten Lutz Wallenstein (Büro Archi Viva, Coburg) eine hochgedämmte Außenhülle mit speziellen Jalousien, die eine Nachtauslüftung ermöglichen. Herzstück der Klimatisierung ist eine Wärmepumpe, die ihrerseits durch Geothermie mit Energie versorgt wird: In 54 “Energiepfähle”, die in das Erdreich eingelassen und mit je 90 Zentimetern Durchmesser der Statik des Gebäudes dienen, sind Zu- und Abflussleitungen integriert, in denen sich ein Kühlmittel befindet. Es kann Restwärme tief aus dem Erdreich aufnehmen und, in den Wärmetauscher zurückgepumpt, durch Verdichtung enorm viel Heizwärme erzeugen. Umgekehrt kann zuviel Hitze im Gebäude, wie sie etwa in den Server-Räumen entsteht, wieder über das Klimasystem und schließlich die Abflussleitungen ins Erdreich abgegeben werden.
Für komfortable Bedingungen am Arbeitsplatz sorgt ein Tageslicht-gelenktes Beleuchtungssystem, Schiebeläden in der Fassade leiten das Tageslicht bedarfsgerecht in die Büros. Die Raumtemperatur regulieren Kühl-Heiz-Decken, die dank spezieller Beschichtungen akustisch wirksam sind und ihre Energie von der Wärmepumpe beziehen. Im unteren, talseitigen Geschoss entsteht ein großzügiger Pausenbereich, der Platz für etwa 150 Menschen bietet. So viel Technik hat ihren Preis: Rund 6,5 Millionen Euro soll das Bürogebäude kosten, mit noch einmal 1,3 Millionen Euro schlägt die Parkgarage zu Buche. Abgeschlossen sollen die Bauarbeiten im August 2011, pünktlich zum Beginn des neuen Lehrjahres sein.
Die BID Unternehmensgruppe hat es in den letzten Jahren mit einer ausgefeilten Strategie und Produktpalette unter die Top Ten der größten Dienstleister ihrer Art in Deutschland geschafft. Das BID-Angebot beginnt mit Wirtschaftsauskünften und Bonitätsprüfungen über den Verbundpartner BÜRGEL, dessen Filialbetrieb Heinz Bittermann 1985 übernahm und damit das Fundament für die spätere BID Unternehmensgruppe legte. Zu ihr gehören heute außerdem die auf weltweiten Forderungseinzug spezialisierte Profaktura Auslandsinkasso GmbH, die BID Bayerischer Inkasso Dienst AG und der Spartenspezialist ProCash Collection Services GmbH.
Tags: auslandsinkasso, bid, bürgel, coburg, erweiterung, Handwerk, immobilien, inkasso, inkassobüro, neubau, wachstum
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Donnerstag, 02. Dezember 2010
Coburg, 29.11.2010 - Die BID Unternehmensgruppe stand 60 Schülern der Realschule Neustadt b. Coburg bei Ihren Fragen rund um die Ausbildung Rede und Antwort.
Unter anderen informierte Marco Groeger, beim BID zuständig für die Bereiche Personal und Ausbildung, die interessierten Schüler über die kaufmännische Ausbildung in einem mittelständischen Unternehmen; hier speziell in der Inkassobranche.
Neben der Ausbildung zum Bürokaufmann / zur Bürokauffrau beim BID Bayerischer Inkasso Dienst stellten weiterhin die Asco-Sprachenschule sowie die Medauschule für Logopädie und Physiotherapie ihre Aus- und Weiterbildungsangebote vor.
An verschiedenen Stationen wurde die Möglichkeit geboten, branchenspezifische Aufgaben zu lösen und die eigene Eignung für den jeweiligen Beruf festzustellen. So war neben kaufmännischen Rechentests und Grammatikübungen auch ein Einblick in den Arbeitsalltag eines Inkassounternehmens möglich.
Das Jugendhaus Neukirchen gestaltet regelmäßig Informationstage in Kooperation mit regionalen Unternehmen sowie Aus- und Weiterbildungsstätten für Schüler aus Oberfranken.
Die BID Unternehmensgruppe beteiligt sich regelmäßig an Veranstaltungen, welche Fachkräfte von morgen entdecken und fördern sollen. Nur so kann das kontinuierliche Wachstum für einen der großen Inkassodienstleister in Deutschland gewährleistet werden.
Tags: ausbildung, bayern, bid, bürokaufmann, coburg, inkassobüro, marco groeger, neustadt, oberfranken, sozial, wachstum
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Donnerstag, 21. Oktober 2010
Die BID-Parkgarage mit 132 Stellplätzen in Weichengereuth ist fast fertig und feiert Richtfest. Damit ist die erste Etappe der Neubaurbeiten abgeschlossen.
Coburg – Sie zieht unweigerlich die Blicke der Pendler und Passanten auf sich, die Großbaustelle der BID Unternehmensgruppe am Coburger Weichengereuth.
Mit beträchtlichem Aufwand an Mensch, Material und auch Kapital entsteht derzeit am Standort der Firmenzentrale ein neues Verwaltungsgebäude mit rund 2000 Quadratmetern Bürofläche, was faktisch einer Verdopplung der bisherigen Raumkapazitäten entspricht. Dazu kommt eine Parkgarage mit 132 Stellplätzen, die im hinteren, südlichen Teil des Firmengrundstücks gebaut wird. Mit dem jüngst gefeierten Richtfest und der für Ende Oktober Weiterlesen…
Tags: auslandsinkasso, bid, bürgel, coburg, erweiterung, Handwerk, immobilien, inkasso, inkassobüro, neubau, wachstum
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Mittwoch, 01. September 2010
14 junge Leute treten im September 2010 ihre Ausbildung bei der BID Unternehmensgruppe an. Training on the Job gehört vom ersten Tag an zum Schulungskonzept des 185 Beschäftigte zählenden Firmenverbundes, der den Nachwuchs konsequent aus den eigenen Reihen gewinnt. Die Auszubildenden finden modernste Arbeitsplätze und langfristige Berufsperspektiven vor. Wissen auf dem Stand der Zeit garantieren später mehrstufige Schulungen. Sie gliedern sich in fachlich notwendige und optionale branchen- und tätigkeitsbezogene Kurse, die in regelmäßigen Abständen in den Räumen der BID Unternehmensgruppe als Inhouse Training stattfinden.
Tags: arbeitsplätze, ausbildung, auszubildende, bayern, BID-Intern, coburg, inkasso, marco groeger, wachstum
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Mittwoch, 01. September 2010
Die Gesundheitswirtschaft gehört zu den am schnellsten wachsenden Sektoren der deutschen Volkswirtschaft. Die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen und -produkten steigt stetig. Aktuelle Studien prognostizieren über die nächste Dekade ein deutliches Umsatz- und Beschäftigungswachstum in allen Bereichen des Gesundheitswesens. Deutschland ist der drittgrößte Gesundheitsmarkt der Welt und damit von entscheidender Bedeutung für die deutsche Gesundheitswirtschaft. Sie beschäftigt bereits heute bei einem Jahresumsatz von etwa 260 Milliarden Euro rund 4,6 Millionen Menschen in über 800 Berufen und gehört mit einem Anteil von 12,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts bereits jetzt zu den wichtigsten Sektoren der deutschen Volkswirtschaft. Das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) rechnet damit, dass die deutsche Gesundheitswirtschaft im Jahr 2020 über 400 Milliarden Euro Umsatz machen und damit fünfeinhalb Millionen Menschen Beschäftigung bieten könnte.
Die Gesundheitswirtschaft setzt sich aus dem “klassischen” oder auch “ersten Gesundheitsmarkt” und dem “zweiten Gesundheitsmarkt” zusammen. Gesundheitsrelevante Waren und Dienstleistungen, die von privaten und gesetzlichen Krankenkassen oder aus staatlichen Mitteln im Rahmen des geltenden Finanzsystems erstattet werden, werden zum ersten Gesundheitsmarkt gerechnet. Hierzu gehören die ärztliche Versorgung, Arznei- und Hilfsmittel. Alle darüber hinausgehenden gesundheitsrelevanten Waren und Dienstleistungen werden dem zweiten Gesundheitsmarkt angerechnet - Medizintechnik, Gesundheitstourismus oder der Wellness und Fitnessbereich.
Während derzeit noch mit rund 150 Milliarden Euro der Großteil des Branchenumsatzes auf den ersten Gesundheitsmarkt entfällt, zeigt gerade der zweite Gesundheitsmarkt eine enorme Dynamik, die eine deutliche Verschiebung der Verhältnisse erwarten lässt.
Damit die Gesundheitswirtschaft langfristig wachsen kann, empfehlen Forschungsinstitute und Gutachter überwiegend eine schrittweise Deregulierung, teils bis hin zu wettbewerblich verfassten Gesundheitsmärkten. Es spricht daher einiges dafür, dass Kernpunkte wie Selbstbeteiligungen, freie Kassenwahl und Vertragswettbewerb zwischen Krankenversicherungen und Leistungsanbietern verstärkt Eingang in das deutsche Gesundheitssystem finden werden. Nach Einschätzung des BID bedeutet das zwangsläufig, dass Leistungsanbieter künftig immer häufiger und immer höhere Forderungen gegen Privatpersonen durchzusetzen haben werden.
Quellen: HWWI, BDI, FTD, IHK München
Tags: forderungsmanagement, gesundheit, inkasso, klinik, krankenhaus, krankenkasse, krankenversicherung, wachstum, wirtschaft
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Dienstag, 18. Mai 2010
Der Umsatz per E-Commerce ist erfolgreich wie nie zuvor: Erstmals in der Geschichte des Versand- und Online-Handels erzielte die Branche 2009 über die Hälfte, nämlich 53,3 Prozent ihres Umsatzes über das Internet. Der Online-Umsatz mit Waren wuchs damit um rund 16 Prozent auf 15,5 Mrd. Euro, prognostiziert war ein Wachstum von lediglich 15 Prozent auf 15,4 Mrd. Euro. Zusammen legten Versand- und Online-Handel in Deutschland 2009 um 1,7 Prozent auf einen Gesamtumsatz von 29,1 Milliarden Euro zu (2008: 28,6 Mrd.). Der Anteil des Versandhandels am Einzelhandel stieg dabei auf das neue Rekordhoch von 7,4 Prozent (Vorjahr: 7,2 Prozent). Diese Zahlen errechnete der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (BVH). Die Daten basieren auf der Studie „Distanzhandel in Deutschland 2009“ des Forschungsinstituts TNS Infratest.
Deutlicher Anstieg bei über 50-Jährigen
2009 orderten insgesamt 61 Prozent (Vorjahr: 51 Prozent) aller Versandkunden über das Internet. Sprunghaft stieg dabei der Anteil der über 60-Jährigen von 19 Prozent in 2008 auf 28 Prozent in 2009, bei den 50- bis 59-Jährigen kletterte er von 43 auf 58 Prozent. Frauen aller Altersgruppen bestellten erstmals mehrheitlich online. Bestellten im Jahr 2008 noch 43 Prozent aller Frauen ihre Wunschartikel per Web, waren es 2009 schon 53 Prozent. Die Beliebtheit des Internets steigt also über Alters- und Geschlechtergrenzen hinweg. Insgesamt kauften 2009 in Deutschland 52,1 Millionen (Vorjahr: 52 Mio.) Menschen im Versandhandel ein, darunter 24,1 Millionen Männer (2008: 24,0 Mio.) und 28 Millionen Frauen (2008: 28,0 Mio.). Dabei gaben die Frauen insgesamt 18,2 Mrd. Euro (2008: 17,7 Mrd.) aus und blieben die kaufkräftigste Kundengruppe. Die Ausgaben der Männer beliefen sich auf 10,9 Mrd. Euro (2008: 10,8 Mrd.). Pro Kopf der Bevölkerung bestellte jeder Deutsche für 354 Euro (2008: 346 Euro) Waren per Internet oder Telefon nach Hause. Auf 6,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,9 Mrd. Euro) addierten sich zusätzlich die im Web generierten Dienstleistungsumsätze und legten damit im Vorjahresvergleich um 5,2 Prozent zu. Der BVH geht davon aus, dass sich die positive Branchenentwicklung in diesem Jahr aufgrund starker Zuwächse im E-Commerce weiter fortsetzen wird. Der Verband rechnet hier mit einem zweistelligen Umsatzplus und insgesamt mit zwei Prozent Branchenwachstum im Versand- und Online-Handel im Jahr 2010.
Quelle: BVH
Tags: E-Commerce, online, rekord, shop, umsatz, wachstum
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