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Vortrag “Zeitgemäßes und effizientes Liquiditäts- und Forderungsmanagement”

Dienstag, 08. Juni 2010

Vortragsreihe: “Zeitgemäßes und effizientes Liquiditäts- und Forderungsmanagement“

Bamberg/Coburg - Die nächste Informationsveranstaltung aus der Reihe „IGZ - Wissen für mehr findet am 15. Juni 2010 ab 18 Uhr im IGZ Bamberg, dem Zentrum für Innovation und neue Unternehmen, statt.

Trotz voller Auftragsbücher können Unternehmen jederzeit in eine finanzielle Schieflage geraten und so maßgeblich in ihrer Existenz bedroht werden – in Deutschland und auch in Oberfranken keine Seltenheit. Schuld daran sind unbezahlte Rechnungen oder komplette Forderungsausfälle.
Um diesem Umstand zu begegnen, ist für moderne Unternehmen ein effizientes Liquiditäts- und Forderungsmanagement unabdingbar.

Der Bankfachwirt Thomas Albert von TA-Treasury Liquiditätsmanagement wird Ihnen in seinem Vortrag „Liquiditätsmanagement: Mit optimiertem Umlaufvermögen immer gut aufgestellt“ unter anderem die Ziele und Verfahren der Liquiditätssteuerung näher bringen sowie die Bedeutung von Liquidität im gesamten Wertschöpfungsprozess.

Im zweiten Teil der Veranstaltung spricht Tommy Nickel, Marketingleiter der Bayerischen Inkasso Dienst AG (BID), über „Forderungsmanagement: Entstehung und Vermeidung von Forderungsausfällen“ und zeigt Ihnen auf, wie Sie über die Möglichkeiten des Forderungsmanagements an Ihre Außenstände gelangen.

Der Veranstalter sowie die Referenten freuen sich auf zahlreiche Teilnehmer und einen Gedankenaustausch in lockerer Atmosphäre.

Link: IGZ Bamberg
Link: Thomas Albert, TA-Treasury Liquiditätsmanagement

Unternehmensinsolvenzen peilen neuen Rekord an

Donnerstag, 04. Februar 2010

Unternehmensinsolvenzen in Deutschland 2000 - 2010COBURG – Der Lieferantenkredit hat Konjunktur. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten sinkt die Zahlungsmoral und die Mahnungen nehmen zu. Dadurch gerät das Gleichgewicht zwischen Kapitaleinsatz und -rückfluss gefährlich ins Wanken. Vor allem im Mittelstand ist es derzeit keine Seltenheit, dass doppelt so viele Mahnungen geschrieben werden wie in guten Jahren. Doch herrscht oft Unsicherheit darüber, wie viele Mahnungen überhaupt geschrieben werden sollen. Unkenntnis über rechtliche Vorgaben spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Sorge um eine Verärgerung von Kunden. Über alldem vergeht wertvolle Zeit, in der Liquiditätsreserven schleichend zur Neige gehen. In diese Falle tappen derzeit ungewöhnlich viele Unternehmen, gut elf Prozent mehr als noch 2008 schlitterten sogar in die Insolvenz.

Bis zu 40.000 Firmenpleiten möglich

Der seit 2003 rückläufige Trend ist gebrochen, und die Prognosen für 2010 sehen düster aus. Die Wirtschaftsauskunftei Bürgel sieht für das laufende Jahr einen Anstieg der Firmenpleiten um noch einmal mindestens elf Prozent voraus, aber es könnte noch schlimmer kommen. Laut Bürgel-Studie “Firmeninsolvenzen 2009 in Deutschland” sind auch 40.000 Unternehmenspleiten möglich, damit wäre der Rekord aus dem Jahr 2003 gebrochen. “Ein Nachfrageschub aus dem privaten Konsum ist vor dem Hintergrund steigender Arbeitslosenzahlen auch 2010 nicht zu erwarten”, argumentieren die Macher der Studie. “Tatsächlich beobachten wir eine Kreditklemme, die zusammen mit Zahlungsrückständen und -ausfällen sowie dem Mangel an Eigenkapital das Risiko steigern, dass Unternehmen die Liquidität verloren geht”, sagt BÜRGEL-Geschäftsführer Dr. Norbert Sellin. Der Studie zufolge sind vor allem jüngere Unternehmen von der Krise betroffen. Demnach lässt sich zwar aus der Unternehmensstruktur nicht automatisch ein Insolvenzrisiko ableiten. Dennoch sticht hervor, dass 16,55 Prozent der Unternehmen, die in den letzten zwölf Monaten zahlungsunfähig wurden, nicht älter als zwei Jahre am Markt aktiv waren. Insgesamt handelt es sich dabei um 5.589 Firmen. Knapp 43 Prozent (14.440) aller im Untersuchungszeitraum insolventen Unternehmen waren nicht älter als sechs Jahre.

Quelle: BÜRGEL


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