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Mit ‘rekord’ getaggte Artikel

Trotz Risiken: Neue Rekordumsätze im Online-Geschäft

Dienstag, 18. Mai 2010

Umsätze im Online-Warenhandel in Deutschland 2001 - 2009Der Umsatz per E-Commerce ist erfolgreich wie nie zuvor: Erstmals in der Geschichte des Versand- und Online-Handels erzielte die Branche 2009 über die Hälfte, nämlich 53,3 Prozent ihres Umsatzes über das Internet. Der Online-Umsatz mit Waren wuchs damit um rund 16 Prozent auf 15,5 Mrd. Euro, prognostiziert war ein Wachstum von lediglich 15 Prozent auf 15,4 Mrd. Euro. Zusammen legten Versand- und Online-Handel in Deutschland 2009 um 1,7 Prozent auf einen Gesamtumsatz von 29,1 Milliarden Euro zu (2008: 28,6 Mrd.). Der Anteil des Versandhandels am Einzelhandel stieg dabei auf das neue Rekordhoch von 7,4 Prozent (Vorjahr: 7,2 Prozent). Diese Zahlen errechnete der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (BVH). Die Daten basieren auf der Studie „Distanzhandel in Deutschland 2009“ des Forschungsinstituts TNS Infratest.

Deutlicher Anstieg bei über 50-Jährigen

2009 orderten insgesamt 61 Prozent (Vorjahr: 51 Prozent) aller Versandkunden über das Internet. Sprunghaft stieg dabei der Anteil der über 60-Jährigen von 19 Prozent in 2008 auf 28 Prozent in 2009, bei den 50- bis 59-Jährigen kletterte er von 43 auf 58 Prozent. Frauen aller Altersgruppen bestellten erstmals mehrheitlich online. Bestellten im Jahr 2008 noch 43 Prozent aller Frauen ihre Wunschartikel per Web, waren es 2009 schon 53 Prozent. Die Beliebtheit des Internets steigt also über Alters- und Geschlechtergrenzen hinweg. Insgesamt kauften 2009 in Deutschland 52,1 Millionen (Vorjahr: 52 Mio.) Menschen im Versandhandel ein, darunter 24,1 Millionen Männer (2008: 24,0 Mio.) und 28 Millionen Frauen (2008: 28,0 Mio.). Dabei gaben die Frauen insgesamt 18,2 Mrd. Euro (2008: 17,7 Mrd.) aus und blieben die kaufkräftigste Kundengruppe. Die Ausgaben der Männer beliefen sich auf 10,9 Mrd. Euro (2008: 10,8 Mrd.). Pro Kopf der Bevölkerung bestellte jeder Deutsche für 354 Euro (2008: 346 Euro) Waren per Internet oder Telefon nach Hause. Auf 6,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,9 Mrd. Euro) addierten sich zusätzlich die im Web generierten Dienstleistungsumsätze und legten damit im Vorjahresvergleich um 5,2 Prozent zu. Der BVH geht davon aus, dass sich die positive Branchenentwicklung in diesem Jahr aufgrund starker Zuwächse im E-Commerce weiter fortsetzen wird. Der Verband rechnet hier mit einem zweistelligen Umsatzplus und insgesamt mit zwei Prozent Branchenwachstum im Versand- und Online-Handel im Jahr 2010.

Quelle: BVH

Unternehmensinsolvenzen peilen neuen Rekord an

Donnerstag, 04. Februar 2010

Unternehmensinsolvenzen in Deutschland 2000 - 2010COBURG – Der Lieferantenkredit hat Konjunktur. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten sinkt die Zahlungsmoral und die Mahnungen nehmen zu. Dadurch gerät das Gleichgewicht zwischen Kapitaleinsatz und -rückfluss gefährlich ins Wanken. Vor allem im Mittelstand ist es derzeit keine Seltenheit, dass doppelt so viele Mahnungen geschrieben werden wie in guten Jahren. Doch herrscht oft Unsicherheit darüber, wie viele Mahnungen überhaupt geschrieben werden sollen. Unkenntnis über rechtliche Vorgaben spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Sorge um eine Verärgerung von Kunden. Über alldem vergeht wertvolle Zeit, in der Liquiditätsreserven schleichend zur Neige gehen. In diese Falle tappen derzeit ungewöhnlich viele Unternehmen, gut elf Prozent mehr als noch 2008 schlitterten sogar in die Insolvenz.

Bis zu 40.000 Firmenpleiten möglich

Der seit 2003 rückläufige Trend ist gebrochen, und die Prognosen für 2010 sehen düster aus. Die Wirtschaftsauskunftei Bürgel sieht für das laufende Jahr einen Anstieg der Firmenpleiten um noch einmal mindestens elf Prozent voraus, aber es könnte noch schlimmer kommen. Laut Bürgel-Studie “Firmeninsolvenzen 2009 in Deutschland” sind auch 40.000 Unternehmenspleiten möglich, damit wäre der Rekord aus dem Jahr 2003 gebrochen. “Ein Nachfrageschub aus dem privaten Konsum ist vor dem Hintergrund steigender Arbeitslosenzahlen auch 2010 nicht zu erwarten”, argumentieren die Macher der Studie. “Tatsächlich beobachten wir eine Kreditklemme, die zusammen mit Zahlungsrückständen und -ausfällen sowie dem Mangel an Eigenkapital das Risiko steigern, dass Unternehmen die Liquidität verloren geht”, sagt BÜRGEL-Geschäftsführer Dr. Norbert Sellin. Der Studie zufolge sind vor allem jüngere Unternehmen von der Krise betroffen. Demnach lässt sich zwar aus der Unternehmensstruktur nicht automatisch ein Insolvenzrisiko ableiten. Dennoch sticht hervor, dass 16,55 Prozent der Unternehmen, die in den letzten zwölf Monaten zahlungsunfähig wurden, nicht älter als zwei Jahre am Markt aktiv waren. Insgesamt handelt es sich dabei um 5.589 Firmen. Knapp 43 Prozent (14.440) aller im Untersuchungszeitraum insolventen Unternehmen waren nicht älter als sechs Jahre.

Quelle: BÜRGEL

Weitere 15 Berufsanfänger: Neuer BID-Ausbildungsrekord

Donnerstag, 01. Oktober 2009

COBURG – Mit 15 weiteren Auszubildenden nahm die BID Unternehmensgruppe im September die bisher höchste Zahl an Berufsanfängern in ihrer Geschichte auf. Die Ausbildungsquote liegt regelmäßig bei mindestens 20 Prozent, was auch der augenblicklichen Quote entspricht. In der gesamten BID Unternehmensgruppe sind derzeit 170 Beschäftigte tätig. Das ungewöhnliche Wachstum der BID Gruppe beruht wesentlich darauf, dass sie ihren Nachwuchs überwiegend aus den eigenen Reihen gewinnt.

Weitere 15 Berufsanfänger: Neuer BID-AusbildungsrekordDie Berufsanfänger machen sich früh mit Firmenphilosophie und Arbeitsmethodik vertraut, so dass später lediglich kurze Einarbeitungszeiten entstehen. Dank flacher Hierarchien und sehr guter Aufstiegschancen bestehen für motivierte Auszubildende realistische Perspektiven auf Übernahme leitender Funktionen innerhalb der Gruppe. Die Ausbildung unter Leitung von Personalchef Marco Groeger (im Bild hinten rechts) ist auch darauf zugeschnitten, schon nach kurzer Zeit müssen sich die Neulinge bereits selbstständig in Fachthemen einarbeiten und simulierte Praxiseinsätze absolvieren.

In den vergangenen Jahren hatte die BID Gruppe, die konsequent auf Wachstum setzt, permanent mehr junge Leute in ihr Team aufgenommen. Seit 2001 hat sich die Beschäftigtenzahl mehr als verdoppelt, rund 160 Mitarbeiter sind allein am Hauptsitz in Coburg tätig.

Neues Hoch an Firmenpleiten

Donnerstag, 01. Oktober 2009

Bis Juli dieses Jahres meldeten 15.891 Unternehmen in Deutschland Insolvenz an. Während der Markt im Mai und Juni noch eine leichte Erholung erlebte, gingen im Folgemonat 8,4 Prozent mehr Firmen pleite als noch im Juni – ein neues Hoch.

Laut einer aktuellen BÜRGEL-Studie betrifft die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise vor allem jüngere Firmen. Von Januar bis Juli stieg der Anteil der Unternehmen, die bis zu zwei Jahre am Markt aktiv waren und dann Gläubigerschutz beantragen mussten, auf 18,47 Prozent. Von einer Zahlungsunfähigkeit sind vor allem Gewerbebetriebe mit einem Anteil von 40,76 Prozent und GmbHs (39,16 Prozent) betroffen. Neben betriebswirtschaftlichen Aspekten wie fehlender Liquidität und Zahlungsausfällen, die insbesondere das Insolvenzrisiko von kleinen, mittleren und jüngeren Unternehmen bestimmen, sind volkswirtschaftliche Faktoren wie steigende Arbeitslosigkeit und eine Kreditklemme für die Zunahme an Firmeninsolvenzen verantwortlich. Obwohl deren Quote im zweiten Quartal mit 0,3 Prozent leicht rückläufig war, nahmen im zweiten Quartal die Frühindikatoren für Firmeninsolvenzen gegenüber dem Vorquartal dramatisch zu. Es wurden plus 21,2 Prozent eidesstattliche Versicherungen erklärt, und es kam zu 10,3 Prozent mehr Haftanordnungen.

In der Folge rechnet BÜRGEL für das Gesamtjahr mit einer weiteren Zunahme der Firmeninsolvenzen.

Quelle: BÜRGEL


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