Deutsch  English



BID-Coburg.de



Fairplay mit Nachdruck



Mit ‘outsourcing’ getaggte Artikel

Credit Management erkennt Risiken und Potenziale

Donnerstag, 04. Februar 2010

Zahlungsausfallrisiko mit und ohne Risk-MaßnahmenCOBURG/GÖTTINGEN – Liquiditätssicherung beginnt mit einem effizienten Credit Management. “Es erkennt Risiken wie Potenziale einer Kundenbeziehung, festigt diese und liefert so einen aktiven Beitrag zum Unternehmenserfolg”, bestätigte unter anderem Risikomanager Dr. Michael Sauter anlässlich des Bundeskongresses des Vereins für Credit Management (VfCM) in Göttingen. Diese gilt als Schlüsselveranstaltung bei allen Themen rund um die Vergabe und Steuerung von Krediten im Geschäftsalltag. Demnach zählt das Credit Management bei der Risikoprävention zu einer der wichtigsten Unternehmensaufgaben. Eine am Risiko orientierte Ausrichtung über alle Phasen des Kundenlebenszyklus ist in der aktuellen wirtschaftlichen Situation wichtiger denn je. Angesichts sinkender Zahlungsmoral, steigender Insolvenzen und vermehrter Forderungsausfälle gilt es, Risiken frühzeitig zu erkennen, um schnell handeln zu können. Dafür ist laut VfCM ein zuverlässiges und professionelles Risikomanagement unerlässlich.

Risikomanagement beginnt bereits bei der Identifikation potenzieller Kunden im Vertrieb. Dabei sollte laut Sauter nicht der Umsatz Messgröße einer Risiko orientierten Ausrichtung sein, sondern der durch den Kunden generierte Ertrag. Zu beachten sei zudem dessen Potenzial. Mit einer integrierten Sicht auf den Kunden und darauf abgestimmten Prozessen könne eine optimale Balance geschaffen werden. Im Verlauf des Kundenlebenszyklus sollten folglich mehrere Prozesse sowohl unter dem Wert- als auch dem Risikoaspekt betrachtet werden: Die Ermittlung der richtigen Zielgruppe und Überführung in zuverlässige Leads ist beim Prozess der Kundengewinnung ebenso wichtig wie die frühe Identifikation von Risiken bei der Antragsentscheidung. Im Bestandskundenmanagement können dann Chancen und Risiken des Kunden durch aktive Limitsteuerung und dessen Monitoring ausbalanciert werden. An der Ausschöpfung des Limits in Kombination mit der Bonitätsklasse des Kunden lässt sich das Potenzial ablesen. So können sowohl gezielte Vertriebsmaßnahmen als auch präventive Maßnahmen zur Vermeidung von Zahlungsausfällen frühzeitig ergriffen werden. Die Abwägung von Potenzial und Risiko spielt insbesondere im Forderungsmanagement eine zentrale Rolle. Eine Forderungsstrategie ist hier anhand von Risikohistorien früherer Phasen im Kundenlebenszyklus und auf Basis der Zahlungswahrscheinlichkeit zu erarbeiten. Aus der entsprechenden Segmentierung der Kunden lassen sich Kommunikationsstrategie, Betreuungsintensität sowie Intensität und Dauer des Mahnverfahrens optimal ableiten.

Quelle: VfCM/CreditManager

Outsourcing optimiert Cash Flow und Risiko

Donnerstag, 04. Februar 2010

Gegenüberstellung: Wachstumsraten BIP / OutsourcingCOBURG - Statt die Ausgaben für externe Dienstleister zu reduzieren, setzen Unternehmen in Krisenzeiten vermehrt auf das Gegenteil: Outsourcing boomt. Tatsächlich zeigt die Statistik für 2009 einen Anstieg der Ausgaben für IT- und Business Process Outsourcing (BPO) um mehr als sieben Prozent, während zeitgleich das gesamte Bruttoinlandsprodukt um fünf Prozent zurückging. Der Nachfrageschub allein nach Business Process Outsourcing, also dem Auslagern von Geschäftsprozessen, ist weltweit betrachtet noch signifikanter. Er wuchs 2009 um mehr als neun Prozent.

Outsourcing ist ein Spezialfall der Entscheidung über Eigen- oder Fremdfertigung und damit besonders in Krisenzeiten brisant, denn die Abgabe von Geschäftsprozessen ist immer mit Zahlungen an externe Dienstleister verbunden. Dennoch wird Outsourcing als probates Mittel gesehen, schnell aus der Krise zu kommen. Tatsächlich gibt es dafür eine Reihe von Gründen. Es gilt, vornehmlich Supportprozesse auszulagern, die nicht wettbewerbsdifferenzierend sind. Die Auslagerung ermöglicht so eine Konzentration auf das Kerngeschäft und steigert so die Effizienz, die Effektivität und damit letztlich den geschäftlichen Erfolg des auslagernden Unternehmens.

Zugleich kann der BPO-Dienstleister, dessen Kerngeschäft die ausgelagerten Supportprozesse sind, durch Standardisierung und Zentralisierung der eigenen Kernprozesse eine effiziente Kostenoptimierung mit einer geringeren Fehlerrate erreichen. Der externe Prozess ist erfolgreicher, das auslagernde Unternehmen schlanker. Die so erzielte Kostensenkung verschafft Liquidität durch Freisetzung interner Ressourcen und noch einmal durch die höhere Effizienz des Anbieters. Im Bereich Forderungsmanagement bewirken die Skalenvorteile eines großen Anbieters zusätzlich einen schnelleren Kapitalrückfluss, der wiederum einen Gewinn an Liquidität bedeutet.

Definition “Outsourcing”:
Die Abgabe von Unternehmensaufgaben und
-strukturen an Drittunternehmen. Outsourcing
ist eine spezielle Form des Fremdbezugs
von bisher intern erbrachter Leistung, wobei
Verträge die Dauer und den Gegenstand der
Leistung fixieren.

Weiterlesen…

Vorschau: Schwerpunktthema der nächsten BID News im Februar 2010

Donnerstag, 17. Dezember 2009

In unserer ersten Ausgabe der BID News 2010 geht es im Februar vor allem um das Thema Outsourcing. Wir beleuchten, welche Vorteile die Auslagerung des Risiko- und Forderungsmanagements auf einen spezialisierten Dienstleister mit sich bringt. Unter anderem geht es dabei um den Zugewinn an Knowhow und den betriebswirtschaftlichen Nutzen bei der Freisetzung interner Ressourcen. Anhand Beispielen zeigen wir auf, wie eine sinnvolle Verknüpfung von Risiko- und Forderungsmanagement Zahlungsausfälle drastisch verringern und die Liquidität erhöhen kann. Die nächsten BID News erscheinen Anfang Februar 2010.

Vortrag “Forderungsmanagement in der Finanzkrise”

Mittwoch, 03. Juni 2009

Vortragsreihe: “Forderungsmanagement in der Wirtschafts- und Finanzkrise – wie komme ich auch heute schneller an mein Geld?“

Bayreuth/Coburg - Zusammen mit dem Kompetenzzentrum Neue Materialien Nordbayern und dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in Bayreuth lud der BID Bayerischer Inkasso Dienst mit Hauptsitz in Coburg am 02. Juni interessierte Teilnehmer zum Vortrag des Monats in die Räume des Kompetenzzentrums in Bayreuth ein.

Wer als Unternehmen einen großen Kundenstamm bedient, kann auf präventives Forderungsmanagement nicht verzichten. Insbesondere in wirtschaftlich schweren Zeiten - wenn die Zahlungsmoral sinkt und verstärkt Insolvenzen eintreten - können Forderungsausfälle schnell zu einem unüberschaubaren und nicht kontrollierbaren Risiko werden. Denn ausbleibende Forderungen werden nur durch wesentlich höheren Mehrumsatz ausgeglichen.

Der Referent Tommy Nickel, bei der BID Unternehmensgruppe u. a. zuständig für das Marketing, informierte im Rahmen des Vortrags die Teilnehmer über die Wichtigkeit des Forderungsmanagement und sensibilisierte diese für ihren eigenen Ablauf.

Neben Tipps und Tricks vom Inkasso-Fachmann zur Vorbeugung von Forderungsausfällen bereits vor Auftragsannahme vermittelte dieser z. B. auch die Gründe für Insolvenzen und das Nichtbezahlen von offenen Rechnungen bei privaten und gewerblichen Kunden.

Auf großes Interesse stieß der Referent mit Vor- und Nachteilen der verschiedenen internen sowie externen Beitreibungsmöglichkeiten. Auch nahm das Publikum positiv und durchaus mit leichter Überraschung das Vorgehen eines seriösen Inkasso-Unternehmens auf, sodass das Bild vom “russisch Inkasso” aus den Köpfen verschwand.

Nach dem Vortrag stand Tommy Nickel für Fragen rund um das Forderungsmanagement, Bonitätsprüfung und Inkasso zur Verfügung.

Link: Neue Materialien Nordbayern, Bayreuth


Inkasso Inland | Inkasso Ausland | Überwachungsverfahren | Wirtschaftsauskünfte