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Donnerstag, 12. Januar 2012
Hamburg / Coburg - 30.294 Unternehmen meldeten 2011 in Deutschland ihre Zahlungsunfähigkeit. Nach der aktuellen Studie “Firmeninsolvenzen 2011″ der Wirtschaftsauskunftei Bürgel sind das 6,2 Prozent weniger als noch 2010.
Kernpunkte der Studie:
- Absolute regionale Verteilung: Jede vierte Firmenpleite vollzieht sich 2011 statistisch in Nordrhein-Westfalen (6.786 Fälle)
- Relative Verteilung im Bundesdurchschnitt: 88 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen
- Am wenigsten Insolvenzen in Bayern (64 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen)
- Weniger Firmeninsolvenzen in 15 von 16 Bundesländern gegenüber 2010 – nur in Nordrhein-Westfalen Anstieg um 3,6 Prozent
- Stärkster Rückgang gegenüber 2010: Sachsen-Anhalt (minus 15,4 Prozent)
- 26,6 Prozent aller 2011 insolventen Unternehmen (das entspricht 8.058 Firmen) sind Jungunternehmen, die bis zwei Jahre am Markt aktiv waren
- 2011 steigt die Pleitequote der Jungunternehmen im Vorjahresvergleich um 34,5 Prozent
- Bei Firmen, die länger als 50 Jahre am Markt aktiv sind, sinken die Insolvenzfallzahlen 2011 im Vorjahresvergleich um 35,4 Prozent
- Besonders Gewerbebetriebe (Anteil an den bundesweiten Pleiten: 44 Prozent) und GmbHs (34,8 Prozent) melden 2011 Insolvenz an
- 50,5 Prozent aller Insolvenzen im Jahr 2011 gehen aufs Konto von Dienstleistungsunternehmen
Quelle: Pressemeldung BÜRGEL, Hamburg
Vollständige Studie: Bürgel-Studie: Firmeninsolvenzen Gesamtjahr 2011
Bürgel Wirtschaftsinformationen ist eines der führenden Unternehmen für Wirtschafts- und Bonitätsinformationen und seit 1905 mit dem Bürgel-Büro Coburg auch in Oberfranken vertreten.
Als Verbundpartner der BID Bayerischer Inkasso Dienst Unternehmensgruppe sind u.a. die Bürgel Wirtschaftsauskünfte & Bonitätsprüfungen neben dem klassischen sowie dem Inkasso größerer Auftragsmengen ein wichtiger Baustein für das BID-Komplettpaket im Risiko- und Forderungsmanagement.
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Donnerstag, 01. Dezember 2011
1,5 Prozent weniger Privatinsolvenzen – Rückgang bleibt hinter Erwartungen zurück
Hamburg / Coburg - Die Zahl der Privatinsolvenzen ist in Deutschland von Januar bis September 2011 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 1,5 Prozent auf 103.118 Fälle gesunken. „Vor allem wegen der positiven Konjunkturentwicklung und der Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt hat sich die Situation bei den Privatinsolvenzen leicht entspannt“, kommentiert Dr. Norbert Sellin, Geschäftsführer der Wirtschaftsauskunftei Bürgel. Aber gerade aufgrund dieser positiven Signale haben die Hamburger mit weniger Privatpleiten gerechnet als tatsächlich gemessen, resümiert das aktuelle „Schuldenbarometer 1. bis 3. Quartal 2011“ von Bürgel. Für das Gesamtjahr 2011 geht die Wirtschaftsauskunftei von Fallzahlen unter dem Niveau des Rekordjahres 2010 aus und rechnet mit 137.000 bis 139.000 Privatinsolvenzen bis zum Jahresende.
Besonders auffällig in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres sind folgende Entwicklungen: Erstens steigen die Insolvenzfallzahlen bei den jungen Erwachsenen von 18 bis 25 Jahren gegenüber den ersten drei Quartalen 2010 um plus 3,2 Prozent (im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Jahres 2009 sogar 38,8 Prozent), in der Altersgruppe ab 60 Jahren sogar um plus 8,6 Prozent. Ein detaillierter Blick auf die Geschlechter nach Alter zeigt zweitens, dass bei den 18- bis 25-Jährigen vor allem junge Frauen Probleme mit Überschuldung haben. In diesem Alterssegment steigen die Zahlen im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2010 um 5,8 Prozent – bei den Männern im selben Alter um lediglich 0,1 Prozent. Auch bei der Altersgruppe 60-Plus (plus 8,6 Prozent mehr Fälle) gehen drittens zunehmend mehr Privatinsolvenzen aufs Konto von Frauen – mit einem zweistelligen Zuwachs von 14 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010. Bei den gleichaltrigen Männern rangiert die Zunahme lediglich bei plus 5,2 Prozent. Viertens verbuchen Frauen in den ersten drei Quartalen 2011 gegenüber dem Referenzzeitraum 2010 plus 0,5 Prozent mehr Privatinsolvenzen. Bei den Männern gehen die Fallzahlen hingegen um minus 2,9 Prozent zurück. Allerdings bleibt der Trend, dass in Deutschland mehr Männer (Anteil: 58 Prozent) als Frauen Privatinsolvenz anmelden, auch in den ersten drei Quartalen 2011 bestehen.
Regional betrachtet verteilen sich die bundesweiten Privatinsolvenzen in den ersten drei Quartalen vor allem auf die Bundesländer Nordrhein-Westfalen (24.091 Fälle), Niedersachsen (13.019) und Bayern (11.566). In der Detailanalyse bezogen auf die Einwohndichte schneiden die nördlichen Bundesländer schlechter ab. Am meisten Fälle meldet Bremen mit 227 Pleiten je 100.000 Einwohner, gefolgt von Hamburg (174), Niedersachsen (164) und Schleswig-Holstein (163). Der Bundesdurchschnitt bewegt sich bei 126 Fällen je 100.000 Einwohner. Am wenigsten Privatpleiten melden Bayern und Baden-Württemberg – mit 92 bzw. 94 Fällen je 100.000 Einwohner.
Während zwölf Länder gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010 rückläufige Fallzahlen messen, verzeichnet Hamburg den stärksten und einzigen zweistelligen Anstieg mit einem Plus von 11,7 Prozent. Aber auch in Nordrhein-Westfalen (plus 5,9 Prozent), Berlin (plus 5,7 Prozent) und Thüringen (plus 2,9 Prozent) spitzt sich die Schuldnersituation zu. Erfolge können hingegen vor allem Sachsen (minus 9,8 Prozent), Baden-Württemberg (minus 8,9 Prozent) und Rheinland-Pfalz (minus 6,3 Prozent) für sich verbuchen.
Hauptursachen für Privatinsolvenz sind Arbeitslosigkeit, Scheidung, Trennung, Krankheit, gescheiterte Immobilienfinanzierung oder Selbstständigkeit sowie ein zur Einkommenssituation unpassendes Konsumverhalten. Privatüberschuldung betrifft laut Bürgel-Untersuchung vor allem das jüngste Alterssegment als größte Risikogruppe.
Quelle: Pressemeldung BÜRGEL, Hamburg
Vollständige Studie: Bürgel-Studie: Schuldenbarometer 1. bis 3. Quartal 2011
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Montag, 21. November 2011
Großunternehmen – geringe Anzahl, immens leistungsfähig
Großen Kapitalgesellschaften kommt hier zu Lande trotz der absolut und relativ geringen Verbreitung - nur 0,3 Prozent aller umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen zählen zu den Großunternehmen - eine immense Bedeutung zu. Sie stellen knapp 45 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und erwirtschaften einen Umsatz von knapp 60 Prozent der Gesamtumsätze in Deutschland.
Von den 9.636 Großen Kapitalgesellschaften in Deutschland hat bei der regionalen Verteilung knapp jede vierte (25,7 Prozent; 2.477 Unternehmen) ihren Sitz in Nordrhein-Westfalen. Aber auch in Bayern mit 1.557 Großunternehmen (Anteil: 16,2 Prozent) und 1.454 Großen Kapitalgesellschaften in Baden-Württemberg (15,1 Prozent) ist die Großunternehmensdichte im absoluten innerdeutschen Vergleich überdurchschnittlich hoch. Anders hingegen im Saarland: Mit 90 Großen Kapitalgesellschaften bildet das Bundesland anteilsmäßig (0,9 Prozent) das Schlusslicht. Zu diesen Ergebnissen kommt die Hamburger Wirtschaftsauskunftei Bürgel mit ihrer aktuellen Studie „Große Kapitalgesellschaften in Deutschland“.
Bei den relativen Zahlen – Großunternehmen im Vergleich zu der Gesamtzahl der umsatzsteuerpflichtigen Firmen pro Bundesland – zeigt sich ein differenzierteres Bild: Spitzenreiter mit 50 Großen Kapitalgesellschaften je 10.000 Unternehmen ist Hamburg, gefolgt von Bremen (41 je 10.000), Nordrhein-Westfalen (37) und Hessen (35). Derweil sind Großunternehmen in den östlichen Bundesländern Thüringen mit 16 Großunternehmen je 10.000 umsatzsteuerpflichtige Unternehmen, Brandenburg (17) und Mecklenburg-Vorpommern (18) deutlich seltener vertreten.
Mehr als 35 Prozent der Großen Kapitalgesellschaften in Deutschland gehen dem verarbeitenden Gewerbe nach bzw. sind in der Industrie angesiedelt. In diesem Segment entspricht das 3.397 Großunternehmen. Aber auch unternehmensnahe und persönliche Dienstleistungen mit 3.092 einschlägig tätigen Großen Kapitalgesellschaften sowie 1.348 Konzerne, die Großhandel betreiben, nehmen im Ranking nach Marktsegment einen wichtigen Stellenwert ein.
Quelle: Pressemeldung BÜRGEL, Hamburg
Vollständige Studie: Bürgel-Studie: Große Kapitalgesellschaften in Deutschland
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Donnerstag, 15. September 2011
Zahl der Privatinsolvenzen sinkt um 0,9 Prozent.
Im ersten Halbjahr 2011 sinkt die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland minimal – um 0,9 Prozent auf 68.818 Fälle. „Aktuell bewegen wir uns bei den Privatinsolvenzen nahezu auf dem Rekordniveau des Vorjahres“, skizziert Dr. Norbert Sellin, Geschäftsführer der Hamburger Wirtschaftsauskunftei Bürgel, in der aktuellen Bürgel Studie „Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2011“. Eine Trendwende sei trotz sinkender Arbeitslosenzahlen nicht in Sicht.
Gehörten bis dato Niedriglohnempfänger und junge Menschen von 18 bis 25 Jahren zu den Risikogruppen, geraten seit 2011 zunehmend auch ältere Bundesbürger in finanzielle Bedrängnis. Der Anteil der Altersgruppe ab 60 Jahren unter den Schuldnern stieg gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 um Weiterlesen…
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Donnerstag, 09. Juni 2011
Hamburg / Coburg - Die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland sinkt im ersten Quartal 2011 leicht um 2 Prozent – auf 34.022 Fälle gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Hinblick auf die Kreditsituation der Verbraucher, Arbeitslosenquote sowie einer steigenden Anzahl an Beschäftigten in Niedriglohnbereichen erwartet Bürgel im laufenden Jahr zwischen 135.000 und 140.000 Privatinsolvenzen.
Bei der regionalen Verteilung konzentrieren sich die Privatinsolvenzen im ersten Quartal 2011 insbesondere auf Nordrhein-Westfalen mit 7.639 Fällen, Niedersachsen (4.420), Bayern (3.751) und Baden-Württemberg (3.443). Bei den relativen Werten, bezogen auf die Einwohnerzahlen, zeigt sich im Wesentlichen ein Nord-Südgefälle: Bayern verzeichnet mit 30 Fällen je 100.000 Einwohner im Untersuchungszeitraum am wenigsten Privatinsolvenzen, gefolgt von Baden-Württemberg (32) und Thüringen (35).
Während der Bundesdurchschnitt bei 42 Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohnern rangiert, meldet Schlusslicht Bremen weit abgeschlagen mehr als Weiterlesen…
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Dienstag, 31. Mai 2011
Hamburg / Coburg - Die deutsche Wirtschaft verzeichnet auch im ersten Quartal 2011 sinkende Zahlen bei den Firmeninsolvenzen auf insgesamt 7.423 Fälle. Gegenüber dem Referenzquartal 2010 meldeten 8,7 Prozent weniger Unternehmen ihre Zahlungsunfähigkeit an. Entsprechend rechnet die Hamburger Wirtschaftsauskunftei Bürgel für 2011 mit bis zu 30.000 Firmenpleiten – ein Niveau, das dem vor der Finanzkrise entspricht.
Die deutsche Wirtschaft verzeichnet auch im ersten Quartal 2011 sinkende Zahlen bei den Firmeninsolvenzen auf insgesamt 7.423 Fälle. Gegenüber dem Referenzquartal 2010 meldeten 8,7 Prozent weniger Unternehmen ihre Zahlungsunfähigkeit an. Entsprechend rechnet die Hamburger Wirtschaftsauskunftei Bürgel für 2011 mit bis zu 30.000 Firmenpleiten – ein Niveau, das dem vor der Finanzkrise entspricht.
„Die Wirtschaft in Deutschland hat sich in den letzten Monaten kontinuierlich nach Weiterlesen…
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Donnerstag, 21. April 2011
Hamburg / Coburg - Der kostenfreie Onlineservice “BÜRGEL Länderinformationen” wurde um zusätzliche Länder erweitert.
Bereits seit November 2010 stellt BÜRGEL Wirtschaftsinformationen, einer der führenden Anbieter für Wirtschaftsauskünfte und Bonitätsprüfungen, den Online-Service kostenlos zur Verfügung.
Über die BÜRGEL-Länderinformationen können Sie sich sofort und online z.B. über die Rechtsformen in Dänemark oder die Regelungen hinsichtlich Insolvenzverfahren oder Liquidation in Spanien informieren.
Neben den bisherigen Daten zu China, Frankreich, Großbritannien, Kroatien, Russland, Schweden, Serbien und der Ukraine bietet der kostenlose Service ab sofort auch Informationen für Belgien, Dänemark, Italien, Polen, und Spanien - und weitere Länder folgen.
Bei Interesse an Bonitätsprüfungen & Firmenauskünften weltweit steht Ihnen das Team von BÜRGEL-Coburg unter Telefon 09561 / 8060-500 oder online zur Verfügung.
Falls Sie direkt einen Partner für das Inkasso im Ausland suchen, empfehlen wir die Kontaktaufnahme mit der Profaktura Auslandsinkasso GmbH, einem Unternehmen der BID Bayerischer Inkasso Dienst Unternehmensgruppe.
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Freitag, 25. Februar 2011
2010 erreicht die Zahl der Privatinsolvenzen einen neuen Höhepunkt. Mit 139.110 Fällen in Deutschland (plus 6,4 Prozent bzw. 8.412 Fälle mehr gegenüber 2009) überflügelt die Pleitestatistik sogar das bisherige Rekordjahr 2007. Betroffen sind vor allem jüngere Bundesbürger. Zwar liegt die statistische Schuldensumme bei den jungen Erwachsenen unter dem Bundesdurchschnitt, dafür ist jedoch die Zahl der Gläubiger höher als beim durchschnittlichen Pleitier. Zu diesen Ergebnissen kommt das aktuelle Schuldenbarometer 2010 der Hamburger Wirtschaftsauskunftei Bürgel.
Kernergebnisse der Studie:
- Privatverschuldung erreicht 2010 mit 139.110 Fällen neuen Höhepunkt: plus 6,4 Prozent gegenüber 2009
- Bis zu 12.816 monatliche Fälle in 2010
- 18- bis 25-Jährige zunehmend betroffen (plus 27 Prozent)
- Durchschnittsschuldenberg 2010 liegt bei 33.000 Euro je Privatinsolvenz
- Nordrhein-Westfalen führt bei den absoluten Werten im regionalen Vergleich (30.228 Fälle)
- Relativ am meisten Pleitiers in Bremen: 307 Fälle je 100.000 Einwohner
- Am wenigsten Pleiten in Bayern mit 125 Fällen je 100.000 Einwohnern
- Bundesdurchschnitt liegt bei 170 Fällen je 100.000 Einwohnern
- Deutlicher Rückgang in Brandenburg mit 4,4 Prozent weniger Insolvenzen gegenüber 2009
- Am stärksten legt Thüringen im Jahresvergleich zu: plus 22,2 Prozent
- 46- bis 60-Jährige halten größten Anteil an Pleitestatistik (32,1 Prozent)
- 58,8 Prozent aller Privatinsolvenzen von Männern verschuldet
- Nur bei den 18- bis 25-Jährigen liegt der Frauenanteil höher (53,9 Prozent) – besonders betroffen: weibliche Alleinerziehende
- Häufigste Schuldenfalle: Shopping im Versandhandel bei Frauen, Autofinanzierung bei Männern
Quelle: Pressemeldung BÜRGEL, Hamburg
Vollständige Studie: Bürgel-Studie: Schuldenbarometer 2010
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Mittwoch, 12. Januar 2011
Hamburg / Coburg - 32.280 Unternehmen meldeten 2010 in Deutschland ihre Zahlungsunfähigkeit. Nach der aktuellen Studie “Firmeninsolvenzen 2010″ der Wirtschaftsauskunftei Bürgel sind das 4,4 Prozent oder 1.482 Firmeninsolvenzen weniger als noch 2009.

Kernpunkte der Studie:
- 2010 meldeten 32.280 Unternehmen in Deutschland ihre Zahlungsunfähigkeit – 4,4 Prozent weniger als im Vorjahr
- Nordrhein-Westfalen schneidet im absoluten Ländervergleich am schlechtesten ab (6.548 Pleiten)
- Gewinner im relativen Vergleich: Hamburg (55 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen)
- Verlierer: Bremen (142 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen)
- Pleitestatistik in 14 von 16 Bundesländern rückläufig – Primus ist das Saarland (minus 14,1 Prozent), mehr Insolvenzen in Berlin (plus 8 Prozent) und Rheinland-Pfalz (plus 2,2 Prozent)
- Großstadt-Ranking: Größte prozentuale Diskrepanz zwischen München (plus 10,5 Prozent) und Hamburg (minus 8,3 Prozent)
- Gewerbebetriebe und Einzelunternehmen am stärksten von Insolvenzen betroffen (Anteil: 41,1 Prozent)
- Jungunternehmen bis zwei Jahre gehen immer häufiger pleite (prozentuale Zunahme: plus 7,2 Prozent)
- Zweites und drittes Quartal 2010 markieren Trendumkehr: 2011 solide Entwicklung erwartet
Quelle: Pressemeldung BÜRGEL, Hamburg
Vollständige Studie: Bürgel-Studie: Firmeninsolvenzen Gesamtjahr 2010
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Mittwoch, 01. Dezember 2010
Trendwende steht noch aus: Zahl der Privatinsolvenzen steigt um 8 Prozent / Im Rekordjahr 2010 mehr junge Bundesbürger von Privatpleiten betroffen
Hamburg / Coburg - In den ersten drei Quartalen 2010 haben 104.657 Privatpersonen in Deutschland eine Insolvenz angemeldet. Das sind acht Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Zwar nimmt die Zahl an Privatpleiten im dritten Quartal 2010 (3.Q. 2010: 35.240; 3. Q.2009: 35.347) um 0,3 Prozent leicht ab. „Aber trotz dieses mi-nimalen Rückgangs auf hohem Niveau wird 2010 ein Rekordjahr bei den Privatin-solvenzen “, prophezeit Dr. Norbert Sellin, Geschäftsführer der Hamburger Wirt-schaftsauskunftei Bürgel in einer aktuellen Studie. Noch sei von keiner Trendwen-de auszugehen. Aktuell könne man lediglich von einer Stabilisierung auf hohem Niveau sprechen, weil das dritte Quartal 2010 als bisher schwächstes des Jahres abgeschlossen hat. „Die positiven Signale vom Arbeitsmarkt und die konjunkturelle Erholung haben noch keinen Einfluss auf die Anzahl der Privatinsolvenzen“, betont der Bürgel Geschäftsführer. Daher gehen die Hamburger unvermindert von 140.000 Verbraucherinsolvenzen im Gesamtjahr 2010 aus – 3.000 Fälle mehr als im bisherigen Rekordjahr 2007. Besonders betroffen sind Weiterlesen…
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