Deutsch  English



BID-Coburg.de



Fairplay mit Nachdruck



Mit ‘bürgel’ getaggte Artikel

Halbjahresbilanz: Zahl der Firmenpleiten steigt um 4,5 Prozent

Mittwoch, 21. Juli 2010

Hamburg/Coburg - Im ersten Halbjahr 2010 wurden 17.178 Unternehmen zahlungsunfähig. Damit steigen die Insolvenzfallzahlen um 4,48 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (16.441). Dennoch fällt die Pleitestatistik für das laufende Jahr moderater aus als befürchtet: Die Wirtschaftsauskunftei Bürgel mit Zentrale in Hamburg geht in ihrer aktuellen Studie für 2010 von einem leichten Anstieg um drei bis vier Prozent aus und prognostiziert bis zu 35.000 Fälle.

Verteilung der Firmenimsolvenzen im ersten Halbjahr 2010Spitzenreiter bei den Firmeninsolvenzen auf Länderebene ist im ersten Halbjahr bei den absoluten Zahlen Nordrhein-Westfalen (3.305 Fälle). Auf den folgenden Plätzen rangieren Bayern mit 2.258 Pleiten, Baden-Württemberg (1.863) und Niedersachsen (1.781).

(…)

Den schlechtesten Wert verzeichnet - weit abgeschlagen - Bremen mit 80 Insolvenzen je 10.000 Firmen. Aber auch in Sachsen-Anhalt (67 Fälle je 10.000 Unternehmen), Schleswig-Holstein (62) und in Berlin (59) zeigen sich erhöhte Werte.

Den stärksten Anstieg bei den Insolvenzzahlen um 25,3 Prozent auf 1.316 Fälle meldet im ersten Halbjahr 2010 Hessen. Aber auch in Bayern (plus 22,66 Prozent; 1. Halbjahr 2010: 2.258) und Niedersachsen (plus 21,65 Prozent; 1. Halbjahr 2010: 1.781) ereignen sich zunehmend viele Pleiten. Unterdessen ist die Insolvenzstatistik im Saarland mit minus 29,79 Prozent rückläufig - ebenso in Nordrhein-Westfalen (minus 22,36 Prozent), Thüringen (minus 17,99 Prozent) und Hamburg (minus 8,20 Prozent).

Am stärksten berühren die Firmeninsolvenzen im ersten Halbjahr 6.977 Gewerbebetriebe. Das entspricht einem Anteil von 41 Prozent an allen im Untersuchungszeitraum gemeldeten Firmeninsolvenzen. 35 Prozent aller Pleiten gehen unterdessen auf das Konto der Rechtsform GmbH. Hier wurden im Untersuchungszeitraum 5.982 Unternehmen zahlungsunfähig. Hinsichtlich des Firmenalters mussten vor allem Unternehmen, die erst bis zu zwei Jahre am Markt agieren, beachtlich Federn lassen - mit einem Anteil von 18 Prozent an der Insolvenzstatistik. Am glimpflichsten kamen indes die Firmen davon, die bereits mehr als 50 Jahre existieren.

Auch wenn die Fallzahlen geringer als erwartet und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen günstig ausfallen - Stichwort: stark gestiegene Exportleistung (Statistisches Bundesamt) und prognostiziertes Wirtschaftswachstum von 1,4 Prozent (IWF) -, ist die Entwicklung im ersten Halbjahr für die deutsche Wirtschaft nicht zu unterschätzen: Die vier Hauptursachen für das nach wie vor hohe Maß an Firmenpleiten sind erstens das Ausbleiben neuer bzw. die Stornierung oder die Verschiebung bereits erteilter Aufträge. Zweitens sorgen Dominoeffekte dafür, dass zahlungsunfähige Firmen weitere Unternehmen mit in die Insolvenz reißen.

Drittens ist die restriktive Kreditvergabe der Banken mitverantwortlich an dem Pleitetrend auf weiterhin hohem Niveau. Viertens haben viele Unternehmen auch innerbetriebliche Fehler begangen: bei der Führung, durch fehlende Kontrollen und die mangelnde strukturelle Anpassung sowie veraltete Technologien.

Quelle: BÜRGEL

Bürgel Wirtschaftsinformationen ist eines der führenden Unternehmen für Wirtschafts- und Bonitätsinformationen und seit 1905 mit dem Bürgel-Büro Coburg auch in Oberfranken vertreten.
Als Verbundpartner der BID Bayerischer Inkasso Dienst Unternehmensgruppe sind u.a. die Bürgel Wirtschaftsauskünfte neben dem klassischen sowie dem Inkasso größerer Auftragsmengen ein wichtiger Baustein für das BID-Komplettpaket im Forderungs- und Risikomanagement.

Schuldenbarometer 1. Quartal 2010

Donnerstag, 27. Mai 2010

Die Lage der Konsumenten bleibt angespannt: Privatinsolvenzen steigen deutlich

Steigende Verbraucherinsolvenzzahlen in 15 von 16 Bundesländern: Mit 34.710 Fällen sind Privatpleiten im ersten Quartal 2010 auf dem Vormarsch. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres stiegen sie um knapp 14 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Wirtschaftsauskunftei Bürgel. Veränderung PrivatinsolvenzenDie Hamburger haben ihre Jahresprognose von 137.000 auf bis zu 140.000 private Offenbarungseide nach oben korrigiert. Träte diese Entwicklung ein, würde sie das Rekordjahr 2007 sogar zahlenmäßig überflügeln. Vor allem junge Bundesbürger sind von Privatinsolvenzen betroffen. Allein in der Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen klettert die Quote im Untersuchungszeitraum um 72 Prozent.
(…)

59 Prozent aller Privatinsolvenzen, 20.497 Fälle, gehen im ersten Quartal auf das Konto von Männern. Nur bei der jüngsten Gruppe der 18- bis 25-Jährigen führt das weibliche Geschlecht mit einem Anteil von knapp 53 Prozent. Den größten Abstand zwischen den Geschlechtern weist die Bürgel-Statistik in der Gruppe der 36- bis 45-Jährigen auf. Hier liegt der Männeranteil bei 62 Prozent.
(…)

Quelle: Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG, Hamburg
Vollständige Pressemeldung: Bürgel-Studie: Schuldenbarometer 1. Quartal 2010

6,9% mehr Unternehmensinsolvenzen im Februar 2010

Freitag, 14. Mai 2010

Im Februar 2010 meldeten die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 2.558 Unternehmensinsolvenzen. Das waren 6,9% mehr als im Februar 2009. Die Verbraucherinsolvenzen lagen im Februar 2010 mit 8.632 Fällen um 15,9% höher als im Vorjahresmonat. Insgesamt wurden, zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen, 13.487 Insolvenzen registriert. Das bedeutet ein Anstieg von 11,3% gegenüber Februar 2009.

Unternehmensinsolvenzen in Deutschland 2000 - 2010Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für den Februar 2010 auf 3,0 Milliarden Euro gegenüber 2,5 Milliarden Euro im Februar 2009.

In den Monaten Januar und Februar 2010 wurden 5.105 Insolvenzen von Unternehmen (+ 5,5% gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum) und 16.897 Insolvenzen von Verbrauchern (+ 10,1%) gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte 26.507 Insolvenzen, das waren 6,9% mehr als im Januar und Februar 2009.

Quelle: destatis

Unternehmensinsolvenzen peilen neuen Rekord an

Donnerstag, 04. Februar 2010

Unternehmensinsolvenzen in Deutschland 2000 - 2010COBURG – Der Lieferantenkredit hat Konjunktur. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten sinkt die Zahlungsmoral und die Mahnungen nehmen zu. Dadurch gerät das Gleichgewicht zwischen Kapitaleinsatz und -rückfluss gefährlich ins Wanken. Vor allem im Mittelstand ist es derzeit keine Seltenheit, dass doppelt so viele Mahnungen geschrieben werden wie in guten Jahren. Doch herrscht oft Unsicherheit darüber, wie viele Mahnungen überhaupt geschrieben werden sollen. Unkenntnis über rechtliche Vorgaben spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Sorge um eine Verärgerung von Kunden. Über alldem vergeht wertvolle Zeit, in der Liquiditätsreserven schleichend zur Neige gehen. In diese Falle tappen derzeit ungewöhnlich viele Unternehmen, gut elf Prozent mehr als noch 2008 schlitterten sogar in die Insolvenz.

Bis zu 40.000 Firmenpleiten möglich

Der seit 2003 rückläufige Trend ist gebrochen, und die Prognosen für 2010 sehen düster aus. Die Wirtschaftsauskunftei Bürgel sieht für das laufende Jahr einen Anstieg der Firmenpleiten um noch einmal mindestens elf Prozent voraus, aber es könnte noch schlimmer kommen. Laut Bürgel-Studie “Firmeninsolvenzen 2009 in Deutschland” sind auch 40.000 Unternehmenspleiten möglich, damit wäre der Rekord aus dem Jahr 2003 gebrochen. “Ein Nachfrageschub aus dem privaten Konsum ist vor dem Hintergrund steigender Arbeitslosenzahlen auch 2010 nicht zu erwarten”, argumentieren die Macher der Studie. “Tatsächlich beobachten wir eine Kreditklemme, die zusammen mit Zahlungsrückständen und -ausfällen sowie dem Mangel an Eigenkapital das Risiko steigern, dass Unternehmen die Liquidität verloren geht”, sagt BÜRGEL-Geschäftsführer Dr. Norbert Sellin. Der Studie zufolge sind vor allem jüngere Unternehmen von der Krise betroffen. Demnach lässt sich zwar aus der Unternehmensstruktur nicht automatisch ein Insolvenzrisiko ableiten. Dennoch sticht hervor, dass 16,55 Prozent der Unternehmen, die in den letzten zwölf Monaten zahlungsunfähig wurden, nicht älter als zwei Jahre am Markt aktiv waren. Insgesamt handelt es sich dabei um 5.589 Firmen. Knapp 43 Prozent (14.440) aller im Untersuchungszeitraum insolventen Unternehmen waren nicht älter als sechs Jahre.

Quelle: BÜRGEL

Verlässliche Entscheidungshilfen für B2B und B2C

Donnerstag, 04. Februar 2010

COBURG – Welche Werkzeuge im Risikomanagement sinnvoll eingesetzt werden, hängt entscheidend davon ab, ob es sich um Geschäfts- oder Privatkunden handelt, ob es um ein Einmalgeschäft oder eine langlebige Kundenbeziehung geht, schließlich spielt die Höhe des zu erwartenden Ertrags eine Rolle. BÜRGEL-Kunden stehen als individuelle Entscheidungshilfen die Informationsprodukte RiskCheck und ConCheck mit Real-Time-Erweiterung zur Verfügung. Bonitätseinschätzungen werden in Scorewerten ausgedrückt, die im Augenblick der Anfrage in Echtzeit berechnet werden. Der BÜRGEL-Score beruht auf einem Beurteilungssystem, bei dem jedes vorliegende Bonitätsmerkmal mit einer Punktzahl von 1,0 bis 6,0 bewertet wird. Speziell für das gemischte Kundenportfolio wurde RiskCheck Realtime entwickelt, eine Kombinationsprüfung zur Einschätzung des Zahlungsausfallrisikos sowohl von Unternehmen als auch von Privatpersonen. Mit dem Alternativprodukt ConCheck RealTime erhalten Nutzer eine Einschätzung des Zahlungsausfallrisikos von Konsumenten. Beide Produkte verknüpfen vielfältige Informations- und Datenquellen und unterstützen Kreditentscheidungen in Echtzeit.

Verlässliche Entscheidungshilfen für B2B und B2C

Neues Hoch an Firmenpleiten

Donnerstag, 01. Oktober 2009

Bis Juli dieses Jahres meldeten 15.891 Unternehmen in Deutschland Insolvenz an. Während der Markt im Mai und Juni noch eine leichte Erholung erlebte, gingen im Folgemonat 8,4 Prozent mehr Firmen pleite als noch im Juni – ein neues Hoch.

Laut einer aktuellen BÜRGEL-Studie betrifft die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise vor allem jüngere Firmen. Von Januar bis Juli stieg der Anteil der Unternehmen, die bis zu zwei Jahre am Markt aktiv waren und dann Gläubigerschutz beantragen mussten, auf 18,47 Prozent. Von einer Zahlungsunfähigkeit sind vor allem Gewerbebetriebe mit einem Anteil von 40,76 Prozent und GmbHs (39,16 Prozent) betroffen. Neben betriebswirtschaftlichen Aspekten wie fehlender Liquidität und Zahlungsausfällen, die insbesondere das Insolvenzrisiko von kleinen, mittleren und jüngeren Unternehmen bestimmen, sind volkswirtschaftliche Faktoren wie steigende Arbeitslosigkeit und eine Kreditklemme für die Zunahme an Firmeninsolvenzen verantwortlich. Obwohl deren Quote im zweiten Quartal mit 0,3 Prozent leicht rückläufig war, nahmen im zweiten Quartal die Frühindikatoren für Firmeninsolvenzen gegenüber dem Vorquartal dramatisch zu. Es wurden plus 21,2 Prozent eidesstattliche Versicherungen erklärt, und es kam zu 10,3 Prozent mehr Haftanordnungen.

In der Folge rechnet BÜRGEL für das Gesamtjahr mit einer weiteren Zunahme der Firmeninsolvenzen.

Quelle: BÜRGEL

Entscheidungshilfe Scoring: Ausfallrisiken wirkungsvoll eingrenzen

Montag, 11. Mai 2009

FRANKFURT A. M. - Risikobereitschaft und Entscheidungsfreude gehören zu den wichtigsten Eigenschaften erfolgreichen Wirtschaftens. Ohne sie lassen sich keine neuen Geschäftsbeziehungen anbahnen und keine neuen Märkte erschließen. Doch nicht jedes Geschäft hält, was es verspricht. Unbekannte Partner und fremde Märkte bergen die Gefahr von Forderungsausfällen in sich.

Bonitätsbewertungen auf Basis mathematischstatistischer Scoringverfahren ermöglichen es, Geschäftsentscheidungen anhand objektiver Kriterien zu unterstützen. Auf der Grundlage von Erfahrungsdaten lässt sich in Sekundenschnelle das künftige Verhalten von potenziellen oder Bestandskunden unter Risikogesichtspunkten prognostizieren. Die Gründe für den wachsenden Einsatz von Scoringverfahren sind allen voran in den sich rasant verändernden wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu suchen. Die schlechte Zahlungsmoral vieler Kunden, die Anforderungen, die sich aus Basel II ergeben, oder die steigende Zahl an Insolvenzen sind Fakten, die sich bei vielen Unternehmen bereits negativ auf Liquidität und Rentabilität ausgewirkt haben. Darüber hinaus sind viele Branchen heute von einem Umfeld geprägt, in dem persönliche, örtliche und institutionelle Kundenbindungen immer weniger eine Rolle spielen. Dazu kommt die Erwartung der Verbraucher, auch für wirtschaftlich risikobehaftete Transaktionen schnelle und verbindliche Zusagen von den Anbietern zu bekommen.

Wer im Wettbewerb bestehen will, muss diesen Anforderungen gerecht werden. Und dazu gehört, Risiken auch mit unbekannten Kunden einzugehen. Gleichwohl lassen sich diese Risiken steuern. Als Instrument eines aktiven Kunden- und Risikomanagements hat sich Scoring in den vergangenen Jahren bei vielen Unternehmen durchgesetzt. Gerade im Risikomanagement können Scoringverfahren enorme Werte freisetzen, denn sie ermöglichen es, effektive und gleichzeitig qualifizierte Aussagen über die Bonität von Kunden zu treffen. In der Konsequenz versetzt Scoring Anwender in die Lage, ihre Ausfallrisiken zu steuern oder eine risikoadjustierte Bepreisung durchzuführen. Scoring liefert entscheidende Hilfestellungen, die letztlich zur Existenzsicherung des Unternehmens beitragen.

Quelle: F.A.Z.-Institut

BÜRGEL NetConnect: Der direkte, schnelle und einfache Zugriff via Internet

Dienstag, 03. Februar 2009

Ganz ohne Installation geht’s los

NetConnect ermöglicht per Passwort und User-ID den direkten Zugriff auf die BÜRGEL Datenbank. Über www.buergel-coburg.de erhält der Nutzer genau die Informationen, die benötigt werden - egal wo man gerade ist. Die erfragten Daten können ausgedruckt oder einfach als Textfile in das System des Nutzers übernommen werden. Darüber hinaus stehen die abgefragten Daten im Online- Archiv von NetConnect zur Verfügung.

Europaweite Informationen

Um international erfolgreich zu agieren, besteht die Notwendigkeit, schnell und direkt detaillierte Informationen über Geschäftspartner im europäischen Ausland als Entscheidungsbasis und zum Schutz vor Forderungsausfällen einholen zu können. Hier bietet der Onlinezugang über BÜRGEL NetConnect einen effektiven Weg in die Datenbanken der europäischen Partner. Hier stehen neben detaillierten Wirtschaftsinformationen über 3,9 Millionen deutsche Unternehmen Daten zu mehr als 24 Millionen Unternehmen in 21 weiteren europäischen Ländern zur Verfügung - bei Vorrätigkeit sogar sofort per Online-Abruf.

Weltweite Informationen

Zusätzlich besteht für fast alle Länder der Erde die Möglichkeit, eine Auskunft zu bestellen. Diese wird übersetzt und per Brief, Fax oder eMail geliefert.


Inkasso Inland | Inkasso Ausland | Überwachungsverfahren | Wirtschaftsauskünfte