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Archiv für die Kategorie ‘Mai 2010’

BID News Ausgabe Mai 2009 online

Montag, 11. Mai 2009

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Link: Newsletter Mai 2009

“Das soll ein Prestigeobjekt werden”

Freitag, 18. Dezember 2009

Coburg - Vier Millionen Euro will die BID Unternehmensgruppe im nächsten Jahr in Coburg investieren. Geplant ist der Bau eines neuen Bürogebäudes am Firmensitz im Weichengereuth / Ecke Samuel-Schmid-Straße.

Weichen muss dafür das frühere Gasthaus „El Greco“. Das Gebäude aus dem Jahr 1904 sei nicht zu halten, sagt BID-Chef Heinz Bittermann. Es müsse, wenn, von Grund auf Die Modellansicht des geplanten BID-Neubaus im Stadtteil Weichengereuth in Coburg (blau).saniert werden, und dann biete es nur eine Fläche von rund 300 Quadratmetern. BID plant aber einen Erweiterungsbau mit rund 2000 Quadratmetern, etwa noch einmal so viel, wie jetzt schon in dem Grundstück rund um die klassizistische Villa zu finden ist. Abgesehen davon gibt es immer noch Pläne, die einen vierspurigen Ausbau der B4 im Bereich Weichengereuth vorsehen. Auch dem würde das frühere Gasthaus zum Opfer fallen, gibt Bittermann zu bedenken. Wegen dieser Ausbaupläne musste das Unternehmen auch auf eine Ausfahrt direkt auf die B 4 verzichten. Das Firmengelände wird wie bisher von der Samuel-Schmid-Straße her erschlossen. Im Zuge des Neubaus entstehen 75 weitere Parkplätze, ein Teil von davon im Neubau integriert, die anderen im hinteren, südlichen Teil des Firmengrundstücks. Der Neubau bietet auf einer Grundfläche von rund 790 Quadratmetern mit zwei Obergeschossen und einem Dachgeschoss theoretisch Raum für weitere 150 Beschäftigte. Dieses Wachstum ist laut Heinz Bittermann auch angepeilt, verteilt auf die nächsten zehn Jahre. „Wir wollen ja nicht in zwei Jahren schon wieder bauen.“ Erst vor vier Jahren war die Firmenzentrale um einen Neubau mit 800 Quadratmetern Bürofläche erweitert worden. Seither stieg die Zahl der BID-Angestellten von 85 auf über 170. Die Ausbildungsquote ist hoch; allein in diesem Jahr wurden 14 neue Azubis eingestellt, berichtet Bittermann. In dieser Größenordnung soll es auch in den nächsten Jahren weitergehen, denn das selbst ausgebildete und gut qualifizierte Personal sei ein wesentlicher Erfolgsfaktor. „Der Standort Coburg ist nicht der ganz große Erfolgsfaktor“, sagt Bittermann: Die Vestestadt liegt zwar mitten in Deutschland, aber weitab von den Ballungszentren. Allerdings ist es in Bittermanns Branche in Zeiten des schnellen Datenaustauschs nicht unbedingt erforderlich, räumlich nah am Kunden zu sitzen, wie er sagt.

Planen und errichten wird das Gebäude das Coburger Architekturbüro Archiviva. Es habe Erfahrungen mit repräsentativen Industriebauten, sagt Bittermann mit Blick auf die Firmen SÜC und Wehrfritz. Konzipiert ist nach Auskunft von Architekt Lutz Wallenstein (Büro Archiviva) ein Niedrigenergiehaus. Wegen der Hanglage entstehen zwei Untergeschosse. Eines davon wird eine Tiefgarage beherbergen. Ins Erdgeschoss kommt eine Kantine für 150 Personen. Bittermann: „Das soll ein Prestigeobjekt im Coburger Süden werden.“ Der Neubau befindet sich noch in der Genehmigungsphase. Heinz Bittermann hofft, dass der Spatenstich im Frühjahr erfolgen kann. Zugleich bedankt sich Bittermann bei der Stadt Coburg und den staatlichen Behörden für deren Kooperationsbereitschaft. „Das war eine tollte Unterstützung.“ Die Stadt kaufte das El-Greco-Grundstück und reichte an BID und Staat die jeweils benötigten Flächen weiter.

Die Unternehmensgruppe BID

Mit einer ausgefeilten Strategie und Produktpalette hat es die BID Unternehmensgruppe unter die Top Ten der größten Dienstleister dieser Art in Deutschland geschafft. BID liefert Wirtschaftsauskünfte und Bonitätsprüfungen über den Verbundpartner Bürgel, dessen Filialbetrieb Heinz Bittermann 1985 übernahm und damit das Fundament für die spätere BID Unternehmensgruppe legte. Zu ihr gehören heute die auf weltweiten Forderungseinzug spezialisierte Profaktura Auslandsinkasso, die BID Bayerischer Inkasso Dienst AG und der Spartenspezialist ProCash.

Quelle: Coburger Tageblatt vom 18.12.2009

Editorial: Gewusst wie …

Dienstag, 18. Mai 2010

Heinz BittermanWer zu spät kommt, den bestraft das Leben, lautet ein berühmtes Zitat, das so übrigens gar nicht gefallen ist. Viel näher an der Realität liegt die Übersetzung, wonach es gefährlich ist, nicht auf das Leben zu reagieren. Ein wahres Wort, wie Sie in dieser Ausgabe gleich in mehreren Beiträgen erfahren werden. Internethandel bietet große Chancen, noch immer, aber er wird zugleich gefährlicher für jeden, der sich keine passende Strategie zurecht legt. Immer gefährlicher wird auch das Geschäft in Griechenland, wo kein Ende der prekären Lage abzusehen ist. Chancen gibt es auch dort noch, aber es kommt auf viele Details an, die man ebenso kennen muss wie seine Geschäftspartner. Wie fast überall im Leben, und natürlich auch im Forderungsmanagement, geht es eben um das „Gewusst wie“.

Ihr Heinz Bittermann

Trotz Risiken: Neue Rekordumsätze im Online-Geschäft

Dienstag, 18. Mai 2010

Umsätze im Online-Warenhandel in Deutschland 2001 - 2009Der Umsatz per E-Commerce ist erfolgreich wie nie zuvor: Erstmals in der Geschichte des Versand- und Online-Handels erzielte die Branche 2009 über die Hälfte, nämlich 53,3 Prozent ihres Umsatzes über das Internet. Der Online-Umsatz mit Waren wuchs damit um rund 16 Prozent auf 15,5 Mrd. Euro, prognostiziert war ein Wachstum von lediglich 15 Prozent auf 15,4 Mrd. Euro. Zusammen legten Versand- und Online-Handel in Deutschland 2009 um 1,7 Prozent auf einen Gesamtumsatz von 29,1 Milliarden Euro zu (2008: 28,6 Mrd.). Der Anteil des Versandhandels am Einzelhandel stieg dabei auf das neue Rekordhoch von 7,4 Prozent (Vorjahr: 7,2 Prozent). Diese Zahlen errechnete der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (BVH). Die Daten basieren auf der Studie „Distanzhandel in Deutschland 2009“ des Forschungsinstituts TNS Infratest.

Deutlicher Anstieg bei über 50-Jährigen

2009 orderten insgesamt 61 Prozent (Vorjahr: 51 Prozent) aller Versandkunden über das Internet. Sprunghaft stieg dabei der Anteil der über 60-Jährigen von 19 Prozent in 2008 auf 28 Prozent in 2009, bei den 50- bis 59-Jährigen kletterte er von 43 auf 58 Prozent. Frauen aller Altersgruppen bestellten erstmals mehrheitlich online. Bestellten im Jahr 2008 noch 43 Prozent aller Frauen ihre Wunschartikel per Web, waren es 2009 schon 53 Prozent. Die Beliebtheit des Internets steigt also über Alters- und Geschlechtergrenzen hinweg. Insgesamt kauften 2009 in Deutschland 52,1 Millionen (Vorjahr: 52 Mio.) Menschen im Versandhandel ein, darunter 24,1 Millionen Männer (2008: 24,0 Mio.) und 28 Millionen Frauen (2008: 28,0 Mio.). Dabei gaben die Frauen insgesamt 18,2 Mrd. Euro (2008: 17,7 Mrd.) aus und blieben die kaufkräftigste Kundengruppe. Die Ausgaben der Männer beliefen sich auf 10,9 Mrd. Euro (2008: 10,8 Mrd.). Pro Kopf der Bevölkerung bestellte jeder Deutsche für 354 Euro (2008: 346 Euro) Waren per Internet oder Telefon nach Hause. Auf 6,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,9 Mrd. Euro) addierten sich zusätzlich die im Web generierten Dienstleistungsumsätze und legten damit im Vorjahresvergleich um 5,2 Prozent zu. Der BVH geht davon aus, dass sich die positive Branchenentwicklung in diesem Jahr aufgrund starker Zuwächse im E-Commerce weiter fortsetzen wird. Der Verband rechnet hier mit einem zweistelligen Umsatzplus und insgesamt mit zwei Prozent Branchenwachstum im Versand- und Online-Handel im Jahr 2010.

Quelle: BVH

Online-Geschäfte erfordern die richtige Strategie

Dienstag, 18. Mai 2010

Die Zeichen der Zeit stehen auf E-Commerce, so scheint es. Nach Zahlen des Bundesverbandes des deutschen Versandhandels (BVH) entwickelt sich der Versandhandel langsam aber sicher zum Onlinehandel, und auch der gesamte Einzelhandel erzielt immer mehr Umsätze über das Internet. Doch wer von den bisherigen und weiter prognostizierten, zweistelligen Wachstumsraten profitieren will, muss wissen, worauf er sich einlässt. Der Onlinehandel birgt auch Risiken, die schnell das Überleben eines Unternehmens gefährden können. Die richtige Strategie ist da gefragt.

Vorteile und Risiken des Online-HandelsDie aktuellen Zahlen des BVH belegen, dass immer mehr über 60-Jährige im Internet einkaufen, bei den über 50-Jährigen tun dies bereits fast zwei Drittel. Darin liegt für den Einzelhandel die Chance, Kunden zu halten, die naturgemäß immer weniger gern zum Shopping aus dem Haus gehen. Umgekehrt kann das weltweite Online-Angebot von Waren und Dienstleistungen, über oft günstige Shopsysteme ansprechend präsentiert, neue Käufergruppen anlocken. Der einfache und schnelle Einkauf im Internet bietet zudem Service-Pluspunkte. Der Einkauf per Mausklick senkt die Hemmschwelle beim Geldausgeben und spart Beschaffungs- und Raumkosten ein, vorausgesetzt, man ist in der Lage, eine eigene Logistik vorzuhalten.

Darin liegen zugleich die Risiken beim Einstieg in den Internethandel. Was schneller gekauft wird, kommt häufiger, manchmal beschädigt, zurück und verursacht so zusätzliche Kosten. Zudem ist schnelle Reaktion im Internet angesichts unbegrenzter Vernetzung und vieler Bewertungssysteme entscheidend für den guten Ruf und damit künftige Umsätze. Die Vorhaltung von Waren und Personal zur Abwicklung, benutzerfreundliche Shopsysteme und kundenfreundliche Zahlungsoptionen sind hier zwar gefordert, können aber viel Geld kosten. Besonders die Versendung auf Rechnung birgt das erhöhte Risiko von Warenrücksendungen oder gar des gänzlichen Zahlungsausfalls. Eine Absicherung durch bedarfsgerechte Wirtschaftsinformationen, deren Umfang sich am Warenwert orientiert, kann im Vorfeld das Zahlungsausfallrisiko erheblich reduzieren. Und wer trotzdem auf Forderungen sitzen bleibt, sollte auch hier schnell reagieren, am besten über einen externen Inkassodienstleister, der im Umgang mit säumigen Zahlern geübt ist und Forderungen daher schnell realisieren kann.

Checkliste: ABC der Immobiliarvollstreckung

Dienstag, 18. Mai 2010

Die Zwangsversteigerung nimmt immer größere Bedeutung ein, da oft nur dieser Zugriff auf das schuldnerische Vermögen Aussicht auf Erfolg hat. Wir erläutern fortlaufend, alphabetisch geordnet, die wichtigsten Fachbegriffe.

Begriff Bedeutung
Geringstes Gebot

Bedeutung: Das geringste Gebot bezeichnet die Höhe des Gebots, die mindestens erreicht werden muss, damit das Gebot durch das Vollstreckungsgericht zugelassen wird. Ein darunter liegendes Gebot ist als unzulässig zurückzuweisen. Das geringste Gebot wird im Zwangsversteigerungstermin vor Beginn der Bietestunde vom Gericht bekannt gemacht.

Bemerkung: Die Zwangsversteigerung wird von einem Rangverhältnis bestimmt. Das Verfahren wird immer aus einem bestimmten Rang betrieben. Es gibt stets Rechte und Ansprüche, die dem die Zwangsversteigerung betreibenden Gläubiger im Rang vorgehen. Deren Ansprüche dürfen nicht beeinträchtigt werden (Deckungsgrundsatz). Ein Gebot muss daher mindestens die vorrangigen Rechte decken. Das geringste Gebot besteht aus zwei Komponenten:

1. Bestehenbleibende Rechte

Dies sind die dem betreibenden Gläubiger im Rang vorgehenden Grundbuchbelastungen. Je nach Fallkonstellation können noch andere Rechte oder Ansprüche in das geringste Gebot fallen. Es kann auch sein, dass es überhaupt keine bestehenbleibenden Rechte gibt. Bei der Teilungsversteigerung gilt die Besonderheit, dass alle Rechte und Ansprüche in das geringste Gebot fallen, die den Eigentumsanteil des Antragstellers belasten oder mitbelasten, außerdem alle anderen Rechte, die diesem im Rang vorgehen oder denselben Rang haben.

2. Mindestbargebot

Dieses enthält die Kosten des Zwangsversteigerungsverfahrens, öffentliche Lasten, laufende und ggf. rückständige Zinsen für vorrangige Rechte.

Quelle: IWW-Institut, Würzburg. Wichtiger Hinweis: Der Inhalt ist nach bestem Wissen und Kenntnisstand erstellt worden. Die Komplexität und der ständige Wandel der in ihm behandelten Materie machen es jedoch erforderlich, Haftung und Gewähr auszuschließen.

Auslandsinkasso in Griechenland

Dienstag, 18. Mai 2010

Lange Zahlungsfristen, kaum gesetzliche RegelnWer mit Kunden in Griechenland Geschäfte macht, braucht gute Nerven. Die Zinsen steigen, die Zahlungsmoral sinkt. Viele Unternehmen geraten selbst in Zahlungsschwierigkeiten, weil die örtliche Nachfrage angesichts der prekären Wirtschaftslage im Land schwächelt. Konsum und Investitionen gehen zurück, weil sich der Staat zurückzieht, Insolvenzen nehmen zu.

Wer jetzt Forderungen in Griechenland zu realisieren hat, hat es doppelt schwer. Denn zu Zahlungsfristen, die im Durchschnitt über 100 Tage betragen und auch schon einmal bei 180 Tagen liegen können, gesellen sich fehlende Regelungen über das außergerichtliche Mahnverfahren. Das dauert oft viel zu lange, denn die Griechen stehen in dem Ruf, alles bis zum letzten Moment liegen zu lassen. Entsprechend mäßig sind die Aussichten, Forderungen außergerichtlich beizutreiben. Meist bleibt nur der Weg über das Klageverfahren, das weitgehend immer noch traditionelle Züge trägt. Zwar können Forderungen gerichtlich auch im Wege eines beschleunigten schriftlichen Urkundenprozesses geltend gemacht werden, hieran sind jedoch strenge Voraussetzungen geknüpft. Sind die vorgelegten Beweismittel nach Ansicht des Gerichts unzureichend, kommt es dennoch zur ordentlichen mündlichen Verhandlung. Online-Anträge auf elektronischem Weg sind der griechischen Justiz völlig fremd. Immerhin gibt es in Griechenland eine Banken übergreifende Datenbank („Tiresias“), die Informationen über Schuldner und deren konkrete Säumnisse vorhält.

Forderungseinzug mit skandinavischer Gründlichkeit

Dienstag, 18. Mai 2010

Forderungseinzug mit skandinavischer Gründlichkeit In Norwegen existiert ein Inkassogesetz zur Regelung des Forderungsmanagements. Die außergerichtlichen Inkassokosten hat grundsätzlich der Schuldner zu tragen, sofern das Inkassoverfahren nach Ablauf einer erfolglos gesetzten Frist erfolgt. Im gerichtlichen Verfahren werden Inkassokosten als gewöhnliche Geldforderungen behandelt und können im gesetzlich festgelegten Rahmen geltend gemacht werden. Es existieren standardisierte gerichtliche Verfahren, auch die Möglichkeit von Online-Anträgen.

Der große Vorteil des Gläubigerschutzes in Norwegen liegt bereits in einem hoch entwickelten Auskunftswesen. Meldeämter erteilen online Auskünfte auch über Namensänderungen und Umzüge von Schuldnern an neue Adressen. Bei Kennzeichen-Anfragen beim zentralen Kraftfahrzeugregister wird Auskunft erteilt, wann und auf wen das Fahrzeug zugelassen worden ist. Über Dienstleistungspartner, mit denen etwa die Profaktura Auslandsinkasso GmbH zusammenarbeitet, sind Details über Einkommen, Nettovermögen und Steuerlasten von Schuldnern erhältlich, zudem Daten über laufende Inkassoverfahren, unbezahlte Inkassobeträge sowie detaillierte Angaben über diverse Eigentumsverhältnisse. Ein weiteres Register, auf das etwa Profaktura über örtliche Partner Zugriff hat, liefert darüber hinaus Angaben zum Beispiel über Eheverträge, Leasingverträge und Pfändungen in Einkommen, Wertpapiere und Bankkonten.

Verbraucher fragen vermehrt nach Kleinkrediten

Dienstag, 18. Mai 2010

Anteil der Verbraucherkredite bis 1.000 Euro am GesamtvolumenKonsumenten haben im ersten Quartal 2010 insbesondere Kleinkredite mit einem Volumen von unter 1.000 Euro aufgenommen. Nur noch jeder fünfte Ratenkredit belief sich auf Summen größer 10.000 Euro. Einer aktuellen Auswertung der SCHUFA zufolge hat sich der Anteil der Kleinkredite von rund 28 Prozent im vierten Quartal 2009 auf 41 Prozent erhöht. (1. Quartal 2009: rund 35 Prozent). „Ein ähnlicher Effekt war bereits zum Jahreswechsel 2008 auf 2009 zu beobachten, so dass die Vermutung nahe liegt, dass sich immer mehr Verbraucher ihre Weihnachtswünsche, wie zum Beispiel PCs, Handys oder Unterhaltungselektronik, im Januar erfüllen“, so Rainer Neumann, Vorstandsvorsitzender der SCHUFA Holding AG.

Die Anzahl der abgeschlossenen Ratenkreditverträge ging dagegen leicht zurück. Im Vergleich zum ersten Quartal 2009 haben Banken drei Prozent weniger Konsumentenkredite vergeben. „Wir sehen hier einen Zusammenhang mit der Umweltprämie für PKW, aber auch mit besonders günstigen Angeboten des Handels im Frühjahr 2009. Diese Sondereffekte lagen in den ersten drei Monaten 2010 nicht vor“, erläutert Neumann.

Aber auch ohne Sondereffekte wird deutlich: Der Konsumentenkredit und hierbei insbesondere der Ratenkredit hat sich nach fünfzigjähriger Verbreitung bei Verbrauchern schon lange etabliert. Mehr als jeder dritte Verbraucherhaushalt finanziert heute seinen privaten Konsum (38 Prozent) mittels Kredit. Insbesondere der Ratenkredit ist fester Bestandteil des privaten Konsums und wird von Verbrauchern gewünscht und erwartet: Beispielsweise beim Kauf im Elektromarkt, bei der Bestellung im Versandhandel oder bei der Nachfrage in der Bankfiliale. Der Ratenkredit wird allerdings nur von etwa jedem zweiten Deutschen überhaupt als Kredit wahrgenommen, wie eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der SCHUFA zeigt: Nur 52 Prozent bezeichnen einen Kauf, bei dem der Kaufpreis in Raten abbezahlt wird, als Kredit. So verstehen die Befragten in erster Linie unter einem Kredit „wenn man zur Bank geht und sich dort Geld leiht“.

Quelle: SCHUFA

Zahlungsverzug: Aktuelle Basis- bzw. Verzugszinssätze

Dienstag, 18. Mai 2010

Zeitraum Basiszinssatz Verzugszinssatz Verzugszinssatz für Rechtsgeschäfte ohne
Verbraucherbeteiligung
01.01. bis 30.06.2008 3,32 % 8,32 % 11,32 %
01.07. bis 31.12.2008 3,19 % 8,19 % 11,19 %
01.01. bis 30.06.2009 1,62 % 6,62 % 9,62 %
01.07. bis 31.12.2009 0,12 % 5,12 % 8,12 %
01.01. bis 30.06.2010 0,12 % 5,12 % 8,12 %

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