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Archiv für die Kategorie ‘Krankenhaus-Klinik-Arzt’

Presse: Moderner architektonischer Akzent

Mittwoch, 18. April 2012

Der Neubau des Bayerischen Inkasso Dienstes BID in Coburg ist fertiggestellt. Nach den Plänen des Architekturbüros ARCHI VIVA, Coburg, wurden in zweijähriger Bauzeit ein offenes Parkhaus mit 140 Stellplätzen und ein zukunftsweisendes Verwaltungsgebäude für 160 Mitarbeiter erstellt.

Die BID Unternehmensgruppe mit Hauptsitz im oberfränkischen Coburg bietet ein Komplettsystem im Forderungs- und Risikomanagement, mit Wirtschaftsauskünften und Bonitätsprüfungen von Unternehmen und Privatpersonen sowie klassischem und papierlosem Inkasso, weltweit, individuell und online. Erst 1996 war die Firmenzentrale um einen Neubau mit 800 Quadratmetern Bürofläche erweitert worden. Seither stieg die Zahl der BID-Angestellten von 85 auf über 180. Nun bietet der Neubau mit einer Nutzfläche von rund 2050 Quadratmetern, Raum für weitere 160 Beschäftigte. Laut Heinz Bittermann, BID-Vorstandsvorsitzender, ist ein so drastischer Personalaufbau kurzfristig aber nicht beabsichtigt. “Wir bauen für die Zukunft.” Ein weiteres Firmenwachstum werde sich deshalb auch im Personalaufbau wiederspiegeln.

Einblick in den Pausenbereich
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Adressermittlung + Anschriftenermittlung online

Dienstag, 27. März 2012

Postrückläufer behindern den internen Geschäftsablauf und führen nicht selten dazu, dass Forderungen letztendlich ausgebucht und abgeschrieben werden. Lassen Sie es nicht soweit kommen!

 width=Im Rahmen der Anschriftenermittlung ermitteln wir für Sie die neue Adresse Ihres wertvollen Kunden - korrekt und nochmals auf Zustellbarkeit geprüft.

Online-Abwicklung hilft bei Kostenminimierung

Die bequeme Online-Abwicklung ohne direkte Korrespondenz mit Einwohnermeldeämtern beschleunigt die internen Prozesse und hilft Ihnen bei der Kostenminimierung. Sie können sich wieder auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren - ohne Aufwand, ohne direkte Abrechnung mit Ämtern.

Kostentransparenz durch Ermittlungsstufen

Für Kostentransparenz sorgen hierbei die 5 Ermittlungsstufen vom ersten Datenabgleich über Adress- und Umzugsdatenbanken bis hin zur Langzeitüberwachung im Adress-Monitoring.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Einmalige Registrierung
  • Online einloggen und sofort Suchaufträge starten
  • Keine Mindestmengen
  • Zugriff auf mehr als 45 Millionen Daten
  • Hohe Adressqualität durch Zustellbarkeitsprüfung jeder ermittelten Adresse
  • Bei Bedarf Anfragen bei über 5.500 Einwohnermeldeämtern

Besonders geeignet für:

  • E-Commerce / Versandhandel
  • Ärzte
  • Anwälte
  • Banken
  • Versicherungen
  • Versorger
  • Telekommunikationsunternehmen

Für Fragen steht Ihr BÜRGEL-Berater in Coburg jederzeit telefonisch unter 09561 / 8060-500 oder per Kontaktformular zur Verfügung.

Quelle: Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG, Hamburg

BID intern: Erfolgreiche Servervirtualisierung sowie Desktopvirtualisierung

Montag, 20. Februar 2012

Nochmals gesteigerte Ausfallsicherheit aller Serversysteme und PC-Arbeitsplätze durch Virtualisierung.

Ein erfolgreiches Unternehmen zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass Arbeitsabläufe analysiert werden, mit dem Ziel diese qualitativ und effizienter zu gestalten - auch außerhalb der Inkasso-Sachbearbeitung. Eine der sich daraus ergebenden Maßnahmen war die Virtualisierung der gesamten Serverstruktur, welche im 3. Quartal 2011 nach ausführlicher Planungszeit erfolgreich abgeschlossen wurde.

Die Servervirtualisierung ermöglicht unter anderem einen beschleunigten Einsatz aller Systeme und eine nochmals gesteigerte Ausfallsicherheit. Durch regelmäßige Backups aller und auch einzelner Daten kann im Notfall so eine schnelle Rücksicherung erfolgen. Eventuelle Ausfälle werden zeitlich auf ein Minimum begrenzt, die Datensicherheit sowie Weiterlesen…

BID spendet für die Kinderklinik, die Reha-Geriatrie und die Coburger Tafel e.V.

Samstag, 24. Dezember 2011

Die Beschäftigten der Coburger BID Unternehmensgruppe sammelten wie in den Vorjahren auch zum Jahresende für einen guten Zweck und überreichten im Rahmen der Weihnachtsfeier den symbolischen Spendenscheck über 550 Euro an die Geschäftsführung.
Heinz Bittermann, Vorstandsvorsitzender der BID Bayerischer Inkasso Dienst AG, war von der Idee begeistert und stockte den Erlös um weitere 5.000 Euro auf.

Über die stolze Summe von insgesamt 5.550 Euro freuen sich am Ende sogar drei Empfänger: Der Verein Coburger Tafel erhält einen Spendenscheck über 2.500 Euro, welche dringend für die laufenden Unterhaltskosten benötigt werden. Zusätzlich spendet BID zwei komplette PC-Systeme für die Verwaltung der Coburger Tafel.

Einen Betrag von 3.050 Euro teilen sich der Verein zur Unterstützung der Klinik für Kinder und Jugendliche Coburg e.V. sowie das Klinikum Coburg. Der Verwendungszweck steht ebenfalls schon fest. So wird Herr Dr. Dahlem für die Kinderklinik ein Messgerät für kapillare HbA1c-Messung bei Kindern mit Diabetes mellitus anschaffen. Dies erspart den durch häufige Blutzuckermessungen geschundenen kleinen Patienten unnötige Blutentnahmen und verbessert damit die Versorgungsqualität der Kinder spürbar.
Für die Patienten des Klinikum Coburg in der geriatrischen Rehabilitation benötigt Herr Prof. Kraft Vibrationshanteln, welche ein wichtiges Gerät für Schlaganfallpatienten sind. Auch diese Anschaffung wird durch die Spende des Inkassounternehmens ermöglicht.

BID Unternehmensgruppe

Die BID Unternehmensgruppe ist in der Region aufgrund zahlreicher Geschäftsverbindungen tief verwurzelt und ist so als Inkassounternehmen seit vielen Jahren überregionaler Partner für zahlreiche Leistungserbringer im Gesundheitswesen.
Weit über den Einzug von Privatliquidationen hinaus setzen Krankenhäuser, medizinische Einrichtungen und Ärzte beim Forderungsmanagement auf den Inkasso-Service der hierfür speziell geschulten Inkasso-Profis.

regioMed Klinikgruppe

Das Klinikum Coburg ist Teil der regioMed Klinikgruppe. Weiterhin zugehörig sind die Henneberg-Kliniken (Hildburghausen, Schleusingen), das Helmut-G.-Walther-Klinikum Lichtenfels sowie die MEDINOS Kliniken Sonneberg.

Coburger Tafel e.V.

Die Coburger Tafel verfolgt das Ziel, dass alle qualitativ einwandfreien Nahrungsmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden können, an Bedürftige verteilt werden. Die Tafeln helfen so Menschen eine schwierige Zeit zu überbrücken und geben ihnen dadurch Motivation für die Zukunft.

BDIU: Haben Gläubiger keine Rechte?

Mittwoch, 07. Dezember 2011

Die Bundesregierung will gescheiterten Selbständigen einen schnelleren wirtschaftlichen Neustart ermöglichen. Dafür soll die Wohlverhaltensperiode in der Verbraucherinsolvenz halbiert werden. Der BDIU (Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V.) befürchtet, dass das auf Kosten der Gläubiger geht.

Eine Insolvenz – so tragisch sie für den Einzelnen sein mag – stellt kein endgültiges wirtschaftliches Scheitern dar. Im Gegenteil, sie ebnet den Betroffenen den Weg zu einem Neuanfang, damit sie bald wieder zur Wertschöpfung beitragen können. Insofern hatte die Bundesregierung eine gute Idee, als sie im Koalitionsvertrag beschloss, gescheiterten Selbstständigen schneller eine zweite Chance zu ermöglichen. Eine schlechte Idee ist es allerdings, dafür die Wohlverhaltensperiode im Weiterlesen…

BID-Mitarbeiter unterstützen neuen Transporter des ASB Coburg mit 3.000 Euro

Montag, 27. Dezember 2010

COBURG – Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Coburg kann sich kurz vor Weihnachten über einen unerwarteten Geldsegen freuen. Die Beschäftigten der Coburger BID-Unternehmensgruppe verzichteten wie in den Vorjahren auf die Überreichung firmeninterner Weihnachtsgeschenke und sammelten stattdessen für einen guten Zweck. BID-Mitarbeiter unterstützen neuen Transporter des ASB Coburg mit 3.000 Euro.BID-Chef Heinz Bittermann war von der Idee begeistert und rundete den Erlös von rund 500 Euro auf 3000 Euro auf. Er und Vertriebsleiter Thomas Kirchner überreichten stellvertretend für alle BID-Beschäftigten zwei symbolische Schecks an ASB-Geschäftsführer Thomas Schwesinger.

“Ihr macht einfach einen guten Job, und wir möchten dazu beitragen, dass das so bleibt”, sagte Heinz Bittermann bei der Scheckübergabe. Das Geld fließt laut Thomas Schwesinger in die Anschaffung eines Lkw, den der ASB im Katastrophenschutz einsetzen will. Unter anderem sollen damit beheizbare Zelte sowie medizinische Geräte zu Einsatzorten transportiert werden. Schwesinger verband seine Dankesworte mit dem Hinweis, dass der ASB als gemeinnütziger Verein dringend auf Spenden und ehrenamtliche Helfer angewiesen ist. “Dies umso mehr, als 2011 mit dem Wegfall des Zivildienstes eine drastische Steigerung der Personalkosten droht”, so der Coburger ASB-Geschäftsführer.

Mit mehr als 220 regionalen Gliederungen in 16 Landesverbänden sowie über einer Million Mitglieder ist der offiziell 1909 gegründete Arbeiter-Samariter-Bund hauptsächlich in den Bereichen Katastrophenschutz, Sanitäts- und Rettungsdienst, Fahr- und Rückholdienst sowie in der Erste-Hilfe-Ausbildung tätig.

BID spendet für die Onkologie im Klinikum Weiden

Dienstag, 02. November 2010

Weiden / Coburg - Die Firma BID, Bayerischer Inkasso Dienst AG, aus Coburg, ist in der Region aufgrund zahlreicher Geschäftsverbindungen tief verwurzelt. Die Firma bietet Komplettsysteme im Forderungs- und Risikomanagement an. BID Bayerischer Inkasso Dienst spendet für die Onkologie im Klinikum Weiden.
Das 25jährige Firmenjubiläum war nun der Anlass, dem Klinikum Weiden eine Spende in Höhe von 2.500 Euro zukommen zu lassen. Thomas Kirchner, Vertriebsleiter und Handlungsbevollmächtigter der Firma BID, überbrachte den Scheck, über den sich neben Prokurist Manfred Tretter ganz besonders Professor Dr. Frank Kullmann freute. Die Spende fließt in seine onkologische Abteilung.

Quelle: Der Neue Tag Weiden vom 30.10.2010

Die BID Bayerischer Inkasso Dienst AG ist als Inkassounternehmen seit vielen Jahren überregionaler Partner für zahlreiche Leistungserbringer im Gesundheitswesen. Weit über den Einzug von Privatliquidationen hinaus setzen Krankenhäuser, medizinische Institute und Ärzte beim Forderungsmanagement auf den Inkasso-Service der hierfür speziell geschulten Inkasso-Profis.

Das Klinikum Weiden ist Teil der Kliniken Nordoberpfalz AG, zu der u.a. das Krankenhaus Kemnath, das Krankenhaus Eschenbach sowie die Steinwaldklinik Erbendorf zugehörig sind.

Vortrag “Forderungsmanagement in der Krankenversicherung”

Mittwoch, 22. September 2010

Leipzig/Coburg - Die Gesundheitsforen Leipzig GmbH lud den BID Bayerischer Inkasso Dienst AG mit Sitz in Coburg am 07. September als Gastredner zum Arbeitstreffen der User Group „Strategische Handlungsoptionen in der Krankenversicherung“ nach Leipzig ein.

Wer als Unternehmen einen großen Kundenstamm bedient, kann auf präventives Forderungsmanagement nicht verzichten. Insbesondere in wirtschaftlich schweren Zeiten - wenn die Zahlungsmoral sinkt und verstärkt Kundeninsolvenzen eintreten - können Forderungsausfälle auch für Versicherungsunternehmen schnell zu einem undurchschaubaren und nicht kontrollierbaren Risiko werden. Denn ausbleibende Forderungen werden nur durch wesentlich höheren Mehrumsatz ausgeglichen.

Straffes Vorgehen für schnelle Zahlungseingänge
Der Referent Thomas Kirchner, Vertriebsleiter und Handlungsbevollmächtigter der BID Unternehmensgruppe, informierte im Rahmen des Vortrags die Teilnehmer über die Wichtigkeit des Forderungsmanagements und sensibilisierte diese für Weiterlesen…

Zuzahlungsinkasso: Lösungsmodule für beschleunigte Kostenerstattung

Mittwoch, 01. September 2010

COBURG - Mehr Eigenverantwortung, wie sie von Forschungsinstituten gefordert wird, hat bereits in Form von Selbstbehalten Eingang in die deutsche Gesundheitswirtschaft gefunden. Jüngstes Beispiel ist die Zuzahlungsregelung des § 43b Abs. 3 SGB V, die Krankenhäuser gegenüber gesetzlich Versicherten in Zugzwang bringt: Vergütungsansprüche gegenüber gesetzlichen Krankenkassen verringern sich um den Anteil, den Versicherte nach nach § 39 Abs. 4 zu entrichten haben. Wenn der Versicherte auch nach einer gesonderten schriftlichen Aufforderung durch das Krankenhaus nicht zahlt, hat dieses im Auftrag der Krankenkasse die Zuzahlung einzuziehen. Damit wird den Krankenhäusern faktisch im großen Stil die Durchführung von Inkassomaßnahmen abverlangt.

Problem Zuzahlungsinkassonach § 43b Abs. 3 SGB VFachkundige Beurteilung gefragt

Scheinbar baut § 43b Abs. 3 SGB V den Leistungserbringern eine goldene Brücke mit der Regelung, dass keine Verrechnung der Zuzahlung mit dem Vergütungsanspruch des Krankenhauses gegenüber der Krankenkasse stattfindet, wenn und soweit Vollstreckungsmaßnahmen zum Einzug von Zuzahlungen erfolglos bleiben. Doch bei der Beurteilung, wann eine Vollstreckung erfolglos ist, sind Erfahrungen und Detailkenntnisse im Forderungseinzug gefragt. So gilt eine Vollstreckung dann als erfolglos, wenn (1) der Versicherte im Schuldnerverzeichnis eingetragen ist, (2) beim Versicherten eine Verbraucherinsolvenz anhängig ist, (3) eine Zwangsvollstreckung fruchtlos verläuft, (4) der Versicherte unbekannt verzogen ist.

Schnelle Reaktion erforderlich

Für Krankenhäuser entsteht durch die Neuregelung Handlungsbedarf. Bisherigen Erfahrungen des BID zufolge setzen viele Kliniken die Durchsetzung von Zuzahlungsforderungen nur zögerlich um. Dadurch vergrößert sich schleichend das Risiko von Liquiditätsengpässen, zusätzlich droht dringender Handlungsbedarf, je näher die Verjährung von Zuzahlungsansprüchen rückt. Dagegen bietet schon jetzt die Auslagerung des Zuzahlungsinkassos auf einen erfahrenen Dienstleister eine Alternative, die das Zuzahlungsinkasso schneller und kostengünstiger macht. Wo ein Verzugsschaden nicht zu realisieren ist, da springt eine weitere Regelung in § 43b Abs. 3 SGB V ein: “Die zuständige Krankenkasse erstattet dem Krankenhaus je durchgeführtem Verwaltungsverfahren … eine angemessene Kostenpauschale. Die dem Krankenhaus für Vollstreckungsverfahren und Klagen von Versicherten gegen den Verwaltungsakt entstehenden Kosten werden von den Krankenkassen getragen.”

Wachstumsmotor Gesundheit brummt

Mittwoch, 01. September 2010

400 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2020: Wachstumsmotor Gesundheit brummtDie Gesundheitswirtschaft gehört zu den am schnellsten wachsenden Sektoren der deutschen Volkswirtschaft. Die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen und -produkten steigt stetig. Aktuelle Studien prognostizieren über die nächste Dekade ein deutliches Umsatz- und Beschäftigungswachstum in allen Bereichen des Gesundheitswesens. Deutschland ist der drittgrößte Gesundheitsmarkt der Welt und damit von entscheidender Bedeutung für die deutsche Gesundheitswirtschaft. Sie beschäftigt bereits heute bei einem Jahresumsatz von etwa 260 Milliarden Euro rund 4,6 Millionen Menschen in über 800 Berufen und gehört mit einem Anteil von 12,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts bereits jetzt zu den wichtigsten Sektoren der deutschen Volkswirtschaft. Das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) rechnet damit, dass die deutsche Gesundheitswirtschaft im Jahr 2020 über 400 Milliarden Euro Umsatz machen und damit fünfeinhalb Millionen Menschen Beschäftigung bieten könnte.

Die Gesundheitswirtschaft setzt sich aus dem “klassischen” oder auch “ersten Gesundheitsmarkt” und dem “zweiten Gesundheitsmarkt” zusammen. Gesundheitsrelevante Waren und Dienstleistungen, die von privaten und gesetzlichen Krankenkassen oder aus staatlichen Mitteln im Rahmen des geltenden Finanzsystems erstattet werden, werden zum ersten Gesundheitsmarkt gerechnet. Hierzu gehören die ärztliche Versorgung, Arznei- und Hilfsmittel. Alle darüber hinausgehenden gesundheitsrelevanten Waren und Dienstleistungen werden dem zweiten Gesundheitsmarkt angerechnet - Medizintechnik, Gesundheitstourismus oder der Wellness und Fitnessbereich.

Während derzeit noch mit rund 150 Milliarden Euro der Großteil des Branchenumsatzes auf den ersten Gesundheitsmarkt entfällt, zeigt gerade der zweite Gesundheitsmarkt eine enorme Dynamik, die eine deutliche Verschiebung der Verhältnisse erwarten lässt.

Damit die Gesundheitswirtschaft langfristig wachsen kann, empfehlen Forschungsinstitute und Gutachter überwiegend eine schrittweise Deregulierung, teils bis hin zu wettbewerblich verfassten Gesundheitsmärkten. Es spricht daher einiges dafür, dass Kernpunkte wie Selbstbeteiligungen, freie Kassenwahl und Vertragswettbewerb zwischen Krankenversicherungen und Leistungsanbietern verstärkt Eingang in das deutsche Gesundheitssystem finden werden. Nach Einschätzung des BID bedeutet das zwangsläufig, dass Leistungsanbieter künftig immer häufiger und immer höhere Forderungen gegen Privatpersonen durchzusetzen haben werden.

Quellen: HWWI, BDI, FTD, IHK München